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Tour de France, Vorschau 18. Etappe: Simon Geschke kämpft auf letzter Bergetappe in Pyrenäen ums Bergtrikot
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Publiziert 21/07/2022 um 11:32 GMT+2 Uhr
Tour-Vorschau: Bei der letzten Bergetappe der Tour de France geht es für Simon Geschke am Donnerstag in den Pyreänen ums Bergtrikot. Drei schwere Anstiege bringen noch einmal mächtig Punkte, doch der Berliner könnte schon mit dem Gewinn der ersten Bergwertung den Gesamtsieg im Kletterklassement perfekt machen. Auch im Kampf um das Gelbe Trikot ist die 18. Etappe nach Hautacam extrem wichtig.
Tour de France Stage 18 profile and route map: Lourdes – Hautacam
Quelle: Eurosport
Für Simon Geschkle liegt das Ziel der eigentlich 143 Kilometer langen Etappe schon bei 76,7 Kilometern: Sollte er den Bergpreis am Col d'Aubisque gewinnen und sich damit 20 Punkte sichern, wäre ihm das Bergtrikot nur noch durch ganz unglückliche Umstände zu nehmen.
Die Etappe am Donnerstag ist der letzte Kletterakt dieser Tour. Und für diesen Anlass haben die Streckenplaner mit dem Col d’Aubisque und dem Schlussanstieg nach Hautacam noch einmal zwei Klassiker aus den Pyrenäen-Pässen ausgewählt.
Erneut bündeln sich die Kletterkilometer in der zweiten Hälfte der Etappe. Die ersten rund 60 Kilometer sind größtenteils flach, nach 58,5 Kilometer steht der Zwischensprint in Laruns an. Unmittelbar danach nimmt das Terrain jedoch andere Formen an und der 16,4 Kilometer lange und im Schnitt 7,1 Prozent steile Col d’Aubisque (HC-Kategorie) erwartet das Fahrerfeld, der mit 1709 Metern Höhe zudem der höchste Punkt der diesjährigen Pyrenäen-Route ist.
Nach einer Abfahrt über rund 20 Kilometer geht es nach 98 Kilometern direkt in den nächsten Anstieg, dieses Mal hinauf zum Col de Spandelles (1. Kategorie), dessen Gipfel nach 10,3 Kilometern und einer Steigung von durchschnittlich 8,3 Prozent erreicht wird. Der Pass mit etlichen steilen Passagen feiert seine Premiere bei der Tour de France. Die anschließende Abfahrt gilt aufgrund von schmalen Straßen als anspruchsvoll, auf rund 20 Kilometer geht es bergab ins Tal.
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Abfahrts-Analyse: Position und Technik von Pidcock unter der Lupe
Quelle: Eurosport
Dann steht das große Finale zum Skigebiet nach Hautacam an: Der letzte schwierige Anstieg dieser Tour fordert das Fahrerfeld auf 13,6 Kilometern mit einer durchschnittlichen Steigung von 7,8 Prozent. Zuletzt machte die Tour 2014 in dem Skigebiet Station, damals gewann der spätere Tour-Sieger Vincenzo Nibali dort die Etappe.
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Tour de Fance 2022: Das Profil der 18. Etappe
Fotocredit: ASO
Die Favoriten der 18. Tour-Etappe nach Hautacam
Die große Frage ist: Will Tadej Pogacar wieder die Zeitgutschrift im Ziel - und kann sein dezimiertes Team dann das Rennen noch einmal so wie am Mittwoch kontrollieren? Wenn ja, kommen nur der Slowene oder Jonas Vingegaard im Gelben Trikot für den Sieg in Frage.
Doch die Chancen für eine Spitzengruppe stehen nicht schlecht, zu viele Teams haben daran Interesse und zu viele Kräfte haben die Helfer des Titelverteidigers schon gelassen. Für Geschke geht es wie gesagt um ein anderes Ziel, aber aus deutscher Sicht könnte es Georg Zimmermann erneut versuchen, der Augsburger hat noch Reserven im Tank. Gleiches gilt für Michael Woods (Kanada) und den Briten Chris Froome, die Franzosen Thibaut Pinot, Pierre Rolland und Pierre Latour oder Matteo Jorgenson (USA).
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Tour-de-France-Strecke: Der komplette Kurs mit allen 21 Etappen
Quelle: ASO
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