Tadej Pogacar will endlich WM-Gold und kann sich Sieg bei Rundfahrt-Triple aus Giro, Tour, Vuelta vorstellen

Tadej Pogacar hat sich in diesem Jahr das Double aus Tour de France und Giro d'Italia gesichert. Nach seiner Pause während der Olympischen Spiele und der Vuelta richtet der Slowene den Blick nun aber wieder nach vorne und steuert mit der Weltmeisterschaft Ende September in Zürich schon den nächsten Titel an - langfristig hat der 25-Jährige möglicherweise einen noch größeren Coup im Kopf.

Pogacar gesteht bei Siegerehrung: "Hatte Angst vor diesem Moment"

Quelle: Eurosport

Tadej Pogacar ist nicht satt. Schließlich fehlt ihm ein Titel noch, den es am 29. September in Zürich zu gewinnen gibt: Die Straßen-Weltmeisterschaft. In einem Interview mit der "Gazzetta dello Sport" betonte der 25-Jährige, sein klares Ziel sei, "die Goldmedaille zu gewinnen".
Denn ein WM-Titel fehlt dem Seriensieger noch in seiner Sammlung, bereits in den Nachwuchsklassen reichte es nie zu Platz eins und dem Regenbogentrikot. Erst 2023 holte er sich überhaupt seine erste WM-Medaille in einem epischen Rennen - und war danach völlig entkräftet.
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Pogacar: "Das war noch nie passiert"

Der Slowene ist nun wieder mit vollem Fokus dabei, nachdem er sich nach der Tour de France erstmal eine Auszeit genommen hatte und somit auf eine olympische Medaille und die Möglichkeit auf den historischen Hattrick aus Tour de France, Giro d'Italia und Vuelta a Espana verzichtete.
"Ich hätte es tun können, das stimmt. Aber wir haben eine gute Entscheidung getroffen. Ich war nach der Tour de France wirklich müde", sagte der dreimalige Tour-Sieger der "Gazetta dello Sport".
Und die Auszeit scheint dem Fahrer vom UAE Team Emirates gutgetan zu haben. "Es hat mich wirklich glücklich gemacht. Das war noch nie in meinem Leben passiert. Ich durfte einen richtigen Sommer erleben", betonte Pogacar.
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Pogacar gesteht bei Siegerehrung: "Hatte Angst vor diesem Moment"

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Pogacar hat Roubaix im Visier

Neben der Straßen-WM scheint der Slowene an Zielen keinen Mangel zu haben. Alle Rennen der World Tour zu gewinnen ist für Pogacar "ein großer Traum". Festlegen will sich der amtierende Giro-Sieger aber nicht: "Ich lasse mir für die nächste Saison alle Türen offen, wir werden sehen, was mein Team denkt und wir werden den Zeitplan festlegen".
Mittelfristig steht auch das Traditionsrennen Paris - Roubaix auf der Agenda des Topfahrers - dass er auf Kopfsteinpflaster siegen kann, hat er bei der Flandern-Rundfahrt schon eindrucksvoll bewiesen. Allgemein wäre ein Duell mit Olympiasieger und Einzelzeitfahrspezialist Remco Evenepoel bei einem großen Eintagesrennen reizvoll.
"Es stimmt, dass das noch nicht passiert ist. Vielleicht ist er in dem Bereich aktuell noch besser - erst einmal. Aber ich kann das in diesem Jahr noch ändern", sagt Pogacar und schickt damit eine ziemlich klare Kampfansage an den Belgier.

Pogacar bester aller Zeiten?

Ein historisches Triple aus den Gesamtsiegen bei Tour, Giro und Vuelta in einer Saison ist indes erstmal Zukunftsmusik. "Ich bin noch jung und will es mir nicht mit drei großen Rennen so kurz hintereinander verderben. Es gibt viele Renntage, und wenn du den Hattrick schaffen willst, ist der Druck sehr groß", betonte der 25-Jährige, der derweil ein noch größeres Ziel anstrebt:
Der beste Fahrer aller Zeiten? "Sagen wir mal so: Ich bin auf dem Weg, aber ich muss das, was ich in den letzten Jahren getan habe, auch weiterhin tun. Um der Beste zu sein, muss ich mich in jedem Aspekt im Vergleich zu meinen Rivalen abheben", sagte der Slowene. Mit einer Weltmeisterschaft würde er zumindest einen weiteren Schritt in diese Richtung gehen.
Zum Belgier Eddy Merckx und dessen Bilanz aus u.a. jeweils fünf Siegen bei Tour und Giro, drei WM-Titeln und 19 Eintages-Monumenten fehlt aber noch ein ganzes Stück.
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Quelle: Eurosport


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