Tour de France: Florian Lipowitz träumt vom vierten deutschen Tour-Podium - Rolf Aldag warnt vor Angriffen von Verfolger Oscar Onley

Florian Lipowitz will sich seine historische Chance bei der Tour de France nicht mehr entgehen lassen. "Ich hätte niemals damit gerechnet, überhaupt um das Podium mitfahren zu können", sagte der deutsche Gesamtdritte der "ARD": "Da wird ein Traum in Erfüllung gehen. Wir werden alles dafür tun, dass es so bleibt. Ich bin zuversichtlich." Rolf Aldag warnt jedoch vor Konkurrent Oscar Onley.

Tour-Strecke, 21. Etappe: Neues Finale in Paris

Quelle: Eurosport

1:03 Minuten beträgt Lipowitz' Vorsprung im Gesamtklassement wie auch in der Nachwuchswertung vor der Schlussetappe in die französische Hauptstadt auf Verfolger Onley, 132,5 Kilometer trennen den früheren Biathleten noch vom ganz großen Coup. Unter die ersten Drei haben es in der Gesamtwertung der Frankreich-Rundfahrt bisher nur drei Deutsche geschafft: Kurt Stöpel, Jan Ullrich und Andreas Klöden. Lipowitz will der vierte sein.
Entschieden ist für den Ulmer vom deutschen Team Red Bull-Bora-hansgrohe aber noch nichts, Lipowitz macht sich auf alles gefasst. "Ich erwarte keinen Sprint, sondern ein Feuerwerk beim Anstieg. Ich hoffe, dass im Gesamtklassement nichts passiert und wir einfach ins Ziel kommen", sagte der 24-Jährige und mahnte, fokussiert bleiben zu müssen.
Auch sein Sportlicher Leiter Rolf Aldag stellt sich auf ein spannendes Finale ein. "Wenn Onley, der sehr explosiv ist, eine Chance hat, wird er das nicht verstreichen lassen", sagte der Ex-Profi auch mit Blick auf die drei Montmartre-Überquerungen in der Schlussphase der Etappe: "Wenn wir Vierter wären, dann würden wir es auch nicht anders machen."
(SID)
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Expertenvorschau zur Schlussetappe: "Richtig harter Tag für alle"

Quelle: Eurosport


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