Tour de France 2024 - so lief die 18. Etappe: Victor Campenaerts erstmals Etappensieger bei Frankreich-Rundfahrt
VonFelix Mattis
Update 18/07/2024 um 17:46 GMT+2 Uhr
Der belgische Radprofi Victor Campenaerts hat bei der 111. Tour de France für den nächsten Ausreißersieg gesorgt. Der frühere Stundenweltrekordler vom Team Lotto Dstny gewann am Donnerstag die 179,5 km lange 18. Etappe im Sprint einer Dreiergruppe vor dem Franzosen Matteo Vercher und dem Michal Kwiatkowski. Georg Zimmermann verpasste in der entscheidenden Phase den Sprung nach ganz vorne.
Tour de France Stage 18 Profile and Route Map: Gap-Barcelonnette
Quelle: Eurosport
Letztlich belegte Zimmermann mit 37 Sekunden Rückstand Platz 23. Die Topfahrer um den slowenischen Gesamtführenden Tadej Pogacar lagen weit hinter der Spitzengruppe.
Am Donnerstag steht die wohl spektakulärste Bergetappe der laufenden Tour an. Zwischen Embrun und Isola warten drei Anstiege auf über 2000 m, darunter der 2802 m hohe Cime de la Bonette - das "Dach der Tour".
Der abschließende Schlussanstieg ist ebenfalls sehr selektiv. Die Frankreich-Rundfahrt endet am Sonntag mit einem Einzelzeitfahren in Nizza.
Hier gibt es die 18. Etappe der Tour de France 2024 zum Nachlesen.
- Tour de France 2024 live im TV und Stream bei Eurosport und discovery+
- Gesamtwertung + Ergebnisse: So steht's im Kampf ums Gelbe Trikot
- Vorschau 18. Etappe: Ein Tag für die Ausreißergruppe
Tour de France 2024 live: so lief Die 18. Etappe
17:38 Uhr: 13:38 Minuten für das Hauptfeld
Das Peloton ist jetzt auch im Ziel. Dort hinten ist nichts mehr passiert, man ist die letzten Kilometer zügig ins Ziel gefahren und bringt am Ende etwas mehr als 13 und eine halbe Minute mit. Damit gibt es in den Top 10 der Gesamtwertung keine Veränderungen und wir verabschieden uns für heute aus dem Liveticker - bis morgen, zur Königsetappe!
17:25 Uhr: Skujins Vierter, van Aert gewinnt Sprint um Platz 9
Toms Skujins hat sich aus dem ersten Verfolgerquintett vor Oier Lazkano, Bart Lemmen, Krists Neilands und Jai Hindley den vierten Etappenrang gesichert - 22 Sekunden hinter dem Sieger. Den Sprint aus dem größeren Verfolgerfeld entschied mit 37 Sekunden Rückstand Wout van Aert vor Michael Matthews für sich.
17:24 Uhr: Campenaerts gewinnt die 18. Etappe!
Victor Campenaerts (Lotto-Dstny) eröffnet 200 Meter vor Schluss aus der dritten Position den Sprint und hat ganz eindeutig noch die stärksten Beine! Der Belgier setzt sich klar vor Vercher und Kwiatkowski durch - sein erster Tour-Etappensieg im elften Profijahr!
17:23 Uhr: Vercher tritt an
900 Meter vor dem Ziel geht Vercher aus dem Sattel. Kwiatkowski schließt die Lücke aber mit Auge. Dann rückt der Pole nach vorn an die erste Stelle und schaut sich immer wieder um. Campenaerts sitzt ganz hinten und lauert.
17:22 Uhr: Der Poker beginnt
Die letzten zwei Kilometer laufen und noch arbeiten die Drei zusammen. Aber ein bisschen Kräfte sparen sie schon, die Verfolger rücken auf unter 30 Sekunden heran. Wer hat den stärksten Sprint? Darauf wird es jetzt ankommen.
17:20 Uhr: Spannendes Finale
Keiner aus dem Trio hier vorn ist wirklich als Sprinter bekannt. Es wird also richtig spannend, wer da den stärksten Punch auf der Zielgeraden hat. Oder kann sich nochmal jemand absetzen? 3,5 Kilometer sind es noch!
17:16 Uhr: Extra-Schleife vor dem Ziel
Es geht jetzt nochmal auf einem kleinen Parallelsträßchen durch den Wald um Barcelonnette herum, bevor das Ziel erreicht wird - also nicht einfach auf der Hauptstraße in den Ort hinein. Noch arbeiten die drei Spitzenreiter zusammen und 6 Kilometer vor dem Ziel stehen weiter 45 Sekunden Vorsprung auf der Uhr.
17:12 Uhr: Die letzten 10 Kilometer
Es geht aufs Finale zu und in rund 2.000 Metern wird es langsam flacher. Die Abstände bleiben relativ konstant, das Trio scheint hier den Sieg wirklich unter sich ausmachen zu dürfen.
17:07 Uhr: 13 km - Das Trio baut weiter aus
Nur 13 Kilometer haben Campenaerts, Kwiatkowski und Vercher noch vor sich - und sie bauen ihren Vorsprung auf die Verfolger immer wieter aus. 50 Sekunden sind es inzwischen! Das muss doch reichen! Das Hauptfeld liegt übrigens inzwischen über 15 Minuten zurück.
16:59 Uhr: Van Aert kommt nicht weg, keine Einigkeit
Wout van Aert kann sich dort hinten nicht absetzen und immer wieder wird das Tempo verschleppt. Es herrscht keine Einigkeit bei den rund 25 Mann in der großen Verfolgergruppe. Vorne bauen die drei Spitzenreiter ihren Vorsprung derweil weiter aus - und zwar auch auf das Quintett mit Skujins, Hindley, Neilands, Lazkano und Lemmen. Die haben jetzt 40 Sekunden Rückstand! 18 Kilometer verbleiben.
16:54 Uhr: Van Aert dreht auf
Der Rückstand der großen Verfolgergruppe ist auf eine Minute zur Spitze angewachsen. Jetzt wird es Wout van Aert zu bunt. Der Visma-Profi attackiert und gibt Vollgas! 22 Kilometer sind es noch, da die Lücke zu Kwiatkowski, Vercher und Campenaerts zu schließen wird nicht leicht!
16:49 Uhr: Quintett auf der Verfolgung
Jai Hindley, Toms Skujins, Krists Neilands, Oier Lazkano und Bart Lemmen haben sich in der Abfahrt ebenfalls aus der großen Gruppe abgesetzt und bilden ein Verfolgerquintett 20 Sekunden hinter dem Spitzen-Trio. Die große Gruppe um Zimmermann und van Aert liegt bei 45 Sekunden - und zu ihr kommt jetzt tatsächlich auch der gestürzte Johannessen wieder hinzu. 26 Kilometer noch!
16:43 Uhr: Campenaerts und Vercher bei Kwiatkowski
Victor Campenaerts (Lotto-Dstny) und Mattéo Vercher (TotalEnergies) sind in der Abfahrt zu Michal Kwiatkowski (Ineos Grenadiers) vorgefahren. Zu dritt haben sie am Ende der Abfahrt 15 Sekunden Vorsprung auf die ersten Verfolger und 30 auf den Rest der ehemaligen Spitzengruppe. 30 Kilometer sind noch zu fahren!
16:40 Uhr: Johannessen stürzt
Tobias Halland Johannessen (Uno-X Mobility) geht in einer engen Linkskurve in der Abfahrt nach dem Bergpreis zu Boden, weil er wegrutscht. Er kann weiterfahren, aber verliert viel Boden. Das sieht nicht so aus, als käme er vorne nochmal ran.
16:35 Uhr: Kwiatkowski zieht durch
Michal Kwiatkowski fährt nach dem Bergpreis weiter und baut seinen Vorsprung auf knapp zehn Sekunden aus. Jetzt muss man hinten einig sein! Den Weltmeister von 2014 lässt man besser nicht zu weit weg! Das Hauptfeld hat inzwischen übrigens elf Minuten Rückstand und wird von Israel-Premier Tech angeführt. Die wollen die Top-10-Platzierung von Derek Gee verteidigen.
16:32 Uhr: Kwiatkowski vor Carapaz über die Kuppe
Michal Kwiatkowski attackiert kurz vor dem Bergpreis und kommt als Erster über die Kuppe - aber nur ein paar Meter vor Richard Carapaz und der lang gezogenen Gruppe. 40 Kilometer sind es jetzt noch ins Ziel.
16:28 Uhr: Lemmen wehrt alle Attacken ab
Immer wieder wird aus der Gruppe attackiert, und jedesmal ist ein Mann dabei: Bart Lemmen (Visma-Lease a Bike). Der Niederländer geht bei jeder Attacke mit und verweigert dann aber die Führungsarbeit - der ideale Aufpasser für Kapitän van Aert! So wird jedes Grüppchen dann wieder zurückgeholt.
16:26 Uhr: Cote de Demoiselles Coiffées (3. Kat. / 3,6 km bei 5,4 %)
Der letzte kategorisierte Anstieg beginnt und die sieben Spitzenreiter sind wieder eingeholt. Der letzte Anstieg an sich ist das aber übrigens nicht, denn die letzten 25 Kilometer heute führen quasi dauerhaft leicht bergauf. Es ist ein sehr schweres Finale heute, wenn auch keine richtige Bergankunft.
16:24 Uhr: 7 Mann setzen sich ab
Geraint Thomas (Ineos Grenadiers) ist auf der Brücke Vollgas gefahren und hat für eine siebenköpfige Spitzengruppe gesorgt. Mit dabei: Bart Lemmen, Sean Quinn, Krists Neilands, Alex Aranburu, Georg Zimmermann und Tobias Halland Johannessen. Sie haben 10 Sekunden Vorsprung auf den Rest der Ausreißer.
16:21 Uhr: Spitzengruppe reißt auf großer Brücke
Es geht über die eindrucksvolle Brücke, die über den Lac de Serre-Poncon führt. Die erst nicht nur lang, sondern führt auch sehr nah übers Wasser. Wenn man dort hinüberfährt, hat man das Gefühl, man fährt durch den See. Ist natürlich nicht ganz richtig, denn es passen schon auch noch Segelboote darunter hindurch, aber es fühlt sich so an. Zurück zum Rennen: Dort auf der Brücke ist es windig und die Spitzengruppe reißt auseinander.
16:09 Uhr: Johannessen am Bergpreis Erster
Tobias Halland Johannessen (Uno-X Mobility) attackiert kurz vor dem Bergpreis und holt sich die zwei Punkte. Dahinter kommt Michal Kwiatkowski (Ineos Grenadiers) als Zweiter über die Kuppe - und es geht in die technisch schwierige Abfahrt hinunter an den malerischen Lac de Serre-Poncon.
16:06 Uhr: Zimmermann setzt sich kurz ab
Georg Zimmermann nutzt einen Moment der Ruhe und gibt Gas. Der Deutsche hat kurz ein paar Meter Vorsprung, dann jagt ihm Hugo Houle nach und schließt die Lücke für den Rest.
16:04 Uhr: Healy fällt zurück
Nach zwei Angriffen hat jetzt Ben Healy eine schwere Zeit und fällt ebenfalls aus der Spitzengruppe zurück. Vorne geben Tobias Halland Johannessen und Jai Hindley Gas. Michael Matthews, Bart Lemmen und Georg Zimmermann kommen am Hinterrad mit.
16:02 Uhr: Die Gruppe zerfällt
Ein Fahrer nach dem anderen verliert jetzt den Anschluss an die Spitze. Matteo Sobrero (Red Bull-Bora-hansgrohe) ist weg, auch Christopher Juul-Jensen und das Decathlon-Duo Bruno Armirail und Dorian Godon. An der Spitze drückt Michal Kwiatkowski aufs Tempo.
15:59 Uhr: Healy zum Zweiten
EF will das Rennen jetzt schwer machen. Nachdem Healys erster Versuch gescheitert war, hat Sean Quinn aufs Tempo gedrückt und die Gruppe in die Länge gezogen. Jetzt setzt Healy seinen nächsten Stich. Bart Lemmen springt mit und geht dann nicht mit durch die Führung, beide werden erneut wieder gestellt.
15:55 Uhr: Healy attackiert die Spitzengruppe
Ben Healy ist jetzt der Erste, der versucht die Spitzengruppe zu sprengen. Der Ire attackiert unten in den Anstieg hinein, aber drei Mann springen direkt mit und dann kommt auhc der Rest bald wieder heran. Der Kampf um den Etappensieg ist eröffnet!
15:52 Uhr: Cote de Saint-Apollinaire (3. Kat. / 7 km bei 5,5 %)
Es geht in Chorges jetzt in den nächsten Anstieg hinein, den längsten und höchsten des Tages. Und wir haben das Tour-Zeitfahren von 2013 eben schon erwähnt: Damals ging es dort auch hinüber, aber eben in exakt entgegengesetzter Richtung.
15:46 Uhr: 70 Kilometer - 7 Minuten
70 Kilometer sind noch zu fahren und es geht eine rasante Abfahrt hinunter nach Chorges, wo 2013 das Einzelzeitfahren auf der 17. Etappe endete, das Chris Froome auf dem Weg zu seinem ersten Tour-Sieg gewann. Die 36 Spitzenreiter um Zimmermann haben sieben Minuten Vorsprung aufs Hauptfeld.
15:33 Uhr: Lazkano zum Dritten
Das EF-Team bereitet Richard Carapaz mit Sean Quinn den Sprint um den Bergpreis vor, doch dann kommt links Oier Lazkano angeflogen und setzt sich trotzdem durch. Die nächsten zwei Punkte für den Spanier, einer für den Ecuadorianer. Lazkano hat jetzt also 41 Zähler, Carapaz wie Abrahamsen 36. Pogacar als Spitzenreiter der Bergwertung hat 77 auf dem Konto.
15:23 Uhr: Cote de Manse (3. Kat. / 5,1 km bei 3,6 %)
Die Spitzengruppe erreicht den dritten kategorisierten Anstieg des Tages mit jetzt sechs Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld. Richtig steil wird es hier nördlich von Gap jetzt nicht, aber wer weiß: Vielleicht teilt sich die Gruppe jetzt gleich ein erstes Mal?
15:12 Uhr: Matthews holt den Zwischensprint
1.500 Euro Preisgeld für das Team Jayco-AlUla am Zwischensprint. Michael Matthews ist kurz losgesprintet, um sich die Wertung zu holen.
15:08 Uhr: 5:15 Minuten - 98 km zu fahren
Die Lücke zwischen den 36 Ausreißern und dem Hauptfeld wächst weiter an. Aber das ist eher Nebensache, denn es scheint völlig klar: Den Etappensieg machen die 36 Mann unter sich aus. Die erreichen übrigens gleich den Zwischensprint, der für sie aber auch nicht wirklich wichtig ist.
14:52 Uhr: Hauptfeld in der Verpflegung
110 Kilometer vor dem Ziel rollt das Peloton nun durch die Verpflegungszone. Es gibt ein paar Stoffbeutel und man versorgt sich. Der Rückstand zur Spitze beträgt inzwischen 4:20 Minuten.
14:47 Uhr: Onley zurück im Feld
Oscar Onley ist wieder Teil des Hauptfeldes. Der Schotte hat nach seinem Defekt erstmal stark um den Anschluss an die Spitzengruppe gekämpft, hat es aber nicht geschafft, wieder heranzukommen. Also hat er es aufgegeben und aufs Peloton gewartet.
14:40 Uhr: Peloton bei 4 Minuten
117 Kilometer sind noch zu fahren und 36 Mann führen eine Minute vor Oscar Onley (dsm-firmenich-PostNL), der eben wegen eines Defekts zurückgefallen ist. Das Hauptfeld hat, angeführt vom UAE Team Emirates, vier Minuten Rückstand. Die Helfer von Tadej Pogacar kontrollieren das Rennen hinten in aller Ruhe. Mit Steff Cras (TotalEnergies) hat der Bestplatzierte der Ausreißer in der Gesamtwertung 32:58 Minuten Rückstand aufs Gelbe Trikot.
14:35 Uhr: Zwischenstand im Kletter-Klassement
In der Bergwertung führt weiterhin Tadej Pogacar mit 77 Punkten vor Jonas Vingegaard (58) und Remco Evenepoel (42). Vierter ist mit seinen 39 Punkten jetzt Lazkano vor Jonas Abrahamsen (36) und Carapaz (35).
Heute wird niemand Pogacar überflügeln können, aber: Lazkano und Carapaz zeigen ihr Interesse am Trikot und morgen gibt es am Col de Vars und der Cime de la Bonette in der ersten Etappenhälfte je 20 Zähler, während im Ziel in Isola 2000 nur 10 Punkte auf den Etappensieger warten. Da könnte man als Ausreißer also möglicherweise näher heranrücken an Pogacar. Am Samstag gibt es dann 5, 10, 10 und nochmal 10 Punkte an den vier dortigen Bergen. Man braucht also zwei weitere Tage in der Fluchtgruppe, aber es ist theoretisch noch möglich, Pogacar das Gepunktete Trikot abzunehmen.
14:32 Uhr: Lazkano sprintet Carapaz am Bergpreis ab
Zwei Mann in der Spitzengruppe haben heute Interesse an den Punkten für die Bergwertungen: Oier Lazkano (Movistar) schlägt Richard Carapaz (EF Education-EasyPost) am zweiten Bergpreis an der Cote de Corps. Zwei Zähler für Lazkano, einer für Carapaz. Damit hat der Spanier jetzt 39 Punkte auf dem Konto, der Ecuadorianer 35.
14:28 Uhr: Lac du Sautet - der nächste Anstieg beginnt
Das Peloton rauscht an der beeindruckend hohen Staumauer am Lac du Sautet vorbei. Dort beginnt jetzt gleich der Kategorie-3-Anstieg zur Cote de Corps (3. Kat. / 2,1 km bei 7,2 %).
14:19 Uhr: Vier Teams fehlen an der Spitze
Vier Mannschaften sind in der Spitzengruppe nicht dabei: UAE Team Emirates, Soudal-Quick-Step, Alpecin-Deceuninck und Astana Qazaqstan. Vor allem bei Alpecin wird das für schlechte Laune sorgen. Die hätten mit Fahrern wie van der Poel oder Laurance heute gute Chancen haben können. Astana dagegen kümmert sich mit den nur noch drei Helfern im Rennen ausschließlich ums Durchkommen von Cavendish und UAE sowie Soudal beschützen Pogacar und Evenepoel im Feld.
14:13 Uhr: Stark besetzte Gruppe
Voraussichtlich werden die 37 Mann in der Spitzengruppe den Tagessieg heute unter sich ausmachen. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Gruppe jetzt schon - es sind einige richtig große Namen dabei: Wout van Aert (Visma-Lease a Bike), Michael Matthews (Jayco-AlUla) und Alex Aranburu (Movistar) sind auf dem Papier wohl die drei Sprintstärksten dort vorn.
Aber auch Michal Kwiatkowski, Geraint Thomas (beide Ineos Grenadiers), Jai Hindley (Red Bull-Bora-hansgrohe), Richard Carapaz, Ben Healy (beide EF Education-EasyPost), Guillaume Martin (Cofidis), Oier Lazkano (Movistar), Oscar Onley, Frank van den Broek (dsm-firmenich-PostNL), Louis Meintjes (Intermarché-Wanty), Tobias Halland Johannessen (Uno-X Mobility) und Mathieu Burgaudeau (TotalEnergies) sind dabei und werden an den Anstiegen für ein hartes Rennen sorgen wollen.
Deutsch sprechen dort vorne übrigens nur zwei: Georg Zimmermann (Intermarché-Wanty) und Gregor Mühlberger (Movistar).
14:07 Uhr: Das Feld rollt nur noch
In der Abfahrt vom Col du Festre wächst der Rückstand des Feldes jetzt auf zwei Minuten an. Die Ausreißer sind also weg - insgesamt 36 Mann, wobei Godon und Madouas noch ein paar Sekunden Rückstand auf die anderen 34 haben.
14:01 Uhr: Lazkano holt 2 Bergpunkte
Oier Lazkano führt die Spitzengruppe über den Col du Festre und sichert sich zwei Punkte für die Bergwertung. Dahinter fahren noch Godon und Madouas und das Hauptfeld hat oben 35 Sekunden Rückstand.
13:59 Uhr: Das Feld beruhigt sich
Im Peloton hat das Gespringe aufgehört. Eine Verfolgergruppe mit Dorian Godon (Decathlon-AG2R) und Valentin Madouas (Groupama-FDJ) hat sich noch abgesetzt, aber ansonsten scheinen die Ausreißer des Tages nun alle vorne weg zu sein.
13:54 Uhr: Col du Festre (3. Kat. / 3,9 km bei 6.3 %)
Der offizielle Anstieg zur Bergwertung hat begonnen und am Ende des Feldes fallen schon jetzt einige Fahrer zurück. Bildet sich schon jetzt ein Gruppetto? Der Abstand zwischen der Spitze und dem Feld beträgt schon 25 Sekunden.
13:50 Uhr: Rund 30 Fahrer vorne
Schon bevor der Kategorie-3-Anstieg offiziell beginnt steigt die Straße jetzt an und es bildet sich eine rund 30-köpfige Gruppe mit einigen starken Bergfahrern, darunter auch Jai Hindley (Red Bull-Bora-hansgrohe) und Wout van Aert (Visma-Lease a Bike). Die Gruppe hat aber erstmal nur eine Lücke von 10 Sekunden. In zwei Kilometern beginnt der Col du Festre-Anstieg.
13:46 Uhr: Entlang am Fluss Abéou
Es wird weiter attackiert, aber es setzt sich niemand ab. Höchstwahrscheinlich wird es bis zum Anstieg dauern, bis wirklich eine Gruppe entsteht.
13:40 Uhr: Rechts ab in die Berge, Stuyven gestellt
Das Peloton hat die D994 verlassen und fährt jetzt gen Norden auf den ersten kategorisierten Anstieg zu. Der Col du Festre (3. Kat.) beginnt 150 Kilometer vor dem Ziel, also in zehn Kilometern.
13:33 Uhr: Stuyven setzt sich alleine ab
Ein Mann hat sich jetzt mal alleine abgesetzt: Jasper Stuyven (Lidl-Trek). Viele gibt's nicht, die bei so hohen Geschwindigkeiten nochmal alleine schneller fahren können. Der Belgier aber fährt tatsächlich auf 20 Sekunden weg.
13:26 Uhr: Van der Poel, Red Bull und Co. die Aktivposten
Immer wieder entstehen kleine Lücken, aber bislang kommt bei sehr hohem Tempo niemand weg. Ständig vorne dabei sind Mathieu van der Poel (Alpecin-Deceuninck) und verschiedene Fahrer von Red Bull-Bora-hansgrohe.
13:20 Uhr: Sofort beginnen die Attacken
Aus Gap heraus geht es heute zunächst in entgegengesetzter Richtung zur gestrigen Etappe die D994 hinauf. Die ersten 18,5 Kilometer kennt das Peloton also schon, nur eben anders herum und abschüssig. Jetzt steigt die Straße an und es hagelt Attacken.
13:15 Uhr: Los geht's!
Mit ein paar Minuten Vorsprung auf den offiziellen Zeitplan beginnt die 18. Etappe am Ortsausgang von Gap. Wir sind unterwegs!
TOUR DE FRANCE LIVE: HERZLICH WILLKOMMEN
Nach der High-Speed-Etappe in Richtung Alpen am Mittwoch ist auch für das 18. Teilstück am Donnerstag nicht viel anderes zu erwarten: Der Kampf um die Ausreißergruppe dürfte bis zum ersten Anstieg zum Col du Festre und auch diesen hinauf sehr hart werden. Elf Teams sind noch ohne Etappensieg bei dieser Frankreich-Rundfahrt und wollen das am Donnerstag noch ändern, bevor es richtig ins Hochgebirge geht. Eurosport.de ist vom Start weg ab 13:20 Uhr hier im Ticker live dabei!
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Das Profil der 18. Etappe der Tour de France.
Fotocredit: ASO
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Quelle: Eurosport
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