Tour de France 2022 - Nach Roglic auch Kruijswijk: Vingegaard verliert zwei Helfer an einem Tag und stürzt auch selbst

Kein guter Tag für Jumbo-Visma, das Team des Gelben Trikots Jonas Vingegaard: Nachdem vor dem Start der 15. Etappe der Tour de France in Rodez bekanntgegeben wurde, dass Primoz Roglic die Frankreich-Rundfahrt verlässt, musste 65 Kilometer vor dem Ziel desselben Teilstücks mit Steven Kruijswijk gleich auch der zweite wichtige Berghelfer des Gesamtführenden nach einem Sturz aufgeben.

Schock für Jumbo-Visma: Tour-Aus für Kruijswijk - auch Vingegaard stürzt

Quelle: Eurosport

Der Niederländer Kruijswijk hatte sich die Schulter ausgekugelt und wurde mit dem Krankenwagen abtransportiert.
Doch das blieb nicht der einzige Schrecken für Vingegaard im Etappenverlauf. Denn kurz nachdem Kruijswijk aufgegeben hatte, kam auch der Däne selbst zu Fall.
Gemeinsam mit Tiesj Benoot lag auch Vingegaard auf dem Asphalt. Der Mann im Gelben Trikot aber blieb wohl unverletzt und konnte das Rennen fortsetzen.
Seine übriggebliebenen Teamkollegen brachten Vingegaard schnell wieder zurück ins Hauptfeld.
Die hektischen Szenen um das Team Jumbo-Visma des deutschen Sportdirektors Grischa Niermann entstanden kurz nachdem eine Gruppe von Demonstranten versucht hatte, die Straße zu blockieren.
Kurzzeitig hieß es, das Rennen würde gestoppt werden. Weil die Polizei die Demonstranten aber sehr schnell von der Straße gezerrt hatte, ging es ohne Pause weiter – anders als beim ersten solchen Vorfall in den Alpen auf der 10. Etappe nach Megeve.
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Nächster Protest bei der Tour: Aktivisten stören Ausreißer um Politt

Quelle: Eurosport

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