Wout van Aert geht nach Panne beim Le Samyn von Sabotage aus: "Plötzlich lagen dort viele Glasscherben"
VonLukas Fegers
Update 04/03/2026 um 17:44 GMT+1 Uhr
Bei seinem Saisondebüt auf der Straße kam Wout van Aert beim Ename Samyn Classic als 60. abgeschlagen ins Ziel. Ein Reifenschaden rund zehn Kilometer vor dem Ende zwang den Belgier zum Radtausch, im Kampf um den Tagessieg konnte er so nicht eingreifen. "Ich habe nicht wirklich geflucht", sagte van Aert hinterher im Gespräch mit belgischen Medien. Dabei schloss er einen Sabotageakt aber nicht aus.
Nächster Sieg für Red Bull: Meeus gewinnt Samyn Classic
Quelle: Eurosport
"Plötzlich lagen dort viele Glasscherben. Das ist doch seltsam auf einer Strecke, die wir schon fünf- oder sechsmal gefahren sind. Das kann nicht zufällig dort hingekommen sein", erklärte der 31-Jährige am Dienstag mit Blick auf den Rundkurs beim belgischen Halbklassiker.
Aufgrund seines Platten hatte der Klassikerspezialist des Teams Visma-Lease a Bike zunächst das Rad mit seinem Mannschaftskollegen Pietro Mattio gewechselt. Kurz darauf hielt er noch einmal an, um vom Begleitfahrzeug seine Ersatzmaschine zu bekommen.
"Ich habe noch versucht, die Verfolgung aufzunehmen. Aber man weiß ja, dass man alleine nicht schneller fahren kann als ein Peloton", schilderte van Aert die Schlusskilometer. Den Sprint um den Tagessieg gewann schließlich Jordi Meeus für Red Bull-Bora-hansgrohe.
Trotz des Platten-Pechs zeigte sich van Aert jedoch zufrieden mit dem Comeback nach seinem Knöchelbruch, den er sich vor rund zwei Monaten beim Cyclocross-Rennen in Mol zugezogen hatte.
"Es war die richtige Entscheidung, hier zu starten. So schnell wie möglich Rennen zu fahren, war das Ziel, das brauche ich jetzt. Ich konnte hier einen Schritt nach vorne machen", sagte der Belgier im Interview mit "VTM Nieuws".
Strade Bianche als nächstes Ziel für van Aert
Nach seinem Straßenauftakt in der Heimat reist van Aert am Mittwoch nach Italien. Dort steht mit Strade Bianche am Samstag (live bei Eurosport und HBO Max) sein erstes großes Saison-Highlight auf dem Programm.
Anschließend bestreitet van Aert bei Tirreno-Adriatico (9. bis 15. März) sein erstes Etappenrennen in 2026, ehe am 21. März mit Mailand-San Remo das erste Monument des Jahres folgt.
Das könnte Dich auch interessieren: Wechselt Kläbo in den Radsport? Uno-X-Sportdirektor äußert sich
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/03/02/image-61f76a5c-7ede-405a-9c07-095cae1b33e6-85-2560-1440.jpeg)
Samyn Classic: Gillespie im Sprint eine Klasse für sich
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung