Tour de France 2024 - Turgis siegt im Angriffshagel der Favoriten um Pogacar und Co. beim Schotter-Spektakel in Troyes

Anthony Turgis (TotalEnergies) hat aus einer achtköpfigen Spitzengruppe heraus die gefürchtete Schotter-Etappe der Tour de France in Troyes gewonnen. Der Franzose setzte sich nach 199 Kilometern vor Tom Pidcock und Derek Gee durch. Unter den Favoriten auf den Gesamtsieg wurde mehrfach attackiert, aber am Ende kamen Tadej Pogacar, Jonas Vingegaard, Primoz Roglic und Co. zeitgleich ins Ziel.

Highlights: Epischer Fight der Favoriten auf Schotter

Quelle: Eurosport

Pogacar (UAE Team Emirates) hatte im Verlauf des 199 Kilometer langen Teilstücks, das 32,4 Kilometer auf Schotterstraßen beinhaltete, mehrfach angegriffen, doch Titelverteidiger Vingegaard (Visma-Lease a Bike) wehrte alle Vorstöße mit Hilfe seiner Teamkollegen Matteo Jorgenson und Christophe Laporte eindrucksvoll ab.
Auch eine harte Attacke von Evenepoel (Soudal-Quick-Step) 78 Kilometer vor Ziel verpuffte, weil Pogacar und Vingegaard ihm folgen konnten und der Däne Vingegaard dann die Mitarbeit verweigerte. Daraufhin wurde das Trio ebenfalls wieder vom dezimierten Verfolgerfeld eingeholt.
Die Favoriten auf den Tour-Sieg erreichten das Ziel 1:46 Minuten nach dem Sieger alle gemeinsam in der zweiten Verfolgergruppe, die von Pascal Ackermann (Israel-Premier Tech) über die Linie geführt wurde. Der Deutsche wurde 16. der Etappe.
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Uneinigkeit bei den Big 3: Evenepoel schüttelt mit dem Kopf

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Ungeachtet dessen verlief das Rennen an der Spitze bei den Ausreißern. Aus einer ursprünglich 14-köpfigen Gruppe wurde später eine achtköpfige, aus der heraus Jasper Stuyven (Lidl-Trek) zwölf Kilometer vor Schluss ein Solo startete, das er bis 800 Meter vor dem Ziel durchziehen konnte. Dann aber wurde auch er wieder eingeholt und der Rest der Gruppe sprintete den Sieg aus – mit dem besten Ende für Turgis.
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Stuyven-Solo endet spät - nächster Franzose jubelt in Troyes

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Keine Verschiebungen im Kampf um Gelb

Der TotalEnergies-Profi sorgte für den bereits dritten Tagessieg eines Franzosen bei dieser Tour und den ersten seines Teams seit 2017. "Es ist verrückt. So viele Jahre bestreite ich schon die Tour de France und immer ist die Kamera eigentlich auf denselben Köpfen. Heute habe ich gespürt, dass das eine Etappe ist, die mir liegen könnte und jetzt eine Etappe zu gewinnen, das ist wunderbar", freute sich der 30-Jährige.
An der Spitze der Gesamtwertung änderte sich trotz eines spektakulären Rennens, in dem vor allem Primoz Roglic (Red Bull-Bora-hansgrohe) mehrfach ins Hintertreffen geraten war, nichts. Pogacar führt am Ende der ersten Tour-Woche weiterhin mit 33 Sekunden Vorsprung vor Evenepoel und 1:15 Minuten vor Vingegaard sowie 1:36 vor Roglic. Pogacars UAE-Teamkollege Juan Ayuso (+ 2:16) bleibt Fünfter.
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"Go full on this one!" Pogacar schüttelt Konkurrenten ab

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In der Punktewertung baute Biniam Girmay seinen Vorsprung etwas aus. Der Eritreer von Intermarché-Wanty kam in der ersten Verfolgergruppe ins Ziel und wurde Etappenneunter. Die damit verbundenen acht Punkte sorgten dafür, dass er nun 96 Zähler Vorsprung auf Jasper Stuyven (Alpecin-Deceuninck) hat. Das Bergtrikot behauptete Jonas Abrahamsen (Uno-X Mobility), im Weißen Trikot des besten Nachwuchsfahrers ist weiter Evenepoel unterwegs.
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Gravel-Sektor 13 sorgt für Chaos - und bringt Roglic in Nöte

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De Florence à Nice : le parcours complet du Tour de France 2024

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