Tour de France 2022 - Vorschau 11. Etappe: Bergankunft in den Alpen - Kampf um Gelb an Galibier und Granon

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Jetzt geht's richtig hoch hinaus! Die 11. Etappe der 109. Tour de France führt das Peloton ins Hochgebirge und über den höchsten Punkt des Rennens am 2.642 Meter hohen Col du Galibier. Auch das Ziel des 151,7 Kilometer langen Teilstücks liegt weit oben am Col du Granon mit seinen 2.413 Metern über dem Meer - ein brutaler Tag, der auch im Kampf ums Gelbe Trikot besondere Bedeutung bekommen wird.

Tour-Strecke, 11. Etappe: Über Galibier zur Bergankunft am Col du Granon

Quelle: Eurosport

Es ist die erste von zwei harten Alpenetappen. Nach dem Start in Albertville lässt das Profil zunächst nichts Schlimmes erwarten: Auf den ersten 70 Kilometern sind lediglich der Zwischensprint in Aiguebelle und eine Bergwertung der 2. Kategorie über die malerischen Lacets de Montvernier eingebaut.
Doch schon dort haben sie das, was noch auf sie wartet, die ganze Zeit vor Augen. Aus dem Maurienne-Tal geht es über den Col du Télégraphe (1. Kategorie) hinauf zum Dach der Tour am Galibier (HC).
Der Télégraphe erstreckt sich über 11,8 Kilometer bei einer durchschnittlichen Steigung von sieben Prozent, nach kurzer Abfahrt geht es von Valloire aus endlose 17,6 Kilometer bei 6,8 Prozent Steigung weiter bergauf zum Col du Galibier, der mit 2.642 Metern Höhe das “Dach“ dieser Tour bildet. Es ist die erste von zwei Passagen des Galibier bei dieser Frankreich-Rundfahrt, denn morgen geht es von der anderen Seite erneut hinauf.
Der Gipfel ist auf dieser 11. Etappe rund 45 Kilometer vor dem Ziel erreicht. Es folgt eine rund 30 Kilometer lange Abfahrt bis an den Fuß des Schlussanstiegs zum Col du Granon. Dieser stand 1986 zuletzt im Streckenplan und markierte das Ende der Ära von Bernard Hinault, der dort letztmalig das Gelbe Trikot trug und es an diesem Tag an Greg Lemond abgeben musste.
Der Anstieg führt die Fahrer erneut in eine extreme Höhe auf 2.413 Meter, bis zum Ziel sind 11,3 Kilometer bei durchschnittlich brutalen 9,2 Prozent an Steigung zu bewältigen. Der Berg ist quasi eine einzige Rampe.
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Das Profil der 11. Etappe

Fotocredit: Eurosport

Tour de France: Favoriten für die 11. Etappe

Die längsten und höchsten Berge dieser Tour warten an diesem und dem kommenden Tag - das wirkt sich auch auf die Siegkandidaten aus. Sicher ist Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) im Gelben Trikot der Top-Favorit. Doch auch sein Herausforderer Jonas Vingegaard (Jumbo - Visma) kommt mit derart langen Anstiegen sehr gut klar.
Doch machen die Klassementfahrer diesen Etappensieg wirklich unter sich aus? Angesichts der Schwächung des UAE-Teams durch Coronafälle könnte es auch sein, dass man Ausreißer gewähren lässt. Denn: Noch verlockender und prestigeträchtiger als ein Sieg am Col du Granon ist für Pogacar einer in L'Alpe d'Huez am Donnerstag.
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Tour-de-France-Strecke: Der komplette Kurs mit allen 21 Etappen

Quelle: ASO

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