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Tour de France 2016: Chris Froome erwartet Angriffe von Bauke Mollema, Adam Yates & Nairo Quintana
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Publiziert 19/07/2016 um 14:18 GMT+2 Uhr
Topfavorit Chris Froome fährt bei der Tour de France mit einem großen Vorsprung in die Alpen. Die Konkurrenz um Bauke Mollema (+1,47 Minuten), Adam Yates (2,45) und Nairo Quintana (2,59) liegt bereits deutlich zurück. Vor der 17. Etappe von Bern nach Emosson rechnet der Brite aber mit Angriffen seiner Verfolger. Eurosport überträgt am Mittwoch live im TV, im Eurosport Player sowie im Liveticker.
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Umringt vom malerischen Postkarten-Panorama des Thunersees lächelte Chris Froome die unliebsame Frage nach dem Doping weg. Wie oft ich bislang kontrolliert wurde, kann ich nicht genau sagen. Im Gelben Trikot jedenfalls an jedem Tag", sagte der Gesamtführende der 103. Tour de France und überließ seinem Teamchef das Rechnen.
13-mal, das brachte David Brailsford noch während der Sky-Pressekonferenz am Ruhetag eilig mit dem Smartphone in Erfahrung, sei der Titelverteidiger der Frankreich-Rundfahrt allein außerhalb der Rennen auf verbotene Mittel getestet worden.
Hinzu kämen obligatorische Tests nach den Etappen. So sei Froome etwa nach jedem Tagesabschnitt im Gelben Trikot noch im Zielbereich kontrolliert worden. Tests in den Nachtstunden habe es allerdings nicht gegeben. Das Kontrollsystem, da waren sich Froome und Brailsford dennoch einig, funktioniert.
Buhrufe stören nicht
Die vereinzelten Nachfragen brachten das Duo am Dienstag nicht aus der Ruhe. Glichen Auftritte der beiden in den Vorjahren regelrechten Verhören, steht bei der Tour 2016 zumeist das Sportliche im Vordergrund. Öffentliche Dopinganschuldigungen gegen den Tour-Dominator? Gibt es kaum.
Brailsford sieht den Grund dafür in im Vorjahr veröffentlichten Leistungsdaten des 31-Jährigen. Diese analysierten etwa die maximale Sauerstoffaufnahme Froomes, die angibt, wie viele Milliliter Sauerstoff der Körper im Belastungszustand maximal pro Minute verwerten kann. Phillip Bell, ein leitender Sportwissenschaftler des Testzentrums in London, das Froome untersuchte, sagte damals:
Einen Beleg für Doping fand er nicht.
Froome sieht die geringer gewordenen Zweifel auch als Anerkennung seiner Einstellung. "Ich bin noch immer hungrig und habe den Willen, zu gewinnen. Ich ordne diesem Rennen alles unter", sagte Froome am Dienstag. Dass er auf den Bergetappen vereinzelt ausgebuht wurde, störte ihn nicht. "Man muss nur zum Fußball schauen, auch dort werden Spieler ausgepfiffen. So ist der Sport", sagte er.
Selbstbewusst in die Alpen
Auch in den Alpen wird Froome wohl der Widerstand der Fans treffen. Womöglich fällt dieser sogar größer aus als der seiner Gegner auf dem Rad. Der zweimalige Tour-Champion sagte selbstbewusst:
Am Mittwoch steht die erste schwierige Alpenetappe an (ab 12:15 Uhr im Liveticker). Über 184,5 Kilometer führt der Kurs von Bern zur Bergankunft in Finhaut-Emosson. Froome führt das Gesamtklassement mit 1:47 Minuten vor dem Niederländer Bauke Mollema (Trek-Segadredo) an. Eigene Angriffe plant Froome deshalb vorerst nicht, wie er sagt:
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