Tadej Pogacar verlässt Klinik in Barcelona nach schwerem Sturz bei der Vuelta a España - UAE-Sportchef gibt Update

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Tadej Pogacar hat das Universitätsklinikum Barcelona nach seinem schweren Sturz bei der Vuelta a España am Mittwochabend verlassen. Urska Zigart postete in ihrer Instagram-Story ein Foto ihres sichtlich gezeichneten Lebensgefährten. Pogacar war auf der achten Etappe der Spanien-Rundfahrt am vergangenen Wochenende als Gesamtführender schwer gestürzt und zu Beginn der Woche operiert worden.

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Quelle: Eurosport

Es ist ein eindrucksvolles Bild, das Zigart am Mittwochabend auf Instagram gepostet hat. Superstar Pogacar blickt in die Kamera, sichtlich gezeichnet von seinen Verletzungen.
Mit Arm- und Schulterschlinge, Schürfwunden an den Händen und einem blauen Auge verließ der Slowene das Krankenhaus.
Rund 30 Kilometer vor dem Ziel der achten Vuelta-Etappe war Pogacar schwer gestürzt und hatte sich dabei einen Schlüsselbeinbruch, einen Halswirbelbruch und eine Gehirnerschütterung zugezogen. Das Ende der Vuelta war logischerweise alternativlos.
Mittlerweile wurde Pogacar operiert. Nach seinem Aufenthalt in Barcelona beginnt seine Reha nun in seiner Wahlheimat Monaco.

UAE-Sportdirektor nimmt Druck raus

Worauf der fünffache Tour-Sieger genau hinarbeitet, steht indes noch nicht fest. UAE-Sportdirektor Joxean Fernández Matxín hatte sich am Mittwochmorgen zum Zustand seines Topstars geäußert und betont, dass ihm der Kalender "egal" sei.
"Jetzt geht es nicht ums Radfahren, es geht um ihn als Menschen. Wir wollen, dass er ein bisschen Frieden und Ruhe bekommt, sich erholt und bei seiner Familie sein kann", sagte der Spanier: "Wir müssen dem Menschen Tadej beistehen und nicht dem Fahrer, dem Champion oder Vuelta-Führenden. Wir müssen in schlechten Momenten mehr für ihn da sein als in guten Momenten."
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Tadej Pogacar hat am Mittwoch das Krankenhaus verlassen (Quelle: Instagram – @urskazigart)

Fotocredit: Instagram

Dass Pogacar das Krankenhaus wenige Tage nach seiner Operation wieder verlassen konnte, ist zumindest ein erstes gutes Zeichen. Eine WM-Teilnahme Ende des Monats in Kanada scheint aktuell dennoch unwahrscheinlich.
Nach Informationen der "Gazzetta dello Sport" soll es Ende dieser Woche ein Meeting geben, um die nächsten Schritte auf dem Weg zum Comeback zu planen.
Auch Sloweniens Mannschaftsarzt Kristof Knap äußerte sich zurückhaltend gegenüber dem slowenischen TV-Sender "RTV SLO": "Das ist nicht realistisch, so sehr wir uns das auch wünschen würden. Denn "Tadej ist ja auch nur ein Mensch und muss für den weiteren Rest seines Lebens mit diesem Körper leben. Das Wichtigste ist, dass er sich komplett erholt, ohne Dinge zu überstürzen."
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Quelle: Eurosport


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