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Tour de Romandie: Remco Evenepoel und Joao Almeida kämpfen um Gesamtsieg - Emanuel Buchmann und Kämna jagen Etappen
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Update 02/05/2025 um 17:12 GMT+2 Uhr
Mit starker Besetzung und herausfordernder Streckenführung verspricht die 78. Tour de Romandie packende Rennaction über sechs Tage (live im TV auf Eurosport, im Livestream bei discovery+ und im Liveticker). Remco Evenepoel (Soudal) will nach seinem Comeback weiter Rennpraxis sammeln. Größter Rivale des 25-jährigen Belgiers dürfte der 26 Jahre alte Portugiese Joao Almeida (UAE) werden.
Emanuel Buchmann im Cofidis-Trikot 2025
Fotocredit: Getty Images
Almeida hat sich in der gesamten Saison bisher stark präsentiert. Sein Höhepunkt: der überlegene Gesamtsieg bei der Baskenland-Rundfahrt. Hinter Evenepoel und Almeida, die der Konkurrenz zumindest auf dem Papier ein Stückchen voraus sein dürften, könnte es eng werden. Aleksandr Vlasov (Red Bull-Bora-hansgrohe) führt die Liste der Jäger auch aufgrund seines Palmarès in der Romandie an. 2022 gewann er die Rundfahrt, im vergangenen Jahr wurde er hinter Carlos Rodriguez Zweiter.
Der Vorjahressieger hat bisher lediglich einen sechsten Platz im Endergebnis der Valencia-Rundfahrt zu Buche stehen. Gut möglich also, dass der Spanier bei Ineos hinter Laurens De Plus zurückstecken muss. Zudem setzt Geraint Thomas in der Romandie seine Abschiedstour fort.
In guter Form hat sich zuletzt Lenny Martinez (Bahrain Victorious) präsentiert, unter anderem als Vierter beim Flèche Wallonne. Allerdings gehen dem jungen Franzosen noch die Zeitfahrqualitäten ab, sodass er vielleicht eher auf Etappenjagd geht. Gleiches könnte für Lennert Van Eetvelt (Lotto) und Oscar Onley (Picnic) und Aurelien Paret-Peintre (Décathlon) gelten. Letztlich fallen auch Emanuel Buchmann (Cofidis) und Lennard Kämna (Lidl-Trek) - dessen Comeback nach langer Verletzungspause in der Schweiz fortgesetzt wird - eher in diese Kategorie.
Küng und Bissegger setzen auf Zeitfahren
Zwar ist die Rundfahrt berglastig, doch ist zumindest auf zwei Etappen ein Massensprint nicht komplett ausgeschlossen. Genau für diese Tage dürften Matthew Brennan (Visma) und Pavel Bittner (Picnic) an den Start gehen. Der Stern des 19-Jährigen Briten ging bei der Katalonien-Rundfahrt auf, der drei Jahre ältere Tscheche musste sich im direkten Duell immer hinten anstellen. Die beiden Youngster zählen aktuell zu den bergfestesten Sprintern im Peloton, müssten ihre Teams aber mächtig einspannen, um an den in Frage kommenden Tagen das Feld zusammenzuhalten.
Gut möglich, dass aber auch die knapp dreieinhalb Kilometer Prolog die größte Möglichkeit für die Sprinter darstellen. Natürlich sind bei ihrem Heimrennen auch Stefan Küng (Groupama) und Stefan Bissegger (Décathlon) mit von der Partie. Die beiden Zeitfahr-Asse werden sowohl zum Auftakt als auch auf der letzten Etappe, wenn es nochmal gegen die Uhr geht, um den Tagessieg mitreden.
Bergankunft als Königsetappe
Viele Zeitfahren und noch mehr Rundkurse: Die Tour de Romandie bleibt dem in den letzten Jahren eingeschlagenen Kurs treu. Insgesamt stehen 683 Kilometer auf dem Programm, auf denen auch mit Höhenmetern nicht gegeizt wird. Rund 13.000 kommen zusammen, wobei kein Tag – die Zeitfahren ausgenommen – unter 2700 Höhenmetern bleibt. Klassisch von Ort zu Ort geht es dabei nur auf der 1. Etappe und am vorletzten Tag.
Los geht die Rundfahrt in Saint-Imier im Norden des französischsprachigen Teils der Schweiz und arbeitet sich dann immer weiter in den Süden des Landes vor.
Schlüsseletappe wird der vorletzte Tag mit einer echten Bergankunft sein, es geht hinauf auf über 2000 Meter nach Thyon 2000. Der Schlussanstieg ist fast 21 Kilometer lang bei mehr als sieben Prozent im Durchschnitt steil. Doch auch schon im Etappenverlauf zuvor warten zwei Anstiege der 1. Kategorie. Alle drei Berge der höchsten Kategorie der Rundfahrt finden sich damit auf dieser Etappe wieder. In Summe stehen 4100 Höhenmeter auf 128 Kilometern auf dem Programm.
Sollte diese Königsetappe noch keine Klarheit im Klassement geschaffen haben, wird dafür das Abschlusszeitfahren sorgen. Nochmal müssen 17,1 Kilometer gegen die Uhr absolviert werden. Größte Schwierigkeit ist dabei ein gut drei Kilometer langer Anstieg im letzten Drittel, auf dem 100 Höhenmeter überwunden werden. Doch auch die zwei steilen Kicker gleich nach der Startrampe in Genf können Zeit kosten, ebenso wie eine Steigung auf dem Schlusskilometer, wenn die Kräfte fast aufgebraucht sind.
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Almeida zieht's durch - die Highlights der Schlussetappe
Quelle: Eurosport
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