Dabei halfen ihm auch Radstars wie Sprinter André Greipel. Geisel hatte aber bei der Abstimmung nicht die komplette "Ampel-Kooperation" der Ratsmehrheit aus SPD, Grünen und FDP hinter sich - die FDP hatte sich bereits im Vorfeld wie CDU und Linke gegen den "Grand Depart" ausgesprochen. Dennoch reichte es zur knappen Mehrheit.

6,2 Millionen Euro Zuschüsse

Knackpunkt waren die Kosten für das mehrtägige Event. Laut einer Studie soll der "Grand Depart, bestehend aus der Teampräsentation, dem Auftakt-Zeitfahren am Samstag und dem Start zur ersten Etappe die Stadt rund 6,2 Millionen Euro an Zuschüssen kosten. Demgegenüber sollen Effekte für Hotellerie und Gastronomie von 57 Millionen und ein Media-Wert von 30 Millionen Euro stehen. Kritiker hatten die Rechnung angezweifelt.
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Zuvor hatte sich London gegen eine Bewerbung für den Auftakt des wichtigstes Radrennens der Welt im Jahr 2017 entschieden, ebenfalls aus wirtschaftlichen Gründen. Mit einem Etat von mehr als 30 Millionen Euro hatten die Engländer gerechnet, allerdings auch mit einem positiven wirtschaftlichen Effekt von rund 120 Millionen Euro.

Chancen stehen gut

Nach dem Rückzug Londons bewertet die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens die Chancen auf einen Zuschlag als "gut". Der Veranstalter ASO habe bereits signalisiert, dass er Düsseldorf die Organisation und Durchführung der Auftaktveranstaltung der Tour 2017 uneingeschränkt zutraue.
Bislang ging der Tour-Tross dreimal - 1965 in Köln, 1980 in Frankfurt/Main und 1987 in West-Berlin - in Deutschland auf große Fahrt. Zuletzt machte das Peloton vor zehn Jahren in Karlsruhe und Pforzheim Station.
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