Rad-WM 2023: Russen und Belarussen dürfen laut UCI antreten - strikte Kriterien für Athleten

Der Weltverband UCI hat Russen und Belarussen die Tür für eine Teilnahme an internationalen Wettkämpfen geöffnet. Wie der Verband am Mittwoch mitteilte, dürfen Sportlerinnen und Sportler beider Ländern ab dem 1. Juni als "neutrale Einzelathleten" bei Wettbewerben wie der WM in Glasgow (3. bis 13. August) starten. Voraussetzung dafür sind eine Reihe an strikten Kriterien, die erfüllt werden müssen.

Pavel Sivakov im Einsatz

Fotocredit: Getty Images

Die russischen und belarussichen Sportler dürfen weder mit ihren Ländern, noch mit ihren nationalen Verbänden oder ihrem Nationalen Olympischen Komitee in Verbindung stehen.
Es darf kein Verhältnis zu der Armee und dem Staatssicherheitsdienst ihres Landes bestehen, zudem ist die Assoziation mit Flaggen, Emblemen, Hymnen oder Symbolen untersagt. Weiter darf der Angriffskrieg auf die Ukraine in keiner Form unterstützt werden.
Die Sportler beider Länder, die als "Einzelathleten" an den Wettkämpfen teilnehmen wollen, müssen laut Weltverband ein Verfahren durchlaufen. Trotz der Zulassung einzelner Athleten bleiben die Nationalteams verboten.
Seit dem 1. März 2022 dürfen Radsportler der zwei Nationen an Rennen des UCI-Kalenders teilnehmen, solange ihre Mannschaften weder russisch noch belarussisch geführt sind.
(SID)
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Quelle: Eurosport

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