Wie die Veranstalter der Burgos-Rundfahrt bekanntgaben, wird das siebenköpfige Aufgebot von Titelverteidiger Ivan Sosa und Giro-Gewinner Richard Carapaz angeführt. Dazu kommen als Helfer Eddie Dunbar, Filippo Ganna, Carlos Rodríguez, Sebastián Henao und Christian Knees.
Der erst 22-jährige Sosa könnte in Burgos sogar seinen dritten Coup in Folge feiern, nachdem er 2018 - noch im Trikot von Androni Giocattoli - vor Miguel Angel Lopez und 2019 in seinem ersten Jahr bei Ineos vor Lopez‘ Teamkollegen Oscar Rodriguez gesiegt hatte. Damals wurde Carapaz, noch für Movistar fahrend, Gesamtdritter. Beide Ineos-Kapitäne stehen vor ihren ersten Einsätzen in Europa, nachdem sie die vergangenen Monate in Kolumbien und Ecuador verbracht hatten.
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Während Sosa am Sonntag mit zahlreichen anderen kolumbianischen Sportlern in Madrid ankam, waren dort bereits einige Tage zuvor Carapaz und Teamkollege Jhonatan Narváez von der ecuadorianischen Hauptstadt Quito aus kommend gelandet. Carapaz hatte zuvor sogar angekündigt, mit dem Fahrrad ins Nachbarland aufbrechen zu wollen, um an Bord des "kolumbianischen Sportflugs" zu gelangen.

UAE-Team mit gleich vier Kapitänen im Aufgebot

Mindestens genauso prominent besetzt ist das Aufgebot des UAE Teams Emirates, das nicht nur auf Gesamtwertung fährt, sondern auch noch seine beiden Top-Sprinter Fernando Gaviria und Alexander Kristoff dabei haben wird, die am zweiten und am vierten Tag zum Zug kommen werden. An den beiden Bergankünften werden Fabio Aru und Neuzugang David de la Cruz auf Sieg fahren.
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Der 31-jährige de la Cruz, Neuzugang von Ineos, landete 2017 und 2018 als jeweiliger Dritter bereits auf dem Burgos-Podium, der ein Jahr jüngere Aru wird sein Debüt geben. Helferrollen werden Maximiliano Richeze als Anfahrer sowie Andrés Camilo Ardila und Sven Erik Byström für die beiden Klassementfahrer übernehmen.
Während das erfolgsverwöhnte Ineos-Team im Jahr 2020 erst auf einen Sieg kommt - Owain Doull gewann die 4. Etappe der Provence-Rundfahrt -, hat UAE Emirates deren bereits zwölf auf seinem Konto. Allein fünf davon fuhr der Slowene Tadej Pogacar ein, jeweils drei steuerten Gaviria und Juan Sebastian Molano bei. Gut möglich, dass vom 28. Juli bis zum 1. August bei der Vuelta a Burgos der eine oder andere noch dazukommt.
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