Corona-Gefahr bei der Tour de France: Diese neuen Regeln für Tests und Ausschlüsse gelten jetzt für Teams und Fahrer

Die Angst vor positiven Corona-Fällen beherrscht die Tour de France. Der Weltverband UCI hat nun kurz vor dem Start die Regeln zu Tests und Ausschlüsen geändert. Trotz zahlreicher positiver Fälle in den vergangenen Wochen wurden die Bestimmungen gelockert. Vor Beginn und an zwei Ruhetagen müssen nun bei allen Fahrern und Teammitgliedern nur noch Antigenschnell- statt PCR-Tests durchgeführt werden.

Tour-de-France-Strecke: Der komplette Kurs mit allen 21 Etappen

Quelle: ASO

Außerdem entfällt die gefürchtete Regel, dass eine Mannschaft aus dem Rennen genommen wird, sobald zwei Fahrer positiv getestet werden. Die Tour beginnt am Freitag mit einem Einzelzeitfahren in Kopenhagen.
Ein positiver Schnelltest muss durch einen PCR-Test bestätigt werden, bedeutet jedoch nicht – auch dies ist neu – zwangsläufig das Aus für den betreffenden Fahrer. In Ausnahmefällen können der Chefarzt der UCI sowie der Covid-Arzt des Organisators ASO beschließen, dass ein Fahrer weiterfahren darf. Voraussetzung dafür ist, dass die infizierte Person nicht ansteckend ist und das Coronavirus übertragen kann.
Neben den verpflichtenden Tests vor und während des Rennens gab die UCI dringende Empfehlungen aus. Diese beinhalten, dass sich alle Fahrer und Teammitglieder möglichst täglich einem Schnelltest unterziehen sollen.
Am Dienstag war der Belgier Tim Declerq (Quick-Step Alpha Vinyl) der erste nominierte Fahrer, der wegen eines positiven Coronavirus-Tests auf seinen Start verzichten musste.
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Quelle: Eurosport

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