Tour de France nach Vuelta-Protesten in Gefahr? Tour-Boss Christian Prudhomme sieht Frankreich-Rundfahrt gewappnet

Tour-Boss Christian Prudhomme sieht die Frankreich-Rundfahrt nach den pro-palästinensischen Protesten bei der Vuelta in Spanien in Sicherheitsfragen gut aufgestellt. Man sei sich der "Verwundbarkeit" des Radsports bewusst, sagte Prudhomme am Dienstag. Der Franzose hob jedoch die großen Sicherheitsvorkehrungen hervor, 28.000 Polizisten, der Nationalgarde und weitere Spezialkräfte seien im Einsatz.

Christian Prudhomme sieht Tour de France für Proteste gewappnet

Fotocredit: Getty Images

Die Spanien-Rundfahrt war wiederholt von pro-palästinensischen Protesten beeinträchtigt worden.
Am Schlusstag der Vuelta hatten nach Behördenangaben mehr als 100.000 Aktivisten in Madrid gegen das Vorgehen Israels im Gaza-Krieg und der Teilnahme des Teams Israel-Premier Tech an der Rundfahrt protestiert, die schlussendlich abgebrochen wurde.
2026 soll die Tour de France mit einem Mannschaftszeitfahren in Barcelona starten. Zudem sind zwei weitere Etappen in Spanien geplant.
Der Straßenradsport sei schon immer "den Höhen und Tiefen des Lebens" ausgesetzt gewesen, so Prudhomme, der erwähnte, dass es schon in den 1920er-Jahren Angriffe auf das Rennen gegeben habe.
(SID)
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Quelle: Eurosport


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