Sprachbarriere: Rémi Cavagna verlässt Movistar vorzeitig zum Saisonende - kehrt der Franzose in die Heimat zurück?

Trotz eines noch bis Ende 2026 gültigen Vertrags wird Rémi Cavagna das Movistar-Team bereits zum Saisonende verlassen. Dies erklärte der 29-jährige Franzose in einem "Marca"-Interview und bestätigte damit eine vorausgegangene Meldung von "AS", der zweiten großen spanischen Sportzeitung. Nach eigenen Aussagen habe er sich bei dem Rennstall von Manager Eusebio Unzué nicht heimisch gefühlt.

Kehrt Movistar vorzeitig den Rücken: Rémi Cavagna

Fotocredit: Getty Images

"Ich habe es mit einem spanischen Team versucht, aber es hat nicht funktioniert. Das ist einfach ein Teil des Lebens, nicht wahr?", sagte der zweimalige französische Zeitfahrmeister: "Es war sicherlich keine leichte Entscheidung. Aber wenn ich noch ein Jahr hier bleiben würde, könnte es noch schlimmer werden. Deshalb wechsel ich jetzt lieber das Team."
Cavagna kam in seiner ersten und einzigen Movistar-Saison auf 64 Renntage. Abgesehen vom vierten Platz bei den nationalen Zeitfahrmeisterschaften gelang ihm dabei kein einziges Top-Ten-Ergebnis.
"Wenn du mit dem Kopf nicht dabei bist, fehlen dir auch die nötigen Beine. Aber es ist kein Drama. Ich habe bereits mit allen anderen Leuten gesprochen", so Cavagna, der schon zuvor mit der französischen Sportzeitung "L'Équipe" offen über Anpassungsprobleme in seiner neuen Mannschaft geredet hatte.
Dabei hatte er vor allem die Sprachbarriere zu seinen spanischen Kollegen hervorgehoben. "Ich hätte nicht erwartet, dass es so schwer wird", sagte Cavagna schon im Juni: "Die Spanier bilden einen Block innerhalb der Mannschaft. Alles im Radio ist auf Spanisch, was in den wichtigen Momenten eines Rennens kompliziert ist."

Kehrt Cavagna nach Frankreich zurück?

Von solchen Problemen könnte er im kommenden Jahr verschont bleiben. Denn wie "AS" schrieb, sei Cavagna auf dem Weg zur französischen Équipe Groupama-FDJ.
"Ich hoffe, im nächsten Jahr mehr Glück zu haben, bessere Ergebnisse zu erzielen und wichtige Punkte für eine andere Mannschaft zu sammeln", betonte Cavagna - ohne weiter ins Detail zu gehen.
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Quelle: Eurosport


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