Streit um Vertragsbruch: Belgisches Höchstgericht verdonnert Wout van Aert zu hoher Strafe - reagiert die UCI?

Hohe Strafe für Topstar: Das belgische Höchstgericht hat das Urteil im Arbeitsgerichtsprozess zwischen Wout van Aert und seinem vormaligen Arbeitgeber Sniper Cycling bestätigt. 2018 fuhr der Belgier für das Team Verandas Willems-Crelan, löste seinen Vertrag aber vorzeitig auf. Van Aert bekam die Freigabe vom Weltradsportverband UCI, doch sein ehemaliger Arbeitgeber klagte wegen Vertragsbruchs.

Cycling - Repost Social - Wout van Aert in The Mask Singer

Quelle: Eurosport

Ein Gericht im belgischen Mechelen verurteilte Van Aert zu einer Zahlung von 660.000 Euro.
Den Beitrag hat der Belgier bereits an seinen früheren Arbeitgeber überweisen, jedoch berief er das Urteil mit seinem Anwalt, wie übrigens auch Nick Nuyens, der damalige Teammanager von Verandas Willems – Crelan, dem die Summe als Entschädigung zu gering war.
Van Aert stieg 2018 aus seinem geltenden Vertrag aus, nachdem es im August eine Fusion zwischen Verandas Willems – Crelan und dem niederländischen Roompot Team gab. Seinerzeit reagierte die UCI nicht auf die Proteste von Nuyens - behielt sich aber vor, Schritte gegen Van Aert einzuleiten, würde es sich um einen Transfer handeln, der nicht rechtens war.
Schon das erste Urteil 2021 des belgischen Arbeitsgerichts unterstrich, dass Van Aerts Wechsel nicht korrekt war, nun bestätigte dies das Höchstgericht.
Das könnte Dich ebenfalls interessieren: Start nach Maß: Merlier gewinnt erste AlUla-Etappe im Sprint
picture

Van Aert stürzt in Maasmechelen - van der Poel zieht vorbei

Quelle: Eurosport


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung