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Rad-WM 2023: Die deutschen Para-Radfahrer räumen weiter ab - Handbikerin Annika Zeyen sichert sich Gold
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Publiziert 11/08/2023 um 16:14 GMT+2 Uhr
Die deutschen Para-Radfahrer räumen bei der WM in Glasgow weiter ab. Handbikerin Annika Zeyen sicherte sich am Freitag in Dumfries in der Startklasse H3 ihre insgesamt vierte WM-Goldmedaille auf der Straße. Die Paralympics-Siegerin im Rollstuhlbasketball von London 2012 war nach 46,8 km in 1:27:44 Stunden nicht zu schlagen. Zeyens Vorsprung auf die Verfolgerinnen betrug drei Sekunden.
Annika Zeyen
Fotocredit: Imago
Die Verfolgerinnen waren Lauren Parker (Australien) und Anais Vincent (Frankreich).
Im Einzelzeitfahren hatte sich die 38-Jährige noch Parker geschlagen geben müssen und die erfolgreiche Titelverteidigung verpasst.
Die zweimalige Paralympics-Siegerin Andrea Eskau fuhr nach ihrer rund zweijährigen Verletzungspause auf dem Handbike zu Bronze.
Nach der Silbermedaille im Zeitfahren kam die 52-Jährige im Schlusssprint der Startklasse H5 hinter Tokio-Siegerin Oksana Masters aus den USA und der Niederländerin Chantal Haenen ins Ziel.
Auch Jäger und Majunke mit Medaillen
Am Vormittag waren in den Dreirad-Klassen Maximilian Jäger und Jana Majunke jeweils auf den dritten Platz gefahren. Zeitfahr-Weltmeister Jäger musste sich mit einem Rückstand von drei Sekunden Dennis Connors (USA) und dem Belgier Tim Celen geschlagen geben.
Tokio-Champion Majunke lag 30 Sekunden hinter der siegreichen Dänin Emma Lund. Die Athletinnen und Athleten des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) sammelten auf der Straße bislang vier Goldmedaillen, dazu kommen dreimal Silber und zweimal Bronze.
Die Wettbewerbe enden am Sonntag mit der Mixed-Staffel auf dem Handbike.
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(SID)
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