Strade Bianche 2026 - Stimmen zum erneuten Pogacar-Triumph in der Toskana: "Tadej war wieder zwei Stufen über uns"

Weltmeister Tadej Pogacar hat auch der 20. Strade Bianche seinen Stempel aufgedrückt. Der Titelverteidiger und Top-Favorit holte sich seinen insgesamt vierten Sieg in Siena mit einem Solo, das er knapp 80 Kilometer vor dem Ziel startete und mit genau einer Minute vor dem imponierenden Debütanten Paul Seixas abschloss. Der konnte anschließend nur staunen: "Zwei Stufen über uns anderen Fahrern."

79 Kilometer vor dem Ziel: Pogacar setzt zum Solo an - Pidcock im Pech

Quelle: Eurosport

Pogacars Teamkollegen Isaac Del Toro (3.) und Jan Christen (6.) rundeten den denkwürdigen Tag für das UAE-Team ab.
Während Gianni Vermeersch als Fünfter für das nächste beeindruckende Klassikerergebnis von Red Bull - Bora - hansgrohe sorgte, blieben die früheren Strade Sieger Tom Pidcock (Pinarello - Q36.5 / 7.) und Wout van Aert (Visma - Lease a Bike) hinter den Erwartungen zurück.
Vor allem Pidcock zeigte sich anschließend frustriert: "Wenn UAE so fährt, kann man nicht viel dagegen unternehmen."
Der Dominator selbst zeigte sich vor allem von den "Jungen Wilden" und seinen eigenen Teamkollegen beeindruckt.
Die Stimmen zur 20. Strade Bianche:

Tadej Pogacar (UAE Team Emirates - XRG / Sieger / Flash Interview):

"Das war heute schon auch ein unglaublicher Ritt für mich selbst, da diese jungen Kinder hinter mir mich an mein Limit pushen (lacht). Am meisten hat mich heute die Fahrweise von Jan Christen beeindruckt, aber auch das ganze Team mit Florian (Vermeersch), Felix (Großschartner), Domen (Novak) und all den anderen hat mich heute sehr beeindruckt. Die New Kids on the Block pushen mich derart, dass ich immer härter trainieren muss."
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Pogacar nach Sieg: "Die Jungen pushen mich an meine Grenzen"

Quelle: Eurosport

Paul Seixas (Decathlon - CMA CMG / Zweiter / Flash Interview):

"Zweiter war heute das beste Ergebnis, das ich erzielen konnte. Tadej Pogacar war heute, genau schon wie 2025 und 2024, zwei Stufen über uns anderen Fahrern. Als er attackierte, habe ich versucht, Pidcock zu folgen und Del Toro blockierte mich ein bisschen. Nicht ein-, oder zweimal, sondern dreimal. Da dachte ich, ok, wenn das die Art Spiel ist, die ihr spielen wollte… . So musste ich schnell versuchen die Lücke zu Pogacar zu schließen, da du ihm keine 20 oder 30 Meter geben darfst. Als ich dran war, habe ich aber gemerkt, dass ich die 500 Meter bis zur Kuppe mit ihm nicht mehr mithalten kann."

Romain Grégoire (Groupama – FDJ United / Vierter / Flash Interview):

"Ich bin sehr glücklich mit Platz vier und es war heute auch nicht so schwer wie vor vier Jahren, als ich das erste Mal hier gestartet bin. Ich bin mit deutlich mehr Erfahrung zu diesem Rennen gekommen, konnte besser auf einzelne Situationen regieren und hatte zudem noch richtig gute Beine. Ich wusste nicht genau, wo ich stehe, da ich Rennen dieser Art nicht so oft fahre. Ich bin sehr zufrieden und schon auf einem deutlich höheren Level, als ich zu Jahresbeginn vermutet hätte."

Gianni Vermeersch (Red Bull - Bora - hansgrohe / Fünfter / "Sporza"):

"Ich bin absolut zufrieden. Das war für mich heute das bestmögliche Ergebnis. Ich hatte gehofft, dass wir bis zum Finale zusammenarbeiten würden, aber dann ging Seixas mit Del Toro weg. Danach habe ich mich voll auf einen Top-5-Platz konzentriert und darauf, hier so gut wie möglich zu finishen."

Jan Christen (UAE Team Emirates - XRG / Sechster/ Eurosport):

"Ich hatte einen sehr guten Tag. Ich hatte bei Santa Maria sehr gute Beine und habe einen guten Job für Tadej gemacht. Er hat gewonnen, Isaac ist am Podium, ein toller Tag für das Team. Ich würde hier sehr gerne auch einmal selber gewinnen. Es ist mein Lieblingsrennen im Kalender. Heute habe ich gesehen, dass ich nicht weit weg bin. Mit so einer starken Mannschaft freue ich mich schon auf nächstes Jahr."

Tom Pidcock (Pinarello - Q36.5 / Platz 7 / Eurosport):

"Wenn UAE so fährt, kann man nicht viel dagegen unternehmen. Meine Kette ist bei Santa Maria zweimal heruntergefallen, das hat mir das Momentum genommen. Aber ich hätte mit Tadej sowieso nicht mithalten können. Am Rennverlauf hat das wahrscheinlich nicht viel geändert, es hat nur mich ein paar Körner gekostet. Spaß hat es jedenfalls keinen gemacht."

Wout van Aert (Visma - Lease a Bike / Zehnter / Sporza):

"Ich muss zufrieden sein. Ich habe das Rennen gefahren, das ich in den Beinen hatte. Es war enorm schwer. Mir fehlt noch ein wenig, aber auch nicht enorm viel, um bei der Gruppe hinter Pogacar dabei zu sein. Auf dem Monte Sante Marie war es sehr ehrlich. Da muss ich noch etwas zulegen, um in der Gruppe um Matteo (Jorgenson) und so dabei zu sein. (Zu Pogacar): Da fehlen einem wirklich die Worte, obwohl man es irgendwie schon erwartet. Trotzdem muss er es jedes Mal aufs Neue beweisen. Man merkt, dass schnell um den zweiten Platz gefahren wird. Es war eine starke Vorstellung von ihm."
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Highlights: Spektakel gipfelt in Krimi in Siena

Quelle: Eurosport


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