Tour de France: Jonas Vingegaard bleibt "Plan A" von Visma - auch Teamkollege Sepp Kuss hofft auf dessen Teilnahme

Jonas Vingegaard macht auf dem Weg zu seinem Comeback weiter Fortschritte und befindet sich inzwischen im Höhentrainingslager. Sein Team Visma - Lease a Bike will bei der Tour de France am liebsten auf den zweimaligen Sieger setzen - hat aber auch starke Alternativen im vorläufigen Aufgebot. Sepp Kuss, der designierte "Ersatz-Kapitän", hofft auf einen Einsatz des Dänen im Juli.

Tour de France | Beelden van Vingegaard voor het eerst weer op fiets - "Doe alles om fit te zijn"

Quelle: Eurosport

"Ich hoffe sehr, dass Jonas an der Tour teilnehmen kann", sagte Kuss im Rahmen des Criterium du Dauphiné (alle Etappen live bei Eurosport und discovery+). "Er gibt unserem ganzen Team eine größere Bestimmung."
"Es ist auch für mich einfacher, wenn er dabei ist. Aber wenn er nicht dabei sein kann, dann bin ich bereit mich anzupassen. Dann werden wir unsere Erwartungen etwas dämpfen müssen."
Der US-Amerikaner wäre - gemeinsam mit seinem Landsmann Matteo Jorgenson - wohl der "Plan B" des niederländischen Teams. Kuss gewann im vergangenen Jahr überraschend die Vuelta und zeigte schon häufiger seine Fähigkeiten als Kapitän bei kleineren Rundfahrten.
Die Tour de France sei aber nochmal ein ganz anderes Kaliber: "Es hängt von so vielen DIngen ab", sagte Kuss. "Ich werde immer mein Bestes geben, aber man muss realistisch bleiben. Die Tour ist das am schwierigsten zu gewinnende Rennen und es auch das härteste Rennen, wenn es um das Podium geht."

Niermann: "Jonas kann das Rennen gewinnen"

Ein Siegfahrer bei der Frankreich-Rundfahrt wäre Jonas Vingegaard - er ist der Gewinner der vergangenen beiden Austragungen. Der Visma - Lease a Bike-Sportdirektor Grischa Niermann bleibt weiter ohne klare Aussage zum Tour-Status des Dänen.
Er sagt aber auch, dass die Hoffnungen des Teams auf ihm ruhen: "Wir haben Vertrauen in Jonas. Jonas ist der Fahrer, der das Rennen gewinnen kann."
Wenn nicht, bestätigt Niermann den Fokus auf den beiden US-Amerikanern: "Wenn er nicht fahren kann, dann werden wir neue Pläne schmieden müssen, die Matteo Jorgenson und Sepp Kuss beinhalten könnten."
Die zweite Etappe der Dauphiné-Rundfahrt beendeten beide in der Hauptgruppe, Jorgenson wurde Dritter. Er gewann im Frühjahr bereits Paris-Nizza - sein bisher größter Erfolg als Radprofi.
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Quelle: Eurosport


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