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Tour de Wallonie: Jordi Meeus von Red Bull - Bora-hansgrohe gewinnt erste Etappe von Tournai nach Fleurus
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Update 22/07/2024 um 20:23 GMT+2 Uhr
Die Tour de France wurde für Red Bull-Bora-hansgrohe zum Fiasko, doch einen Tag nach der Frankreich-Rundfahrt sprintete Jordi Meeus für den neuen Sponsor des Rennstalles zum Sieg. Auf der ersten Etappe der Tour de Wallonie (2.Pro) war er nach 179 Kilometern zwischen Tournai und Fleurus im Zielsprint schneller als Madis Mihkels (Intermarché-Wanty) und Paul Penhoët (Groupama – FDJ).
Motorrad leitet Fahrerfeld falsch, Meeus siegt im Sprint - Highlights
Quelle: Eurosport
Vierter wurde Mick van Dijke (Visma-Lease a Bike), der Gerüchten zufolge zu Red Bull wechseln wird, vor Emilien Jeanniere (TotalEnergies). Mit seinem zweiten Saisonerfolg übernahm Meeus auch das Gelbe Trikot.
Bei der Tour hätte der Sprinter, der letztes Jahr auf der Champs-Élysées noch überraschend als Erster ins Ziel spurtete, seiner Mannschaft gerne zu Erfolgen verholfen. Doch er wurde wegen der Klassementsambitionen von Primoz Roglic nicht aufgestellt.
"Ich habe mich darum auf die zwei Saisonhälfte vorbereitet", sagte der 26-Jährige im Ziel-Interview. Bevor es überhaupt zum Spurt kam, musste der Flame in Wallonien aber einige Cotes überstehen.
"Es war eine ziemlich schwere Etappe. Es war auch ziemlich hektisch, es gab sogar noch einen Sturz 1,5 Kilometer vor dem Ziel. Ich konnte aber meine gute Position halten und den Sprint zum richtigen Zeitpunkt starten", blickte er zurück.
TV-Motorrad löst Sturz im Feld aus
Die Ausreißer des Tages, Gastfahrer Michiel Lambrecht (Bingoal-WB), Anders Skaarseth (Uno-X Mobility) und Kenay de Moyer (Pauwels Sauzen-Bingoal), wurden 52 Kilometer vor dem Ziel eingeholt.
So begann das Rennen früh von vorn und acht Kilometer später löste sich eine Zwölfergruppe mit unter anderem Marius Mayrhofer (Tudor) und Tobias Bayer (Alpecin-Deceuninck), die aber von Red Bull gejagt und mit noch 39 zu fahrenden Kilometern gestellt wurde.
Bis zur Petit Try (1.Kat.) 11 Kilometer vor dem Ziel blieb es anschließend relativ ruhig. Dort setzten sich Frederik Wandahl (Red Bull-Bora-hansgrohe) und fünf weitere Athleten ab. Ihr Vorsprung war aber zu klein, sodass es 8,5 Kilometer vor dem Ziel zum Zusammenschluss eines dezimierten Feldes kam. Anschließend konnte sich niemand mehr entscheidend lösen.
In einer Kurve 1,2 Kilometer vor dem Ziel leitete das TV-Motorrad das Peloton falsch. Ein Teil des Feldes bemerkte den Fehler, einige Fahrer stürzten allerdings, zu ihnen gehörte Alberto Dainese (Tudor), der alle Chancen auf den Etappensieg einbüßte.
Den holte sich dann mit scheinbarer Leichtigkeit Meeus.
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