Radsport

Kittel verteidigt Zabel: "Sonst wären die Teamautos leer"

Teilen mit
Kopieren
Diesen Artikel teilen

Marcel KIttel, Team Katusha-Alpecin 2019

Fotocredit: Getty Images

VonSID
06/02/2019 Am 11:51 | Update 06/02/2019 Am 17:26

Top-Sprinter Marcel Kittel sieht bei der Zusammenarbeit mit Ex-Radprofi Erik Zabel vor allem die positiven Seiten. "Erik hat eine wahnsinnig große Erfahrung im Sprint. Was die Renntaktik angeht, kann die Mannschaft von ihm profitieren", sagte Kittel (30), der am Sonntag auf Mallorca seine fast ein Jahr dauernde sieglose Zeit beendete, im Gespräch mit Sport Bild.

Über Zabels Dopingvergangenheit hätten beide ein Gespräch geführt, sagte Kittel. "Jetzt hat hoffentlich jeder kapiert, dass wir einen modernen, transparenten Radsport betreiben wollen. Jeder kann sich weiterentwickeln", betonte Kittel. Viele Fahrer "von damals" seien inzwischen Sportliche Leiter.

Radsport

Mit Video | Erster Sieg seit 328 Tagen: Kittel beendet Durststrecke auf Mallorca

03/02/2019 AM 15:41

"Wenn man die alle verbannen wollte, wären die Teamautos leer", sagte Kittel.

Er habe "dieselbe Situation" auch bei seinen vorherigen Teams erlebt und ist der Meinung, dass auch Zabel eine zweite Chance verdient habe. Gleiches gelte für den Belgier Dirk Demol, der neuer Sportdirektor im Team Katusha-Alpecin ist und früher jahrelang in gleicher Funktion im Team von Lance Armstrong arbeitete.

Er geht offen mit der Vergangenheit um und macht keinen Hehl daraus. Ich kannte ihn vorher nicht, mein erster Eindruck ist sehr gut.
Radsport

Weekly Cycling Show mit Marcel Kittel: "Die Tour 2017 war mein Meisterstück"

VOR 27 MINUTEN
Tour de France

Tour-Geschichte(n): Kittel meets Kate, Sprintsieg im Bergtrikot, Massensturz im Meer

VOR 4 STUNDEN
Ähnliche Themen
RadsportKatusha-AlpecinMarcel Kittel
Teilen mit
Kopieren
Diesen Artikel teilen