Höhepunkt des Tages war allerdings nicht der Massensprint um den Sieg: Acht Monate nach seinem schweren Unfall bei der Polen-Rundfahrt bestritt der Niederländer Fabio Jakobsen am Sonntag sein Comeback. Mit der Entscheidung hatte der 24-Jährige erwartungsgemäß nichts zu tun, Jakobsen erreichte das Ziel im Hauptfeld. Mark Cavendish, sein britischer Teamkollege bei Deceuninck-Quick Step, wurde Vierter.
"Auch wenn ich zehn Kilometer vor dem Ziel ein wenig den Anschluss verloren habe und meinen Teamkollegen nicht mehr helfen konnte, bin ich doch sehr stolz, nach so vielen Monaten wieder ein Rennen beendet zu haben", sagte Jakobsen: "Es ist alles sehr emotional, aber ich genieße jeden einzelnen Moment hier."
Jakobsen war im August 2020 im Zielsprint von Kattowitz mit hohem Tempo in die Absperrung gestürzt und hatte sich lebensgefährlich Kopfverletzungen zugezogen. Seiner Rückkehr ins Renngeschehen hatte er entgegengefiebert. "Ich bin aufgeregt, ein wenig nervös und ängstlich, aber voller Vorfreude", hatte Jakobsen im Vorfeld gesagt.
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Arvid de Kleijn setzte sich in einem packenden Fotofinish gegen den Norweger Kristoffer Halvorsen (Uno X) durch, Dritter wurde der Franzose Pierre Barbier (Delko).
Die erste Etappe hatte ursprünglich von Nevsehir nach Urgup führen sollen, wurde aber nach heftigen Schneefällen auf der bis zu knapp 1400 m hohen Strecke in Zentralanatolien nach Konya verlegt. Die Stadt ist am Montag auch Start- und Zielort der 144,9 km langen zweiten Etappe.
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(SID)

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