Tour de France 2026: Jonas Vingegaard und Team Visma-Lease a Bike fühlen sich in Bestform - reicht es für Tadej Pogacar?

Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) steuert beim Giro d'Italia 2026 unaufhaltsam auf den Gesamtsieg zu. Mit Blick auf die Tour de France und auf den anstehenden Showdown mit Erzrivale Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG) ist das ein dickes Ausrufezeichen. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Jahren sieht Visma-Teamchef Richard Plugge seinen Superstar auf bestem Wege das Gelbe Trikot zu gewinnen.

Dritter Etappensieg! Vingegaard mit Demonstration ins Rosa Trikot

Quelle: Eurosport

Der Grund für seinen Optimismus lässt sich in den zurückliegenden Wochen verorten.
Die Schlüsselfiguren von Visma zeigten sich in der Vorbereitung auf die Tour bislang von ihrer besten Seite: Vingegaard ist beim Giro nicht mehr aus dem Rosa Trikot zu denken, darüber hinaus lieferte Wout van Aert bei Paris-Roubaix den jüngsten Beweis, dass Pogacar keineswegs unschlagbar ist. Balsam für die Visma-Seele nach schwierigen Jahren.
"In den vergangenen zwei Jahren hatten Jonas und das Team jeweils eine schwierige Vorbereitung auf die Tour", erinnerte sich Plugge in seiner Kolumne für "Wielerflits".
2024 setzte ein schwerer Sturz bei der Baskenland-Rundfahrt Vingegaard lange außer Gefecht. "Wir verlängerten sogar sein Trainingslager etwas, damit er noch genügend Trainingskilometer in den Beinen hatte. Danach fiel die Hälfte des Tour-Teams krankheits- oder verletzungsbedingt aus", so Plugge weiter. "2025 hatte die lange Nachwirkung des Sturzes bei Paris-Nizza große Auswirkungen auf Jonas' Form und den Verlauf seiner Tour."

Tour de France: Vingegaard tankt Selbstbewusstsein

Eines sei gewiss: "Mit Superman Tadej Pogacar und UAE Team Emirates-XRG als phänomenalen Gegnern darf weder in der Vorbereitung noch in der Umsetzung etwas schiefgehen", ordnete Plugge ein.
"Jonas fing sich nach der letzten Tour wieder, gewann die Vuelta a España und konnte im vergangenen Winter mithilfe von Trainer Mathieu Heijboer erstmals seit zwei Jahren wieder eine solide und gesunde Grundlage aufbauen."
Dieser Optimismus ist nicht nur dem Teamchef vorbehalten, auch bei Vingegaard selbst ist das durch die jüngsten Erfolgserlebnisse gestärkte Selbstvertrauen zu spüren.
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Vingegaard stolz: "Habe jetzt die gesamte Kollektion"

Quelle: Eurosport

Seine Teilnahme am Giro helfe ihm, "weil ich so mein Leistungsniveau steigern kann. Ich habe in den letzten Jahren festgestellt, dass mein Niveau bei der zweiten Grand Tour tatsächlich höher war als bei der ersten, nachdem ich bereits eine gefahren bin. Genau das erhoffen wir uns auch von der Tour", meinte er jüngst auf einer Pressekonferenz.
"Um ehrlich zu sein, denke ich, dass ich eigentlich in extrem guter Form bin. Aber wie ich schon zuvor gesagt habe, glauben wir trotzdem, dass ich mich bis zur Tour de France noch steigern kann", so Vingegaard weiter. "Ich bin schon fast in Bestform, würde ich sagen."
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"Kopfstoß" gegen Donaldson: Zanoncello disqualifiziert

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