Tour de France 2022 - So lief die 16. Etappe: Geschke sammelt wichtige Punkte und Houle siegt unter Tränen

Hugo Houle hat in Foix die 16. Etappe der Tour de France gewonnen. Der Kanadier vom Team Israel - Premier Tech setzte sich in der Abfahrt vom Port de Lers aus einer großen Spitzengruppe ab und fuhr danach über 40 Kilometer als Solist zum Sieg für seinen vor zehn Jahre verstorbenen Bruder. Einen starken Tag erwischte aber auch Simon Geschke, der zwölf wichtige Punkte fürs Bergtrikot sammelte.

Tour de France Stage 16 profile and route map: Carcassonne – Foix

Quelle: Eurosport

Nach dem letzten Ruhetag der Tour de France 2022 steuert das Feld auf der 16. Etappe auf die Pyrenäen zu. Erst geht es gemächlich los. Nach 113 Kilometer ändert sich das Bild aber schlagartig - die Pyrenäen warten auf die Fahrer.
Obwohl nach den 178,5 Kilometern keine Bergankunft in Foix wartet, dürfte dieses Teilstück für den Kampf um das Gelbe Trikot sehr wichtig werden. Denn: Die letzte Steigung zur Mur de Péguère rund 30 Kilometer vor dem Ziel wird unheimlich steil.
Dort ist mit einem Angriff von Titelverteidiger Tadej Pogacar auf den Gesamtführenden Jonas Vingegaard zu rechnen, dem nach dem Aus von Primoz Roglic und Steven Kruijswijk wichtige Helfer fehlen.
Die 16. Tour-Etappe live im Ticker:

Houle hat's! Solosieg unter großen Emotionen

Hugo Houle jubelt ausgelassen auf der Zielgeraden und beim Übequeren des Zielstrichs. Der Kanadier zeigt in den Himmel. Dieser Sieg ist für seinen Bruder Pierrick, der beim Joggen vor zehn Jahren von einem betrunkenen Autofahrer zu Tode gefahren wurde.
1:10 Minuten hinter Houle wird Valentin Madouas vor Michael Woods, Matteo Jorgenson und Michael Storer Zweiter. Die beiden Groupama-Profis haben auf den letzten zwei Kilometern noch das Jorgenson-Woods-Duo eingeholt.

2 km: Houle hat mehr als eine Minute

Hugo Houle baut seinen Vorsprung auf den letzten abfallenden Kilometern nach Foix weiter aus. Der Kanadier fährt seinem größten Erfolg entgegen - einem Tour de France-Etappensieg.

8 km: Jorgenson holt Woods wieder ein - 49 Sekunden hinter Houle

Matteo Jorgenson kommt wieder zu Michael Woods vor und zieht natürlich sofort weiter durch. Doch der Abstand zur Spitze ist zu groß. Das kann der US-Amerikaner nicht mehr zufahren. Houle wird in Foix gewinnen, das scheint sicher.

13 km: Jorgenson stürzt - Houle so gut wie durch

Matteo Jorgenson rutscht in einer Linkskurve mit dem Vorderrad weg und stürzt. Damit ist Woods jetzt der alleinige Verfolger des Führenden Houle - mit 35 Sekunden Rückstand. Das ist fast gleichbedeutend mit dem Sieg für Houle, wenn er nicht auch noch fällt.
Bei den Favoriten hinten hat Thomas mit Martinez zu Pogacar, Vingegaard, Quintana und Co. wieder aufgeschlossen. Und nun kommt in der Abfahrt auch David Gaudu wieder zurück. Von Romain Bardet ist aber weit und breit nichts zu sehen.

20 km: Die Helfer warten am Bergpreis

Während Houle mitten in der Abfahrt noch immer 30 Sekunden vor Jorgenson und Woods liegt, passieren die Favoriten den Bergpreis. Erst Vingegaard, Pogacar und Quintana gemeinsam mit Kuss. Oben warten McNulty auf Kapitän Pogacar und Van Aert auf Vingegaard. Und kurz darauf kommt auch Thomas über die Kuppe, und auf ihn wartet oben Daniel Martinez.
Bardet verliert oben fast drei Minuten.

27 km: Houle holt Bergpreis, Majka muss stoppen

Bitter für UAE! Bei Rafal Majka rutscht plötzlich die Kette durch und der Pole stürzt fast. Er muss stoppen und kann Pogacar damit nicht mehr helfen. Kuss, Vingegaard, Pogacar und Quintana sind jetzt allein.
Unterdessen holt sich Hugo Houle den Bergpreis an der Mur de Péguère. Zweiter oben ist Jorgenson vor Woods. Das Duo liegt 25 Sekunden hinter dem Solisten aus Kanada. Simon Geschke kommt als Fünfter über die Kuppe und sammelt damit zwei weitere Bergpunkte. Ein erfolgreicher Tag für den Freiburger!
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Was war das?! Majka stürzt beinahe wegen Defekt

Quelle: Eurosport

29 km: Majka macht das Tempo bei den Favoriten

Während Houle vorne noch immer allein unterwegs ist, macht Rafal Majka nun in der Favoritengruppe in den steilen Rampen der Mur de Péguère das Tempo - und hinten platzen die Kontrahenten weg. Einzig Pogacar, Vingegaard, Kuss und Quintana halten beim Polen noch mit. Dahinter sitzen mit einer ersten Lücke Thomas und Yates und hinter einer weiteren Lücke Gaudu. Bardet ist weg.

31 km: Sechs Verfolger hinter Houle

Hugo Houle führt das Rennen 50 Sekunden vor einem Sextett mit Valentin Madouas und Michael Storer an. Weitere 25 Sekunden dahinter folgt die nächste Gruppe, in der jetzt wieder Simon Geschke begonnen hat, das Tempo zu machen. Noch kann der Deutsche auch hier Bergpunkte sammeln, denn vier Kilometer geht es noch bergauf.

35 km: Bardet ist zurück

Romain Bardet hat es rechtzeitig zum Anstieg zur Mur de Péguère wieder zurück ins Favoritenfeld geschafft, das wieder etwas Tempo rausgenommen hat und daher wieder 8:05 Minuten hinter der Spitze liegt.

38 km: Houle führt als Solist

Hugo Houle (Israel - Premier Tech) hat sich in der Abfahrt von Port de Lers allein aus der Spitzengruppe abgesetzt und beginnt den Anstieg zur Mur de Péguère 15 Sekunden vor Tony Gallopin (Trek - Segafredo) und knapp eine Minute vor dem Rest der Geschke-Gruppe.

42 km: Bardet hat den Zug verpasst

Über die Kuppe hinweg hat Pogacar nochmal angegriffen und es bildet sich eine nur noch rund 15 Mann starke Gruppe, die jetzt in der Abfahrt die ersten Ausreißer aus der 29-Mann-Gruppe einholt - unter anderem auch Nathan Van Hooydonck von Jumbo-Visma, der sofort das Tempo macht. Unter seinem Diktat ist auch Enric Mas wieder eingeholt.
7:20 Minuten davor holt Vlasov die Geschke-Gruppe wieder ein und wir haben neun Spitzenreiter.
Doch der Verlierer des Port de Lers heißt Romain Bardet. Der DSM-Kapitän hat die Pogacar-Attacken verpasst und liegt jetzt 40 Sekunden hinter seinen Kontrahenten im Kampf ums Podium.

50 km: Pogacar attackiert!

Während die Spitzengruppe in der Abfahrt noch 50 Kilometer zu fahren hat, lanciert Tadej Pogacar seine erste Attacke für heute acht Minuten dahinter im Hauptfeld noch zwei Kilometer vor dem Bergpreis. Kurz ist er allein vorne, doch dann serzt Jonas Vingegaard nach und schließt die Lücke.
Doch jetzt hat Vingegaard nur noch einen Helfer bei sich: Sepp Kuss. Das Favoritenfeld ist völlig explodiert.

53 km: 10 Punkte für Geschke

Niemand fährt mehr an Geschke vorbei. Der Deutsche gibt Vollgas bis zur Passhöhe und holt sich die 10 Punkte für sein Gepunktetes Trikot. Beeindruckende Vorstellung vom Freiburger. Wenn er das an der Mur de Péguère nochmal wiederholen könnte, wäre dieser Tag ein echter Meilenstein in Richtung Bergtrikot in Paris.
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Geschke setzt alles aufs Bergtrikot: Wichtiger Coup am Port de Lers

Quelle: Eurosport

55 km: Geschke führt Gruppe an Spitzentrio heran

Bärenstarker Simon Geschke. Der Freiburger führt Van Aert, McNulty und Jorgenson an Caruso, Storer und Woods heran und fährt gleich weiter von vorne. Vlasov ist abgehängt. Etwas mehr als 1.000 Meter sind es noch bis zur Bergwertung der 1. Kategorie am Port de Lers. Das könnten zehn sehr wichtige Punkte für Geschke werden.

56 km: Geschke übernimmt Verantwortung - Mas attackiert im Hauptfeld

Die Verfolger haben sich lange Zeit gegenseitig attackiert und dann wieder angesehen. Das kostete viel Zeit. Jetzt aber übernimmt Simon Geschke Verantwortung und fährt von vorne. Nur noch Matteo Jorgenson, Wout Van Aert, Brandon McNulty und Aleksandr Vlasov bleiben bei ihm. Der Rückstand zum Spitzentrio schrumpft derweil deutlich.
Im Hauptfeld startet mehr als acht Minuten dahinter Movistar derweil eine konzertierte Aktion und attackiert mit Enric Mas sowie zwei Helfern gleichzeitig. Jumbo-Visma lässt die Drei erstmal weg.

59 km: Storer und Woods bei Caruso - Verfolger 1:20 zurück

Michael Storer und Michael Woods sind zu Caruso vorgefahren. In der weiteren Verfolgergruppe aber herrscht keine Einigkeit und so geht die Lücke nach vorne immer weiter auf. Dort hinten wird es oben am Port de Lers wohl nur noch um Rang vier, fünf und sechs der Bergwertung gehen. Das wären 4, 2, 1 oder eben 0 Punkte für Geschke.

62 km: Caruso meint es ernst

Lange konnte Le Gac nicht mit Caruso mithalten. Der italienische Gesamtzweite des Giro d'Italia 2021 konnte bei dieser Tour bislang kaum etwas zeigen. Jetzt aber stiefelt er davon.
Er hat Le Gac stehen lassen und ist mit 15 Sekunden Vorsprung vor Michael Woods und Michael Storer nun unterwegs. 34 Sekunden hinter dem Spitzenreiter folgen die nächsten Kletterer um Simon Geschke, angeführt von Aleksandr Vlasov, dem bei der Nachführarbeit momentan niemand helfen will.

65 km: Caruso und Le Gac attackieren

Früh im Anstieg zum Port de Lers beginnt das Attackieren in der Spitzengruppe. Damiano Caruso (Bahrain Victorious) und Olivier Le Gac (Groupama - FDJ) setzen sich etwas von ihren 27 Begleitern ab - und sofort fallen die etwas schwereren der Ausreißer weit zurück. Die Spitzengruppe explodiert.

71 km: Der Port de Lers steht an

Noch sieben Kilometer bis zum Fuß des ersten der beiden Kategorie-1-Berge heute: der Port de Lers. 11,4 Kilometer bei durchschnittlich 7 Prozent stehen gleich an. Das Hauptfeld ist momentan 7:20 Minuten hinter der Spitze.

80 km: Soler knapp fünf Minuten hinter dem Hauptfeld

Das Peloton beschleunigt leicht und ist jetzt 7:30 Minuten hinter der Spitze. Momentan macht Christophe Laporte hinten das Tempo.
Soler ist mutterseelenallein unterwegs und hat jetzt schon fast fünf Minuten Rückstand aufs Hauptfeld. Das wird für den Spanier heute sehr, sehr schwierig im Zeitlimit zu bleiben.

88 km: 8 Minuten für die Spitzengruppe

Bei gemessenen 34 Grad Celsius fährt das Peloton den Pyrenäen entgegen - und es jagt die Spitze nicht wirklich. Der Abstand ist gerade auf acht Minuten hochgegangen.
Soler übrigens ist inzwischen 1:30 Minuten hinter dem Hauptfeld. Er war beim Auto der Tour-Ärztin und ließ sich etwas am Rücken behandeln, mit Eisspray. Aber so wirklich geholfen scheint das nicht zu haben.

100 km: Soler leidet - Peloton lässt locker

Der Vorsprung der Spitzengruppe geht nochmal weiter auf und beträgt inzwischen 6:50 Minuten. Trotzdem aber hat im Hauptfeld einer Probleme: Marc Soler (UAE Team Emirates) befindet sich im Konvoi der Begleitfahrzeuge und sieht sehr müde aus.

110 km: Eekhoff ärgert Van Aert am Zwischensprint

Wout Van Aert führt die Spitzengruppe auf den Zwischensprint zu und jeder erwartet, dass der Belgier im Grünen Trikot die 20 Punkte einstreichen darf. Dann aber sprintet Nils Eekhoff von dritter Stelle los, schaut Van Aert an und spurtet als Erster über den Zielstrich. Van Aert springt ans Hinterrad des Niederländers, kommt aber nicht mehr vorbei.
Es geht am Zwischensprint eben nicht nur um die Punkte, sondern auch um 1.500 Euro Preisgeld. Und das Team DSM hat bei dieser Tour bisher nicht viel Geld eingesammelt.
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Majestätsbeleidigung! Eekhoff ärgert Van Aert am Zwischensprint

Quelle: Eurosport

118 km: Benoot und Laporte führen das Hauptfeld an

Tiesj Benoot und Christophe Laporte machen das Tempo im Hauptfeld und halten den Vorsprung relativ stabil bei knapp sechs Minuten. In diesem Rahmen ist diese Gruppe für Jonas Vingegaard und das Gelbe Trikot vollkommen ungefährlich - und Van Aert könnte vorne in der Gruppe sogar den Etappensieg holen.

127 km: Gougeard zurück in der 29-Mann-Gruppe

Alexis Gougeard ist gestellt. Wir haben damit jetzt 29 Spitzenreiter mit erstmals leicht abnehmendem Vorsprung aufs Hauptfeld: 5:57 Minuten stehen noch auf der Uhr.

136 km: Matthews und Simmons im Hauptfeld

Michael Matthews und Quinn Simmons sind zurück im Peloton. Damit haben wir Gougeard vorne eine Minute vor 28 Verfolgern und 6:20 Minuten vor dem Hauptfeld.

142 km: Bissegger klaut auch am zweiten Bergpreis den Punkt

Hinter Gougeard fährt Stefan Bissegger als Erster der Verfolgergruppe über den Strich am Col de l'Espinas, dem zweiten Bergpreis des Tages. Diesmal hat Simon Geschke gar nicht erst versucht, mitzukämpfen.

145 km: Gougeard zieht alleine durch

Alexis Gougeard ist jetzt ganz allein vorne, weil sich auch Mathieu Bourgaudeau hat zurückfallen lassen. Gougeard liegt weiter 55 Sekunden vor den anderen Ausreißern und inzwischen mehr als sechs Minuten vor dem Hauptfeld. Simmons und Matthews sind liegen fünf Minuten hinter der Spitze. Die Beiden werden sicher auch bald einsehen, dass das keinen Sinn macht, was sie da treiben.

153 km: Jorgenson wartet auf die Anderen

Burgaudeau und Gougeard sind nur noch zu zweit vorne, weil man bei Movistar wohl auch gemerkt hat, dass das zu dritt gegen die 25-Mann-Gruppe dahinter nicht so viel Sinn hat. Das Duo ist zwar 55 Sekunden vor den Anderen, doch der Weg bis zum Port de Lers ist noch ewig weit. Das ist reine Kraftverschwendung dort vorne.

160 km: Jumbo-Visma und Ineos Grenadiers kontrollieren

Nach dem Bergpreis haben sich drei Mann aus der Spitzengruppe gelöst: Alexis Gougeard (B&B Hotels-KTM), Mathieu Burgaudeau (TotalEnergies) und Matteo Jorgenson (Movistar) führen das Rennen jetzt zu dritt an, 35 Sekunden vor dem Rest der großen Ausreißergruppe.
Das Hauptfeld, in dem Jumbo-Visma und Ineos Grenadiers das Geschehen bestimmen, ist schon fast fünf Minuten zurück. Simmons sitzt 2:45 Minuten hinter der Spitze - gemeinsam mit Matthews übrigens, der durch die Begleitung des US-Amerikaners wohl doch nochmal Motivation gefunden hat.

165 km: Bissegger nimmt Geschke ersten Bergpunkt weg

Simon Geschke fährt zügig den ersten Bergpreis der 4. Kategorie an der Cote de Saint-Hilaire hoch, doch für EF setzt sich Stefan Bissegger ans Hinterrad des Freiburgers. Der Schweizer beginnt oben heraus dann zu sprinten und Geschke steckt sofort auf. Da ist er chancenlos gegen das Schweizer Kraftpaket.
Ein Bergpunkt für Bissegger, doch darum ging es nicht. Er hat Geschke den Punkt geklaut, damit Neilson Powless keine Kraft vergeuden brauchte, und trotzdem keinen Boden zu Geschke einbüßte im Kampf ums Bergtrikot.

166 km: Matthews und Zimmermann geben Jagd auf, Simmons nicht

Michael Matthews (BikeExchange-Jayco) hat erkannt, dass er allein nicht vor zur großen Spitzengruppe kommen wird und nimmt die Beine hoch. Dahinter hat es inzwischen aber ein Anderer auch noch versucht, vorzurücken: Quinn Simmons (Trek-Segafredo).
Der US-Amerikaner versucht jetzt ernsthaft, alleine zwei Minuten zuzufahren. Anfangs war noch Georg Zimmermann (Intermarché - Wanty - Gobert) bei ihm. Der Deutsche hat dann aber die Sinnlosigkeit des Vorhabens erkannt und ist zurück im Hauptfeld.

170 km: 2 Minuten für ca. 30 Mann starke Gruppe

Fast 30 Fahrer führen das Rennen mit inzwischen zwei Minuten Vorsprung an. Dazwischen liegt 35 Sekunden hinter der Spitze noch der Etappensieger von Mende am Samstag, Michael Matthews, als Solist.
In der Spitzengruppe mit dabei sind der Deutsche Simon Geschke (Cofidis) im Bergtrikot, der Schweizer Stefan Bissegger (EF Education - EasyPost), der Österreicher Felix Großschartner und auch dessen Bora-hansgrohe-Teamkollege Aleksandr Vlasov. Der Russe ist mit 10:32 Minuten Rückstand auf Gelb der mit Abstand interessanteste Mann für die Gesamtwertung dort vorne. Für Jumbo-Visma sind Wout Van Aert und Nathan van Hooydonck vorne, für UAE Team Emirates Brandon McNulty und für Ineos Grenadiers Daniel Felipe Martinez.

175 km zu fahren: Große Gruppe rollt weg

Und plötzlich haben wir eine Ausreißergruppe. Über eine kleine Kuppe haben einige Fahrer attackiert und sich dann in die Abfahrt hinein abgesetzt. Hinten im Feld wird jetzt breit gefahren und es kann niemand mehr nachrücken. Es sieht aus, als würde ohne großen Kampf sehr schnell die Gruppe des Tages stehen!

12:42 Uhr: Kilometer 0 - los geht's!

Christian Prudhomme senkt die Startflagge und das Rennen ist eröffnet. Gibt es sofort Attacken? Nein, heute ausnahmsweise mal nicht - Überraschung!

12:30 Uhr: Das Peloton rollt aus Carcassonne

Wie immer: Der offizielle Start ist erfolgt, aber bis wir aus Carcassonne richtig raus sind, geht es neutralisiert dahin. Knapp fünf Kilometer sind das heute.

12:25 Uhr: Kämna, Walscheid, Fuglsang, Cherel und Paret-Peintre nicht mehr dabei

Vier Mann werden heute am Start der 16. Etappe in Carcassonne fehlen: Mikael Cherel und Aurelien Paret-Peintre (Ag2r Citroen) müssen sich wegen positiven Coronatests aus dem Peloton verabschieden. Jakob Fuglsang (Israel - Premier Tech) kann nach einem Sturz auf der 15. Etappe verletzungsbedingt nicht mehr weiterfahren.
Und auch zwei Deutsche fehlen am Start: Max Walscheid (Cofidis) muss ebenfalls wegen eines Coronatests aussteigen und Lennard Kämna (Bora - hansgrohe) ist zwar negativ getestet, trotzdem aber einfach krank: Ihn quält seit einigen Tagen eine hartnäckige Erkältung.

Hallo und herzlich willkommen

Hallo und herzlich willkommen zur 16. Etappe der Tour de France 2022: Nach dem dritten und letzten Ruhetag steuert die Tour auf die Pyrenäen zu. Zunächst geht es noch gemächlich los, nach 113 Kilometer ändert sich das Bild dieser Etappe jedoch schlagartig - und die Pyrenäen begrüßen die Fahrer: Start der 16. Etappe von Carcassonne nach Foix über 178,5 km ist um 12:40 Uhr. Wir sind hier die komplette Etappe in voller Länge für Euch im Liveticker mit dabei!
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Das Profil der 16. Etappe der Tour de France 2022.

Fotocredit: Eurosport

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Tour-de-France-Strecke: Der komplette Kurs mit allen 21 Etappen

Quelle: ASO

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