Der Start des 44. Ötztaler Radmarathons erfolgte am 31. August 2025 um 6:30 Uhr in Sölden.
Danach schlängelte sich das beeindruckende Feld von über 4.000 Teilnehmer:innen aus 40 Nationen Richtung Kühtai zum ersten Anstieg.
Die Strecke über 227 Kilometer und 5.500 Höhenmeter führte die Radsportler vorbei an idyllischen Dörfern, angefeuert von zahlreichen Zuschauer:innen, bis in die Landeshauptstadt Innsbruck, wo danach mit dem Brennerpass der nächste Anstieg wartete.
In Südtirol ging es ins hochalpine Gelände, wo die Route mit den Bergklassikern Jaufenpass und dem 2.474 hoch gelegenen Timmelsjoch ihren Höhepunkt fand. Nach der rasanten Abfahrt wartete in Sölden auf die Träumer des Ötztaler Radmarathons schließlich das Ziel!
- So lief der Ötztaler Radmarathon im Ticker:
16:10 Uhr: Sarah Dreier nach 9:11 Stunden im Ziel
Skibergsteig-Ass Sarah Dreier feierte heute mit einer Zeit von 9:11 Stunden eine beachtliche ÖRM-Premiere: "Wir Skibergsteiger werden im Sommer, wo wir viel auf dem Rad trainieren, gemacht. Aber so lange Distanzen wie heute fahre ich nie. Der Ötztaler Radmarathon war genial, ich fuhr mit einem Dauergrinser herum. Aber auf einer Länge von 15 Kilometern hatte ich dann extreme Magenprobleme. Nachdem ich mich sieben Mal übergeben habe kam der Grinser wieder zurück. Als ich das Ziel erreichte, war das etwas ganz Besonderes. Was die Organisatoren hier im Ötztal auf die Beine stellen, ist unglaublich."
Übrigens, der Livestream des ÖRM TV läuft heute noch bis 21 Uhr.Sarah Dreier mit Freund Paul Verbnjak (links) und Thomas Rohregger vor dem Start / Copyright: Ötztal Tourismus/Expa Pictures
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15:45 Uhr: Janine Meyer, die "Königin" des Ötztaler Radmarathons
15:35: Riesenjubel bei Daniel Federspiel
15:30 Uhr: Oswald feiert seinen 30er!
Er ist einer jener Stars, die den Mythos Ötztaler Radmarathon erst geschaffen haben: Oswald Auer vom URC Ötztal fährt heuer seinen 30. ÖRM: "Jetzt gibt's erstmals Essen und Trinken bei der Labestation Schönau, danach geht's ins Ziel nach Sölden. Obwohl ich zum 30. Mal dabei bin ist es jedes Jahr wieder ein atemberaubendes Erlebnis. Außerdem waren heuer so viele Zuschauer an der Strecke, unglaublich!"
Matthias Kritzek mit Oswald Auer
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15:25 Uhr: Wer wird der/die letzte Finisher?
Die große Frage Jahr für Jahr lautet auch: Wer kommt als letzter Finisher vor dem Besenwagen ins Ziel? Der- oder diejenige wird mit einer Eskorte nach Sölden begleitet und von tausenden Zuschauern bejubelt. Zudem gibt es bei der Siegerehrung tolle Preise! Aber Grundvoraussetzung ist das Erreichen des höchsten Punktes des Timmelsjochs bis 19:30 Uhr.
15:15 Uhr: Die ersten Stationen sind geschlossen
Tausende Teilnehmer:innen des Ötztaler Radmarathons quälen sich über die letzten Berge. Und das Ziel in Sölden füllt sich immer mehr. Es herrscht eine tolle Stimmung, zudem wurde auch für die Kinder ein großer Mitmachbereich eingerichtet. Bei strahlendem Sonnenschein wurden unterdessen die Stationen Kühtai, Innsbruck, Brenner, Gasteig und Jaufenpass geschlossen.
14:55 Uhr: Der schnellste Journalist?
Er ist ein Träumer wie er im Buche oder besser in der Zeitung steht. Der Osttiroler Michael Egger, Chefredakteur des Osttiroler Boten, zählt mit Sicherheit zu den schnellsten Radsportlern Österreichs. Fast täglich spult er seine Kilometer ab, um sich den großen Traum von einer Spitzenzeit beim Ötztaler Radmarathon zu erfüllen. Im Vorjahr schaffte er starke 7:35 Stunden. "Heuer im Juli war ich am besten Weg mit 5W/kg diese Zeit zu toppen. Aber dann wurde ich krank. Ich hoffe trotzdem auf ein tolles Erlebnis heute", sagte der Osttiroler, der heuer die 12h in Kaindorf gewann und beim Dreiländergiro in die Top-10 kam, vor dem Start. Leider verpasste er als 287. mit einer Zeit von 8:13:37,1 sein Ziel.
Michael Egger beim Ötztaler Radmarathon
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14:40 Uhr: 88kg-Mann mit Top-Leistung
Ganz stark fuhr auch Snowboard-Olympiasieger und -Weltmeister Benjamin Karl. Der in Lienz lebende Niederösterreicher wollte unbedingt unter acht Stunden finishen. Das schaffte er - wenn auch knapp - mit 7:57:38 Stunden.
14:10 Uhr: Manfred Mölgg mit Top-Zeit
Der ehemalige Weltklasse-Skifahrer Manfred Mölgg aus Südtirol legte heute wieder eine Bombenzeit hin: Im Vorjahr fuhr er 7:46 Stunden, heute war er gleich um zehn Minuten schneller! "Es war so eine tolle Kulisse mit so vielen Zuschauern. Mit so vielen Kollegen und Freunden zu fahren war wieder ein Traum. Am Timmelsjoch war es dann richtig hart, ich bekam dort Krämpfe. Aber die Zeit ist schon richtig super!" In der Gesamtwertung wurde er 83.
13:53 Uhr: Janine Meyer siegt erneut mit Streckenrekord
Die Deutsche Janine Meyer gewinnt heute ihren dritten Ötztaler Radmarathon! Und erneut stellt sie einen neuen Streckenrekord auf. Sie verbessert ihre Rekordmarke aus dem Vorjahr von 7:26.26,8 Stunden um gleich vier Minuten! Mit dieser starken Leistung schaffte es Janine in die Top-50 der Overall-Wertung.
Die strahlenden Sieger des Ötztaler Radmarathons: Janine Meyer und Daniel Federspiel / Copyright: Ötztal Tourismus/Expa Pictures
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13:23 Uhr: Tiroler Doppelsieg
Unglaublich, welche Leistung der erst 20-jährige Lokalmatador Jonas Holzknecht heute zeigte: Zuerst 100 Kilometer mit einem Belgier in Front und dann holt er hinter Federspiel im Sprint der dreiköpfigen Verfolgergruppe den zweiten Platz: "Es ist unglaublich. Vom Podium träume ich schon das ganze Jahr!" Dritter wurde der Schweizer Matthias Reutimann!
13:20 Uhr: Daniel Federspiel Sieger des Ötztaler Radmarathons
Der Tiroler krönt sich erstmals zum Gewinner des Ötztaler Radmarathons. "Das ist ein Traum. Ich hatte am Ende Krämpfe und kann es noch gar nicht glauben. Das ist neben meinen Weltmeister-Titeln die absolute Krönung", jubelte er im Ziel.
12:55 Uhr: Federspiel passiert das Timmelsjoch
Als Führender geht der 38-jährige Federspiel damit in die letzte Abfahrt des Tages. Es warten 25 flotte Kilometer auf den Tiroler, der bei der Abfahrt als technisch versierter Fahrer keine Probleme haben sollte. Unterdessen bricht Jack Burke völlig ein und hat am Pass über vier Minuten Rückstand. Cecchini lag dort bereits über zwei Minuten hinter Federspiel, Andreas Isele als neuer Dritter drei Minuten. Bei den Damen fährt unterdessen Janine Meyer einem sicheren Sieg entgegen!
13:00 Uhr: Der Zieleinlauf steht bevor
Daniel Federspiel steht kurz vor einem seiner größten Erfolge - Sieger des Ötztaler Radmarathons! Tausende Zuschauer:innen warten in Sölden auf die Schellsten.
12:40 Uhr: Neuer Zweiter
Neues Podium 27 Kilometer vor dem Ziel: Jack Burkes Tritt wird immer schwerer. Die Gunst der Stunde nutzte der Italiener Stefano Cecchini und überholte den Kanadier. Hinter dem italienischen Ex-Sieger liegt der bravourös fahrende Jonas Holzknecht, der auch immer mehr Boden auf Burke gutmachen kann.
12:30 Uhr: Tiroler Sieg scheint in Griffweite
Übrigens, der letzte Tiroler Sieger war Stefan Kirchmair mit seinem Sieg 2012. Damit könnte der Imster Daniel Federspiel 13 Jahre danach wieder für den Triumph eines Lokalmatadors sorgen.
12:25 Uhr: Federspiel stellt Burke
Er hat es tatsächlich geschafft. Beim Gasthof Hochfürst, 32 Kilometer vor dem Ziel, holt Daniel Federspiel den Führenden Jack Burke ein und geht gleich vorbei! Er will die Moral von Burke brechen und das scheint aufzugehen.
12:15 Uhr: Federspiel holt weiter auf
Sieben Kilometer vor dem höchsten Punkt des Timmelsjochs in der Schönau liegt Daniel Federspiel nur noch eine Minute hinter Jack Burke. Schafft der Tiroler die Sensation und holt den Zweifachsieger ein?
Daniel Federspiel am Timmelsjoch
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11:55 Uhr: Geht Burke ein?
Daniel Federspiel fährt auf Platz zwei liegend ein unglaubliches Tempo das Timmelsjoch hoch. Im Vergleich zum Spitzenfahrer Jack Burke wirkt sein Tritt viel flüssiger. Vor dem Start wurde gemunkelt, ob Jack Burke 100%ig fit ist. Das Timmelsjoch ist noch lange, es kann noch alles passieren! Federspiel holt auf und liegt nur noch zwei Minuten hinter Burke. Es geht noch rund 1.000 Höhenmeter hinauf zum Pass.
10:40: Federspiel dreht auf
44 Kilometer vor dem Ziel - hinter Jack Burke dreht sich das Rennen. Daniel Federspiel schaffte den Anschluss an die dreiköpfige Verfolgergruppe des Kanadiers und attackierte gleich weiter. Angriff ist die beste Verteidigung - scheint das Motto des mehrfachen MTB-Eliminator-Weltmeisters zu sein! "Feder" könnte heuer sein bestes Ergebnis beim Ötztaler Radmarathon einfahren. Bisher hat er die Ergebnisse fünf, sechs und sieben.
11:25 Uhr: Rauf aufs Timmelsjoch
St. Leonhard ist erreicht. Jetzt folgt mit dem Timmelsjoch der letzte der vier Bergriesen des Ötztaler Radmarathons. Es geht lange 29 Kilometer mit maximal 14 Prozent Steigung berghoch. Bei den Männern führt Jack Burke klar mit rund zweieinhalb Minuten einem Trio um den Italiener Alex Raimondi und Jonas Holzknecht. Dahinter folgen Matthias Reutimann, Thomas Gschnitzer und Daniel Federspiel.
Jack Burke am Timmelsjoch
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11:15 Uhr: Purzeln heute Streckenrekorde?
Bei den Damen stellte Janine Meyer im Vorjahr mit 7:26.26,8 Stunden einen neuen Damenrekord auf. Der bei den Männern hält schon einige Jahre. Im Jahr 2019 triumphierte der Vorarlberger Mathias Nothegger mit 6:47.02,3 Stunden.
11:00 Uhr: Zwei neue Dreifachsieger?
Im Vorjahr gewannen Janine Meyer und Jack Burke je zum zweiten Mal den Ötztaler Radmarathon. Es könnte heuer die identen Siegerbilder wie im Vorjahr geben. Jack Burke fährt ein starkes Rennen an der Spitze und liegt rund fünf Minuten vor der Vorjahreszeit. Er führt am Jaufenpass über eine Minute vor Thomas Gschnitzer, knappe zwei Minuten dahinter ist Jonas Holzknecht. Und auch Janine Meyer liegt bei den Damen ungefährdet - mit rund sechs Minuten vor Eva Schien - in Führung. Die Stimmung am Jaufenpass ist unglaublich, viele Zuschauer:innen feuern die Radsportler an.
Janine Meyer am Jaufenpasst
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10:45 Uhr: Jack Burke übernimmt Führung
77 Kilometer vor dem Ziel stellte der in Innsbruck lebende Kanadier Jack Burke den Führenden Gschnitzer. Er flog förmlich mühelos vorbei! Von den Mitfavoriten ist weit und breit nichts zu sehen ...
Jack Burke vor dem Start mit Oliver Schwarz von Ötztal Tourismus / Copyright: Ötztal Tourismus/Expa Pictures
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10:35 Uhr: Das Rennen geht in die heiße Phase
Es sind noch 80 Kilometer bis ins Ziel. Attacke von Jack Burke, dem zweifachen Sieger des Ötztaler Radmarathons, am Jaufenpass. Keiner der Mitfavoriten kann ihm folgen. Burke jagt jetzt den Führenden Thomas Gschnitzer.
10:20 Uhr: Thomas Gschnitzer in Führung
Der Sterzinger Thomas Gschnitzer, der am Jaufenpass jeden Meter kennt, liegt bei der Zeitabnahme Gasteig acht Sekunden vor seinem italienischen Landsmann David Polveroni in Führung. Dahinter folgt der Österreicher Philip Handl mit 14 Sekunden. Doch Handel scheint mit seinen Kräften am Ende. Kurze Zeit später fliegt Holzknecht fast mühelos vorbei.
10:10 Uhr: Die Spitze bröckelt
Noch 90 Kilometer bis ins Ziel in Sölden: Kurz vor dem Anstieg zum Jaufenpass, mit 15,5 Kilometern Länge und maximal 12 Prozent Steigung, zerfällt die dreiköpfige Spitzengruppe. Übrigens, mit Movistar-Profi Gregor Mühlburger wurde auch ein prominenter Radprofi als Zaungast gesichtet. Er feuert seine Frau an, die zum ersten Mal den Ötztaler Radmarathon bestreitet. Schön langsam formiert sich auch die Gruppe der Verfolger. Dort ist neben Jack Burke, Alban Lakata, Johnny Hoogerland, Daniel Federspiel und etwa Patrick Haagenars auch der ehemalige WorldTour-Profi Reto Hollenstein vertreten. Sorgt der Schweizer etwas heute für eine Überraschung?
09:55 Uhr: Attacke von Holzknecht
Der 20-jährige Längenfelder Jonas Holzknecht vom Tirol KTM Cycling Team will es heute unbedingt wissen. Nach der 100 Kilometer langen Flucht mit dem Belgier Devalckeneer attackiert er erneut bei der Abfahrt vom Brennerpass und jagt den Italiener Finocchi sowie die drei Spitzenfahrer. "Ich will es unbedingt aufs Podium schaffen", sagte der Rookie vor dem Start. Seine Form dürfte heute wirklich sehr gut sein!
09:50 Uhr: Der Brenner ist geschafft
Die drei Spitzenfahrer David Polveroni, Thomas Gschnitzer und Philip Handl haben die Verpflegungsstation am Brenner passiert. Das Rennen ist nach wie vor ungemein schnell, die Spitze liegt derzeit zehn Minuten vor der Zeit des Vorjahres. Der Italiener Alessio Finocchi rangiert als Vierter 1:39 Minuten hinter dem Spitzentrio, das Verfolgerfeld ist 3:06 Minuten zurück. Unfassbar, die schnellste Dame Janine Meyer hat dort nur wenige Minuten Rückstand auf das große Verfolgerfeld mit allen Favoriten.
09:45 Uhr: Die Ruhe vor dem Sturm
Während sich am Brenner drei Fahrer absetzen konnten, ist im Verfolgerfeld mit allen Favoriten um Vorjahressieger Jack Burke, Johnny Hoogerland, Daniel Federspiel und Alban Lakata vor der italienischen Grenze etwas Ruhe eingekehrt. Wann kommt es zu den Attacken der Stars? Es folgt bald die rasante Abfahrt nach Sterzing, eher mit dem Jaufenpass der vorletzte Anstieg auf die Fahrer wartet. Dort ist starker Gegenwind prognostiziert.
Traumwetter am Jaufenpass
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09:35: Tolle Bilder vom Start
09:25 Uhr: Ötztaler Radmarathon bricht alle Rekorde
Der Mythos Ötztaler Radmarathon bricht auch heuer wieder Rekorde: Im Zuge der Registrierungsphase Anfang des Jahres verzeichnete der Veranstalter mit 25.222 Anfragen aus 50 Ländern einen historischen Höchststand. "Wir wollen bei der 44. Auflage des Ötztaler Radmarathons die Damen verstärkt zu unserer Veranstaltung bringen und heuer auch unser Dream Team mit über 1.300 Helfer:innen vor den Vorhang stellen. Sie leisten eine unglaubliche Arbeit. Auch die Dichte bei den Damen steigt stetig. Heuer haben wir fast 20 Prozent mehr Damen am Start als im Vorjahr", erläutert Heike Klotz von der OK-Leitung. Genau 392 Damen nahmen heute den Ötztaler in Angriff. Zudem betont Heike die große Bedeutung der Themen Nachhaltigkeit und Regionalität, die auch 2025 ein wichtiger Bestandteil des Ötztaler Radmarathons sind. "Beim Ötztaler Radmarathon geht es auch um Verantwortung – für die Berge, die Region und unsere Zukunft", sagt OK-Chef Dominic Kuen. Der Ötztaler Radmarathon setzt auch heuer verstärkt auf Regionalität und Nachhaltigkeit: Von der umweltfreundlichen Anreise über nachhaltige Verpflegung bis hin zu Mehrweg-Lösungen bei Getränkestationen, weniger Müll oder auch E-Autos von Skoda. Die Veranstalter zeigen, dass Spitzensport und Verantwortung für Natur und Region Hand in Hand gehen können.
Handshake mit jungem Fan
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09:10 Uhr: Spitzenfahrer gestellt
Nach einer Fahrzeit von 2:37 Stunden ist die rund 100 Kilometer lange Flucht der beiden Spitzenfahrer Holzknecht und Devalckeneer zu Ende. Viele Fahrer schafften den Anschluss an das Spitzenfeld, das mittlerweile aus rund 40 Fahrern besteht.
09:00 Uhr: Rauf auf den Brenner
Der Vorsprung des Spitzenduos auf die rund 15 Mann starke Verfolgergruppe schmilzt am Brennerpass. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie vom Feld mit allen Favoriten gestellt werden. Unterdessen fährt hinter der Damenführenden Janine Meyer auch ihre Deutsche Landsfrau Eva Schien ein starkes Rennen. Innsbruck hat sie mit nur drei Minuten hinter Meyer passiert. Eine starke Vorstellung liefert auch die Innsbruckerin Belinda Holzer ab, die ihre Heimatstadt als Vierte durchfuhr.
Tolle Stimmung am Kühtai
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08:40 Uhr: Mit Highspeed bis Innsbruck
Das Spitzenduo Jonas Holzknecht und Sieben Devalckeneer hat Innsbruck erreicht. Es zeichnet sich ein High-Speed-Rennen ab, denn die beiden Radsportler sind vier Minuten schneller als im Vorjahr! Bald kommt die Abzweigung zum Bergisel mit der Skisprungschanze - übrigens entworfen von der weltberühmten Architektin Zaha Hadid
- , dann folgt der 37,5 Kilometer lange Brennerpass mit maximal 12 Prozent Steigung.
Den 44. Ötztaler Radmarathon gibt es auch im Livestream zu sehen ...08:30 Uhr: Vizeweltmeisterin Sarah Dreier mit Premiere beim Ötztaler Radmarathon
Der Großteil der "Träumer" des Ötztaler Radmarathons kämpft sich gerade auf das Kühtai - angefeuert von unglaublich vielen Menschen! Das genießt derzeit auch die Salzburgerin Sarah Dreier, Vizeweltmeisterin und Weltcupsiegerin im Skibergsteigen. Die rot-weiß-rote Olympiahoffnung für 2026 fieberte ihrer Premiere beim Ötztaler Radmarathon entgegen, dazu meinte sie gestern: "Ich bin schon extremst gespannt und nervös. Als Zuschauerin war ich 2023 vor Ort und ab diesem Zeitpunkt war mir klar, dass ich auch irgendwann beim "Non plus ultra" aller Radmarathons mitfahren will." Die 29-Jährige nützt generell das Radfahren für ihre Paradedisziplin im Winter: "Heuer standen neben Grundlagenausdauer vermehrt Intervalle auf dem Programm, um beim Ötztaler noch besser über die hohen Berge zu kommen." Sarah ist mit ihrem Skibergsteig-Kollegen und Lidl-Trek-Profi Paul Verbnjak liiert. Ihr Ziel für die Premiere? "Die Zeit ist für mich Nebensache. Ich möchte einfach einen traumhaften Tag in den Bergen genießen, alles so richtig aufsaugen und natürlich wieder heil nach Sölden kommen."
Sarah Dreier auf dem Rad / Copyright: Expa Pictures
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08:10 Uhr: Der erste Berg ist geschafft
Der Ötztaler Radmarathon ist bereits 1:45 Stunden alt! Der Tiroler Jonas Holzknecht und der Belgier Sieben Devalckeneer passieren vor vielen Zuschauern das Kühtai mit 43 Sekunden Vorsprung auf den italienischen Ex-Sieger Stefano Cecchini, der ein rund 15-köpfiges Verfolgerfeld anführt. Daniel Federspiel hat auf den letzten Kilometern des Kühtais das Tempo angezogen und dafür gesorgt, dass der Rückstand des Verfolgerfeldes auf das Spitzenduo geschmolzen ist. Nach der rasanten Abfahrt geht es bei perfekten Bedingungen Richtung Landeshauptstadt Innsbruck. Stark fährt auch wieder die zweifache Ötztaler-Siegerin Janine Meyer, die das Kühtai mit einer Auffahrtszeit von unter einer Stunde geschafft hat! Die Deutsche liegt bereits 3:40 Minuten vor Eva Schien und über fünf Minuten vor Julia Jedelhauser. Ilse Van der Moeren, die Vorjahreszweite, hat bereits über achteinhalb Minuten Rückstand.
07:50 Uhr: Spitzenduo am Kühtai
Der Tiroler Jonas Holzknecht und der Belgier Sieben Devalckeneer, am Freitag Dritter beim Bike4Help-Bergsprint hinter Holzknecht und Ex-Radprofi Mario Gamper, bilden das Spitzenduo am Kühtai. Sie liegen rund zwei Minuten vor dem rund 50-köpfigen Verfolgerfeld mit allen Favoriten. Toni Palzer von Red Bull - BORA - hansgrohe feuert die Radsportler am Kühtai an. Seine Meinung zu der frühen Attacke des jungen Jonas? "Das ist sehr ambitioniert. Für den Ötztaler ist es sein Heimrennen. Er ist sicher bis unter die Haarspitzen motiviert und gibt heute alles."
07:40 Uhr: Snowboard-Crack Benjamin Karl wollte MTB-Profi werden
Auch zahlreiche Prominente sind heuer wieder am Start, wie etwas UEFA-Macher Martin Kallen, Ex-Radprofi Thomas Rohregger, die ehemaligen Skistars aus Italien Manfred Mölgg und Werner Heel. Auch ein Olympiasieger ist dabei: Benjamin Karl. "Der Ötztaler Radmarathon ist die beste Radausfahrt des Jahres und ein Mythos - egal wie groß oder wie lange ähnliche Rennen sind. Alle reden von dem Klassiker, jeder will seine Zeit wissen", sagte der Snowboard-Olympiasieger und Weltmeister Benjamin Karl vor dem Start. Der 39-Jährige fährt heuer zum dritten Mal mit, zum ersten Mal will der Niederösterreicher aber so richtig Gas geben: "Bisher fuhr ich die Runde mit Freunden, die Zeit war nebensächlich. Das soll sich heuer ändern, ich will alles geben. Auch wenn das Profil mit 5.500 Höhenmetern einem 88 Kilogramm-Mann nicht gerade in die Karten spielt. Aber eine Zeit unter acht Stunden wäre super!" Heuer bestritt Benjamin schon einige Radrennen, immerhin hat er bereits 8.000 Kilometer in den Beinen. "Der Radsport ist für mich die wichtigste Sportart in der Vorbereitung auf die Wintersaison. Schon als 10-Jähriger wollte ich MTB-Profi werden. Seit damals lebe ich diesen tollen Sport mit Leib und Seele aus."
Benjamin Karl auf dem Rad/Copyright: Arvi Daune
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07:30 Uhr: Erste Spitzengruppe des Tages
Der Großteil der Teilnehmer:innen befindet sich am ersten von vier Anstiegen des Tages. Nach der Abfahrt bis Oetz geht es derzeit auf 2.020 Meter Seehöhe und einer Länge von 18 Kilometern in das Wintersporteldorado Kühtai. An der Spitze hat sich eine dreiköpfige Spitzengruppe gebildet, wobei sich rasch Philip Handl zurückfallen ließ. Mit dabei ist auch der erst 20-jährige Ötztaler Jonas Holzknecht, der am Freitag den Bike4Help-Bergsprint, den Prolog zum Ötztaler Radmarathon, gewinnen konnte. Jonas vom Tirol KTM Cycling Team zählt zum Favoritenkreis. Die Top-Stars im Hauptfeld belauern sich, verpulvert Holzknecht bereits in der Anfangsphase zu viel Energie?
Am Kühtai
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07:15 Uhr: Wer kann es mit Janine Meyer aufnehmen?
Im Vorjahr lieferte die Deutsche Janine Meyer beim Ötztaler Radmarathon eine richtige Show ab: Mit einem Start-Ziel-Sieg stellte sie mit der Bombenzeit von 7:26.26,8 Stunden auch einen neuen Streckenrekord auf und holte nach 2023 ihren zweiten Triumph. Das gelang im Jahr zuvor auch ihrer Landsfrau Catherine Rossmann, die wieder zu ihrer schärfsten Konkurrentin zählt. Die Italienerin Roberta Bussone aus Pinerolo setzte heuer mit ihrem famosen Sieg beim Maratona dles Dolomites ein Ausrufezeichen und zählt auch beim ÖRM zu den Favoritinnen, ebenso die Belgierin Ils van der Moeren, im Vorjahr hinter Meyer Zweite mit einer Zeit knapp unter acht Stunden. Und natürlich die Tirolerin Jana Gigele nicht zu vergessen! Aus Ötztaler Sicht könnten zwei Athletinnen in die Top-20 kommen: Vom Mitveranstalterverein URC Ötztal sind mit Daniela Kneisl und Marie-Theres Gurschler zwei Damen dabei, die im Vorjahr bereits unter neun Stunden fuhren! "Generell ist es sehr erfreulich, dass immer mehr Frauen begeisterte Rennradfahrerinnen sind. Heuer gehen über 400 Damen an den Start – knapp zehn Prozent des gesamten Starterfeldes und damit eine Steigerung von rund 18 Prozent zum Vorjahr", erläutert Heike Klotz von der OK-Leitung.
Janine Meyer stellte 2024 einen neuen Streckenrekord auf/Copyright: Ötztal Tourismus/Expa Pictures
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07:10 Uhr: Favoritencheck bei den Männern
Der Ötztaler Radmartahon ist bei perfekten Witterungsbedingungen mit rund 7 Grad Celsius in vollem Gange. Der erste Anstieg des Tages aufs Kühtai wartet, hier ein Favoritencheck: Der gebürtige Kanadier und in Tirol lebende Jack Burke ist seit einigen Jahren in der Radmarathonszene das Maß aller Dinge. Der 30-Jährige gewann 2022 seinen ersten Ötztaler Radmarathon: "Die Saison ist bisher sehr gut gelaufen und der Ötztaler ist mein "Heimrennen". Ich fühle mich stark und die Vorbereitung war perfekt. Heuer sind viele klingende Namen am Start, deshalb tippe ich auf einen "Außenseitersieg". Viele werden uns beobachten und vor den entscheidenden Bergen viel Zeit herausholen. Ohne Teamkollegen wird es schwer, große Rückstände wieder gutzumachen. Aber natürlich wäre der dritte Sieg ein Traum!" Dagegen hat der in Velden lebende Niederländer Johnny Hoogerland, Sieger von 2021, sicher Einwände. Der UCI-Amateur- und Gravel-Weltmeister wurde vor zwei Jahren Dritter und kommt mit einer starken Form ins Ötztal. Einer, der Top-Ergebnisse beim "Ötztaler" scheinbar gepachtet hat, ist der Kärntner Ex-Profi Hans-Jörg Leopold. In den Jahren 2024 und 2021 musste er sich jeweils nur Burke und Hoogerland geschlagen geben, 2022 und 2023 verpasste er als Vierter jeweils das Podest.
Der ehemalige MTB-Eliminator Weltmeister Daniel Federspiel gehört mit seinen 38 Jahren noch lange nicht zum alten Eisen, wie seine tolle Saison 2025 beweist. Mit dem Ötztaler Radmarathon verbindet den Imster eine besondere Beziehung. Er gewann bisher nicht nur alle Ausgaben des Bike4Help-Bergsprints, wo er teilnahm, mit den Plätzen fünf, sechs und sieben schaffte er es auch schon drei Mal in die Top-Ten. Das gelang auch dem Haiminger Lokalmatador Fabian Costa im Jahr 2021, als er Sechster wurde. Und alle Ötztaler drücken dem starken Jonas Holzknecht heute die Daumen!
06:50 Uhr: Viele ehemalige Sieger:innen am Start
Insgesamt nahmen heute um Punkt 6:30 Uhr 4.281 Teilnehmer:innen den 44. Ötztaler Radmarathon in Angriff. Bei den Damen sind gleich vier ehemalige Siegerinnen am Start, bei den Männern sind es sechs: Bei den Männern Jack Burke (CAN/2024, 2022), Johnny Hoogerland (NED/2021), Stefano Cechini (ITA/2017), Bernd Hornetz (GER/2016) und den Österreichern Markus Kremser (1991) und Ekkehard Dörschlag (1986, 1987, 1988, 1989) sowie bei den Damen die drei Deutschen Janine Meyer (2023, 2024), Catherine Rossmann (2022) und Monika Dietl (2013) sowie die Italienerin Brigitte Vasselai (1999).
Start des 44. Ötztaler Radmarathons / Copyright: Ötztal Tourismus/Expa Pictures
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Im Ötztal ging der Stern des Florian Lipowitz auf
Er ist DER neue Radstar Deutschlands. Aber sein Stern ging vor einigen Jahren beim Ötztaler Radmarathon auf: Florian Lipowitz bestritt als damals 18-Jähriger den Radklassiker mit seinem Vater Marc. 2019 finishte der Tour de France-Dritte mit der unglaublichen Zeit von 7:06.34,9 Stunden und verpasste als Dreizehnter nur knapp die Top-Ten. Auch sein Papa fuhr mit einer Zeit von 7:17 Stunden mehr als bravourös. Das letzte Mal war Florian Lipowitz 2022 Zaungast beim Ötztaler Radmarathon. Damals feuerte er als Profi von BORA - Hansgrohe die Starter:innen beim Bike4Help-Prolog an, den gestern der Lokalmatador Jonas Holzknecht mit neuem Streckenrekord und bei den Damen die Deutsche Clarissa Mai gewannen. Übrigens, ein prominenter Radsportler aus Deutschland ist morgen erneut am Start: der mittlerweile 49-jährige Jörg Ludewig, 2013 immerhin Zweiter beim Ötztaler Radmarathon mit einer Zeit von 7:13 Stunden!
Florian Lipowitz 2022 mit Oliver Schwarz, Geschäftsführer von Ötztal Tourismus, beim Bike4Help-Bergsprint.
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Der Countdown läuft
Noch einmal schlafen, dann startet am 31. August 2025 der Radklassiker in den Alpen! Es ist immer wieder ein beeindruckendes Bild, wenn sich die über 4.000 Teilnehmer:innen des Ötztaler Radmarathons auf den Start vorbereiten. Die Anspannung steigt, der Blick auf das Peloton ist imposant; noch imposanter dann der Start, wenn die Pedale klicken, die Räder surren, Hubschrauber kreisen und die Sirenen der Begleitfahrzeuge aufheulen. Dann dauert es rund 20 Minuten, ehe der letzte Radsportler die Startlinie passiert hat.
Der offizielle Startschuss fällt in Sölden um 6:30 Uhr, bereits um 06:15 Uhr geht es mit dem offiziellen Livestream des 44. Ötztaler Radmarathons los. Start des Ötztaler Radmarathons 2024 / Copyright: Ötztal Tourismus/Expa Pictures
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