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Tour de France 2018: Mit Roubaix, Alpe d'Huez und neuen Bergen

Mit Video | Tour-Strecke 2018 enthüllt: Alpe d'Huez, Roubaix, Schotterpiste, Mini-Etappe
Von SID

17/10/2017 um 14:27Aktualisiert 18/10/2017 um 14:53

Die Tour de France 2018 wartet mit einer Strecke voller Highlights, Premieren und Überraschungen auf. Die Fahrer müssen sowohl die Serpentinen von Alpe d'Huez als auch das Kopfsteinpflaster von Roubaix bezwingen, bevor sie nach 3329 Kilometern das Ziel in Paris erreichen. Gestartet wird am 7. Juli in der Vendée in Westfrankreich, der Sieger wird am 29. Juli auf den Champs Elysées gekürt.

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Die Eckdaten der Tour de France 2018:

  • Ein Einzelzeitfahren, das am vorletzten Tag über welliges Terrain führt
  • Drei Bergankünfte im Hochgebirge und zwei kurze Zielanstiege
  • Ein Mannschaftszeitfahren am 3. Tag über 35 Kilometer
  • 21,7km Kopfsteinpflaster auf dem Weg nach Roubaix
  • Eine Bergetappe über nur 65 Kilometer in den Pyrenäen
  • Neue Zeitgutschriften von 3, 2, 1 Sekunde unterwegs auf den ersten neun Etappen
  • Nur noch 8 statt bisher 9 Fahrer je Team am Start

Christopher Froome kämpft im mythischen Alpe d'Huez, auf Kopfsteinpflaster und Schotterpisten um den historischen fünften Gesamtsieg bei der Tour de France, Marcel Kittel winkt zum Auftakt das Gelbe Trikot: 86 Tage nach Froomes viertem Coup ist in Paris die Strecke der 105. Frankreich-Rundfahrt präsentiert worden.

Das Raunen unter den 4000 Gästen im Palais de Congres unterstrich: Die Tour wird zwar kurz wie selten, aber auch hammerhart

Der Kurs der Tour 2018

Ein Jahr nach dem rauschenden Auftakt in Düsseldorf könnten erneut deutsche Radsport-Festtage anstehen. "Es ist schön, dass es wieder eine Chance für die Sprinter gibt, um Gelb zu kämpfen", sagte Kittel mit viel Vorfreude auf die kommende Schleife (7. bis 29. Juli 2018), die aufgrund der Fußball-WM ungewohnt spät ausgetragen wird.

Versteifen wolle er sich aber nicht auf das Maillot jaune, sondern "frei und unbelastet mein Rennen fahren. Mein Ziel ist ein Etappensieg, je früher desto besser." 2017 war Kittel mit fünf Siegen bis zu seinem sturzbedingten Ausstieg der überragende Sprinter.

Kittel und Froome warnen vor Wind

Die Streckenführung, mit knapp 3329 km die kürzeste seit 2002, die Tour-Chef Christian Prudhomme am Dienstag präsentierte, ließ Titelverteidiger Froome tief durchpusten:

"Jedes Jahr ist es etwas anderes, jedes Jahr ist auf seine Art schwierig. Mit viel Wind und dem Kopfsteinpflaster wird es aber ein sehr nervöses Rennen werden."

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"Der Sieger braucht im kommenden Jahr vieles", meinte Prudhomme: "Kondition und Härte auf windigen Flachetappen, Widerstandskraft auf dem Kopfsteinpflaster, Stärke in den Bergen, ein starkes Team im Zeitfahren. Ich denke, damit wird es auf Froome gegen Tom Dumoulin hinauslaufen."

Der Niederländer Dumoulin hatte 2017 den Giro gewonnen.

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Kittel indes bietet die Tour über ein halbes Dutzend Siegchancen, die erste gleich auf der ersten Etappe - damit winkt dem Thüringer das Gelbe Trikot. "Die erste Etappe ist aber nur auf dem Papier leicht, da kann schon richtig was passieren entlang der Küste", sagte Kittel: "Das wird nicht wirklich einfach."

Einfach wird es auch für Froome nicht werden, mit dem fünften Gesamtsieg zu den Rekordhaltern Jacques Anquetil, Eddy Merckx, Bernard Hinault und Miguel Indurain aufzuschließen. Im Kampf um den Gesamtsieg messen sich die Favoriten in sechs Hochgebirgs-Etappen sowie vier weiteren hügeligen Teilstücken, zunächst in den Alpen, danach in den Pyrenäen.

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Königsetappe als Kurzauftritt

Höhepunkte sind die 21 Kehren nach Alpe d'Huez, die nach zwei Jahren Pause wieder auf dem Programm stehen, sowie die nur 65 km lange Königsetappe mit dem Ziel auf dem Col de Portet in den Pyrenäen. Zudem wird erstmals das Plateau des Glieres erklommen, ein Alpen-Anstieg, dessen letzte zwei Kilometer reine Schotterpiste sind.

Die Entscheidung fällt wohl am vorletzten Tag mit einem Einzelzeitfahren im französischen Baskenland. Erstmals seit 2015 wird zudem wieder ein Mannschaftszeitfahren ausgetragen.

Tony Martin dürfte die neunte Etappe nach Roubaix mit mehr als 21 km Kopfsteinpflaster liegen. Beim letzten Ausflug der Tour auf die Pavées von Paris-Roubaix holte sich Martin 2015 den Etappensieg.

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