Tour de France 2024 - Überlegener Sieg! Jasper Philipsen lässt auf 10. Etappe den Knoten platzen

Jasper Philipsen (Alpecin-Deceuninck) hat sich im fünften Massensprint der Tour de France 2024 endlich seinen ersten Tagessieg gesichert. Der Belgier setzte sich auf der 10. Etappe in Saint-Amand-Montrond souverän mit zwei Radlängen Vorsprung vor Biniam Girmay (Intermarché-Wanty) sowie Pascal Ackermann (Israel-Premier Tech) durch. Das Gelbe Trikot behauptete Tadej Pogacar (UAE Team Emirates).

Highlights: Philipsen unantastbar - Ackermann feiert Premiere

Quelle: Eurosport

Philipsen setzte sich in einem von seinem Team perfekt angefahrenen Sprint mit großer Überlegenheit durch und bejubelte den insgesamt siebten Tour-Etappensieg seiner Karriere.
"Letzte Woche war eine gute Woche, aber eine die nie endete irgendwie. Wir hatten Pech, jetzt sind wir erleichtert - jetzt haben wir erreicht, was wir hier machen wollten! Es war ein toller Job vom Team", so der Belgier.
Die Männer in Grau führten das Rennen auf die 450 Meter lange Zielgerade, wo dann Weltmeister Mathieu van der Poel knapp 400 Meter vor Schluss Vollgas gab und das Leadout eröffnete. Aus seinem Windschatten spurtete dann Philipsen, wie schon bei seinen vier Siegen im vergangenen Jahr, souverän zum Sieg.
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Philipsen nicht zu schlagen: Sprintkönig darf erstmals jubeln

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Ackermann saß in der Anfahrt zwar am Hinterrad des Beligers, hatte trotzdem aber keine Chance, noch zum Überholen anzusetzen. Auf den letzten Metern kam auch der von weiter hinten sprintende Girmay noch am Deutschen vorbei zu Rang zwei.
Vierter wurde Wout van Aert (Visma-Lease a Bike) vor Fernando Gaviria (Movistar). John Degenkolb (dsm-firmenich-PostNL) und Phil Bauhaus (Bahrain Victorious) landeten als Siebter und Achter in den Top Ten.
"Wir haben einen sehr guten Job als Team gemacht. Das Finale war mit den Kurven echt trickreich, wir mussten immer vorne sein. Es war eine tolle Performance, die Jasper abgeschlossen hat", freute sich auch van der Poel über den ersten Sieg seines Teams bei der 111. Frankreich-Rundfahrt.
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Sprint-Analyse: Van der Poel mit dem perfekten Leadout für Philipsen

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Keine Änderungen in den Wertungstrikots

Mit Rang zwei verteidigte Girmay seine Führung in der Punktewertung, büßte im Kampf um Grün aber insgesamt – in Addition mit dem Zwischensprint – 22 Punkte auf Philipsen ein. Girmay hat jetzt 267 Punkte auf dem Konto, Philipsen nun 193.
An der Spitze der Gesamtwertung gab es keine Veränderungen: Pogacar führt weiterhin mit 33 Sekunden vor Remco Evenepoel (Soudal-Quick-Step), 1:15 Minuten vor Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) und 1:36 Minuten vor Primoz Roglic (Red Bull-Bora-hansgrohe) die Tour an.
An einem Tag ohne jeden Bergpreis verteidigte auch Jonas Abrahamsen (Uno-X Mobility) problemlos das Gepunktete Trikot und Evenepoel trägt weiter das Weiß des besten Nachwuchsfahrers. In der Mannschaftswertung hat das UAE Team Emirates 6:04 Minuten Vorsprung auf Soudal-Quick-Step.
Bevor es in Saint-Amand-Montrond zum Massensprint kam, verlief die 10. Etappe sehr ruhig. Nachdem vor der Etappe die Angst vor starkem Wind und einem angekündigten Unwetter im Rennfinale groß war, lag das Thema "Windkante" in der Luft.

Erwartetes Windkantenrennen bleibt aus

Doch letztendlich wehte der Wind nicht so stark wie gedacht und das Peloton blieb beinahe den ganzen Tag geschlossen. Einzig kurz vor dem Zwischensprint setzte sich mit Kobe Goossens (Intermarché-Wanty) und Harm Vanhoucke (Lotto-Dstny) kurzzeitig ein Duo bis auf eine Minute ab und nahm die Maximalpunkte an der Sprintwertung weg. Aus dem Feld sprintete dahinter Philipsen auf den dritten Rang und zu 15 Punkten, Girmay wurde Vierter und holte 13 Zähler.
Nach dem Sprint ließen sich Vanhoucke und Goossens mangels ordentlicher Erfolgsperspektive nacheinander wieder einholen und das Rennen ging bis zum Schluss mit einem geschlossenen Hauptfeld weiter.
Im Zielort schließlich schob sich Alpecin-Deceuninck genau rechtzeitig für zwei enge Kurven auf dem Schlusskilometer nach vorn und bereitete den Sprint von Philipsen dann von vorne mustergültig vor.
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Steile Rampen laden zu Attacken ein: Ausblick auf 2. Tour-Woche

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De Florence à Nice : le parcours complet du Tour de France 2024

Quelle: Eurosport


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