Murcia-Rundfahrt vom Winde verweht: Sieg von Emils Liepins in Spanien ohne Wert

Aufgrund extremer Windverhältnisse wurde die abschließende 2. Etappe der 46. Murcia-Rundfahrt (2.1) auf einen Zehn-Kilometer-Rundkurs im Zielort Santomera reduziert – allerdings bis auf den finalen Sprint ebenfalls neutralisiert. Den Tagessieg holte sich der Lette Emils Liepins (Pinarello – Q36.5) vor dem Dänen Julius Johansen (UAE Emirates - XRG). Später wurde das Rennen komplett neutralisiert.

Highlights: Murcia-Rundfahrt fällt dem Wind zum Opfer

Quelle: Eurosport

Für die Gesamtwertung wurde die kleine Zielrunde ebenfalls nicht gewertet. Diese sicherte sich Auftaktsieger Marc Soler (UAE – Emirates – XRG) vor seinem Teamkollegen Johansen (+0:19) und dem Briten Tom Pidcock (Pinarello – Q36.5 / +0:40).
Bereits die 1. Etappe der spanischen Kurz-Rundfahrt war wegen extrem starker Windböen um mehr als die Hälfte verkürzt worden.
Das zweite Teilstück sollte zunächst um rund 30 auf 148 Kilometer verkürzt werden, wurde dann aber nach gut 20 Kilometern wegen nach wie vor starker Windböen gestoppt.
Schließlich wurde beschlossen, das Feld neutralisiert bis Alhama de Murcia fahren zu lassen. Dort warteten die Begleitfahrzeuge und brachten die Fahrer nach Santomera, wo der Neustart erfolgte.
Doch bei unverändert starkem Wind absolvierten die Fahrer auch diese letzten Kilometer nicht im Rennmodus. Den halbherzig gefahrenen Sprint entschied schließlich Liepins ohne großen Widerstand für sich.
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Quelle: Eurosport


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