Tour de Suisse - Tadej Pogacar gewinnt 1. Etappe nach Solo-Show 70 Kilometer vor Ziel: "War wirklich nicht der Plan"
Publiziert 17/06/2026 um 23:16 GMT+2 Uhr
Tadej Pogacar hat die 1. Etappe der Tour de Suisse in beeindruckender Manier gewonnen und dabei seine Konkurrenz einmal mehr deklassiert. Knapp 70 Kilometer vor dem Ziel setzte der Slowene zum Solo an und fuhr am Ende mit einem Vorsprung von 2:13 Minuten vor Richard Carapaz den Sieg ein. "Das war wirklich nicht der Plan", verriet der Dominator im Siegerinterview über seinen Alleingang.
Pogacar nach Super-Solo: "Funk hat nicht funktioniert"
Quelle: Eurosport
"Aber irgendwie hat es geklappt. Danke auch an meine Teamkollegen dafür", ergänzte der Fahrer von UAE Team Emirates-XRG. "Ich glaube ohne das Blocken hinten und ohne das Tempo machen davor wäre das nicht möglich gewesen", konkretisierte er.
Vor allem Nils Politt bekam ein Lob seines Kapitäns: "Mit dem ersten Berg des Tages wurde es dann schon hart. Aber Nils und das Team haben da ein unglaubliches Tempo gemacht", erklärte Pogacar.
Wie es zum Solo kam? "Nach den Bonussekunden haben Brandon (McNulty, Anm. d. Red) und ich uns angeschaut und gesagt: 'Let’s Go. Lass uns was versuchen.' Und von da an sind wir einfach gefahren", schilderte der 27-Jährige die Entscheidung, die durch ein kurioses Missgeschick dann noch verstärkt wurde.
"Mein Funk hat zu der Zeit nicht funktioniert, also wusste ich nicht, was hinten passiert. Also bin ich einfach weiter hart gefahren", erklärte er. "Als ich gemerkt habe, dass die Lücke groß genug war, konnte ich wieder einen normalen Rhythmus fahren."
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Brutaler Solo-Coup! Pogacar setzt Ausrufezeichen in Sondrio
Quelle: Eurosport
Pogacar mit Vorteil im Schlussteil
Gerade zum Schluss der Etappe sei das Solo auf dem "sehr harten" Teilstück ein Vorteil gewesen. Es war wirklich technisch, also war es gut, dass ich alleine war", scherzte Pogacar.
Der Slowene hat nach der 1. Etappe schon einen großen Vorsprung im Gesamtklassement. 2:22 Minuten ist er inklusive der Bonussekunden vor Carapaz, auf den dritten Platz von Andrea Bagioli sind es gar 2:39 Minuten. Der Rest des Feldes kam mit über vier Minuten Rückstand ins Ziel.
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Highlights: Dominanz pur! Pogacar macht schon am ersten Tag ernst
Quelle: Eurosport
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