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Türkei-Rundfahrt 2023: Alexey Lutsenko beißt sich bei Berg-Showdown zum Sieg und erobert Gesamtführung
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Publiziert 10/10/2023 um 16:08 GMT+2 Uhr
Alexey Lutsenko (Astana Qazaqstan Team) hat die 3. Etappe der Türkei-Rundfahrt 2023 für sich entschieden. Der 31-jährige Kasache zog seiner Konkurrenz im Schlussakt der 166,5 Kilometer von Fethiye nach Babadag davon und biss sich im brutalen Berg-Showdown gegen den Deutschen Ben Zwiehoff (Bora-hansgrohe) und seinen Teamkollegen Harold Tejada zum Sieg. Damit eroberte er auch die Gesamtführung.
Lutsenko hängt Zwiehoff kurz vor dem Ziel ab
Quelle: Eurosport
Lutsenko war am Berg Babadag, der erstmals Teil eines UCI-Rennens war und mit 18 Kilometern Länge bei 10,3 Prozent Steigung vermeintlich schwerster Berg der Saison ist, 14 Sekunden schneller als Zwiehoff.
Vierter wurde mit Florian Lipowitz (+0:48) der zweite deutsche Bora-Profi, dazwischen kam mit Harold Tejada (+0:27) auch der zweite Mann von Astana ins Ziel.
Auf den letzten zehn Kilometern war das Bora-Astana-Quartett allein unterwegs und hatte alle anderen Kontrahenten abgestellt.
Überraschend wurde auch der eigentliche Topfavorit Jay Vine (UAE Team Emirates) schon im ersten Drittel des Monsterberges, dessen Straße überwiegend gepflastert ist und das Feld von quasi Meeresspiegelniveau hinauf bis auf 1929 Meter Höhe führte, abgehängt.
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Highlights: Zwiehoffs Kampf wird nicht belohnt
Quelle: Eurosport
Die insgesamt nur 104 Kilometer lange Etappe mit Start in Fethiye reduzierte sich aber nicht auf den Schlussanstieg, sondern bot direkt davor auch noch einen 12,7 Kilometer langen und 6,3 Prozent steilen Appetizer. Schon dort war vom großen Hauptfeld nicht mehr viel übrig. Da insgesamt fast ein Drittel der gesamten Etappe bergauf führte, wurde die Karenzzeit zunächst auf 25 und dann nochmal auf 30 Prozent erhöht.
Nachdem vom verbliebenden Vierer zunächst Lipowitz nach mehreren Rückkehrversuchen endgültig abgeschüttelt war, fuhr lange das Trio Zwiehoff, Lutsenko und Tejada an der Spitze. Letzterer opferte sich dann für den Kasachischen Meister und hielt abwechselnd mit Zwiehoff das Tempo hoch. Der Deutsche versuchte viel, wurde dann aber auf dem letzten Kilometer vom späteren Sieger abgestellt.
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