Die Streckenplaner haben sich nicht zurückgehalten: Insgesamt elf Pavé-Passagen mit insgesamt 19,4 Kilometer Länge befinden sich im Tagesprofil, die längsten und schwierigsten Abschnitte sind die Sektoren Erre à Wandignies-Hamage (2,8 Kilometer), Warlaing à Brillon (2,4 Kilometer) und Tilloy-lez-Marchiennes à Sars-et-Rosières (2,4 Kilometer), die zwischen Kilometer 123 und 133 anstehen.
Eine Bergwertung gibt es dafür auf dieser Etappe nicht. Nach dem Start in Lille führt die Route zunächst in Richtung Norden nach Roubaix, bevor es größtenteils nach Süden geht. In Mérignies steht nach 37,2 Kilometer der Zwischensprint des Tages an.
Der erste Kopfsteinpflaster-Sektor erwartet das Fahrerfeld dann nach 80 Kilometer in der Gemeinde Villers-au-Tertre. In Ramollies vollzieht die Route 60 Kilometer vor dem Ziel einen Richtungswechsel nach Norden – und ab nun steht im Schnitt alle sechs Kilometer ein Pavé-Sektor an.
Tour de France
Tour-Disqualifikation: Quintana zieht vor den CAS
UPDATE 01/09/2022 UM 08:56 UHR
Der letzte Abschnitt ist rund sieben Kilometer vor dem Ziel in Hasnon (1,6 Kilometer) erreicht, er wird in umgekehrter Richtung auch bei Paris–Roubaix befahren.
Nach 153,7 unberechenbaren Kilometern endet die Etappe kurz vor dem Wald von Arenberg, der ebenfalls als Kopfsteinpflaster-Abschnitt aus dem Klassiker Paris-Roubauix bekannt ist. Bereits 2010 (Sieger: Thor Hushovd) und 2014 (Sieger: Lars Boom) endeten hier ereignisreiche Etappen der Tour – jeweils auch mit Zeitverlusten für einige Klassementfahrer.
https://i.eurosport.com/2022/06/22/3397043.jpg

5. Tour-Etappe: Die Favoriten

Es befinden sich viele Klassiker-Spezialisten im Tour-Starterfeld. Doch das Problem, das Fahrer wie beispielsweise Nils Politt (Bora - hansgrohe) und sogar Wout Van Aert (Jumbo - Visma) oder Stefan Küng (Groupama - FDJ) haben: Viele dieser Spezialisten müssen am Mittwoch für einen Klassementfahrer arbeiten beziehungsweise auf ihn aufpassen. In die Offensive zu gehen und auf Tagessieg zu fahren, ist da eigentlich für die Wenigsten drin.
Dieses Problem hat einer der allergrößten Klassiker-Spezialisten allerdings nicht: Mathieu van der Poel (Alpecin - Deceuninck). Der Niederländer hat freie Fahrt und ist daher auch Top-Favorit auf den Tageserfolg in Arenberg - Seite an Seite mit Mads Pedersen (Trek - Segafredo) und Peter Sagan (TotalEnergies), für die dasselbe gilt.
Freie Fahrt werden übrigens auch Jonas Rutsch (EF Education - EasyPost) und John Degenkolb (Team DSM), der Sieger der letzten Kopfsteinpflaster-Etappe im Jahr 2018, haben. Sie sind die größten deutschen Hoffnungsträger auf den Tageserfolg.
Das könnte Dich auch interessieren: Tour de France 2022: Alle 21 Etappen, Profile und Bergwertungen
Direkt zu radsport-news.com

Tour-de-France-Strecke: Der komplette Kurs mit allen 21 Etappen

Tour de France
"Nie Tramadol verwendet": Quintana will Disqualifikation anfechten
UPDATE 18/08/2022 UM 07:54 UHR
Tour de France
Positiver Tramadol-Test: Tour-Sechster Quintana disqualifiziert
UPDATE 17/08/2022 UM 13:46 UHR