Marcel Kittel verteidigt Erik Zabel wegen Doping-Vergangenheit

Top-Sprinter Marcel Kittel sieht bei der Zusammenarbeit mit Ex-Radprofi Erik Zabel vor allem die positiven Seiten. "Erik hat eine wahnsinnig große Erfahrung im Sprint. Was die Renntaktik angeht, kann die Mannschaft von ihm profitieren", sagte Kittel (30), der am Sonntag auf Mallorca seine fast ein Jahr dauernde sieglose Zeit beendete, im Gespräch mit Sport Bild.

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Über Zabels Dopingvergangenheit hätten beide ein Gespräch geführt, sagte Kittel. "Jetzt hat hoffentlich jeder kapiert, dass wir einen modernen, transparenten Radsport betreiben wollen. Jeder kann sich weiterentwickeln", betonte Kittel. Viele Fahrer "von damals" seien inzwischen Sportliche Leiter.
"Wenn man die alle verbannen wollte, wären die Teamautos leer", sagte Kittel.
Er habe "dieselbe Situation" auch bei seinen vorherigen Teams erlebt und ist der Meinung, dass auch Zabel eine zweite Chance verdient habe. Gleiches gelte für den Belgier Dirk Demol, der neuer Sportdirektor im Team Katusha-Alpecin ist und früher jahrelang in gleicher Funktion im Team von Lance Armstrong arbeitete.
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