Tour de Romandie: Samuel Watson gewinnt Prolog im Einzelzeitfahren - Remco Evenepoel fährt auf Rang acht

Samuel Watson hat etwas überraschend das Einzelzeitfahren zum Auftakt der Tour de Romandie gewonnen. Der Engländer von INEOS Grenadiers setzte sich auf dem nur 3,4 Kilometer langen Kurs in Saint-Imier in der Schweiz knapp vor Ivo Oliveira aus Portugal (UAE Team Emirates-XRG) und dem Spanier Iván Romeo (Movistar Team) durch. Superstar Remco Evenepoel (Soudal-Quick-Step) fuhr auf Rang acht.

Highlights: Watson schnappt Oliveira den Sieg noch weg

Quelle: Eurosport

Ivo Oliveira (UAE Team Emirates-XRG), der zuletzt beim Giro d’Abruzzo gleich zweimal hatte jubeln können, schien den dritten Saisonsieg schon in der Tasche zu haben.
Den aber schnappte dem 28-jährigen Portugiesen zum Auftakt der 78. Tour de Romandie (2.UWT) der als einer der letzten Fahrer gestartete Samuel Watson (Ineos Grenadiers) noch weg.
Der 23-jährige Brite, der erst kurzfristig am Vortag ins Ineos-Aufgebot berufen worden war, entschied in Saint-Imier den 3,4 Kilometer langen Prolog in der Zeit von 4:33 Minuten für sich und verwies bei seinem ersten Sieg auf WorldTour-Niveau den lange Zeit führenden Oliveira um weniger als drei Zehntelsekunden auf den zweiten Platz.
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Quelle: Eurosport

Dritter wurde mit drei Sekunden Rückstand der Spanier Javier Romeo (Movistar) vor dem zeitgleichen Schweizer Stefan Bissegger (Decathlon-AG2R-La Mondiale) und dem Niederländer Maikel Zijlaard (Tudor / +0:03), der bei der letztjährigen Romandie-Rundfahrt noch den Prolog gewonnen hatten.

Küng Sechster, auch Evenepoel in Top 10

Der Schweizer Zeitfahrmeister Stefan Küng (Groupama-FDJ / +0:03) wurde Sechster vor dem Franzosen Thibault Guernalec (Arkéa-B&B Hotels) Zeitfahrweltmeister Remco Evenepoel (Soudal-Quick-Step / +0:04), der in seinem vierten Rennen der Saison Rang acht belegte. Hinter dem Belgier folgten Oliveiras Teamkollegen Jay Vine (+0:05) Jan Christen und Joao Almeida (+0:05) auf den Plätzen neun bis elf.
Bester Fahrer von Red Bull-Bora-hansgrohe war der Russe Aleksandr Vlasov, der nach einer soliden Vorstellung mit sieben Sekunden Rückstand den 14. Platz belegte. Davon weit entfernt war Titelverteidiger Carlos Rodriguez (Ineos Grenadiers), der nicht über Platz 56 (+0:15) hinauskam, sich aber über den überraschenden Sieg seines Teamkollegen freuen konnte.
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