Sie liegen auf Rang drei der Gesamtwertung - nur 4,5 Sekunden getrennt von den Gesamtzweiten Mads Østberg/Jonas Andersson (NOR/SWE, Citroën).

Vor den abschließenden drei Wertungsprüfungen am Sonntag - darunter die bisher längste des gesamten Rallye-Jahres, die 55,82 Kilometer lange "Guanajuatito" - sind sie damit in unmittelbarer Schlagdistanz, womöglich noch Rang zwei zu erobern.

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Früher Dienstschluss fürLatvala

Früher als erhofft endete dagegen der dritte Rallye-Tag für Jari-Matti Latvala und Miikka Anttila (FIN/FIN), die am abschließenden Sonntag unter Rallye-2-Reglement starten werden.

Das Volkswagen Duo traf auf der zwölften Sonderprüfung der Rallye Mexiko auf Platz zwei liegend mit dem Heck eine Böschung und beschädigte damit die Aufhängung ihres Polo R WRC. In der Folge mussten die Vizeweltmeister, die bis dahin als Einzige das Tempo von Ogier/Ingrassia mitgehen konnten, aufgeben.

Ihr World Rally Car wurde von den Volkswagen Mechanikern für den Rallye-Sonntag wieder fitgemacht.

Die Stimmen zum dritten Tag:

Sébastien Ogier, Volkswagen Polo R WRC: "Fahrerisch ist dieses Wochenende sicher eines der besten meiner Karriere, ich bin extrem zufrieden mit meiner Leistung. Julien und ich haben wieder einen perfekten Tag erwischt ohne irgendeinen Fehler zu machen. Wir haben den Druck auf die anderen konstant hoch gehalten. Nach dem Aus von Jari-Matti Latvala musste ich zwar nicht mehr volles Risiko gehen, aber noch ist der Job nicht erledigt. Ich habe vorher gesagt, dass ein Sieg hier extrem unwahrscheinlich ist, außer meine Konkurrenten erwischen kein gutes Wochenende - und jetzt sieht es wirklich so aus, als könnte es klappen. Aber noch wartet die längste und anstrengendste Prüfung der Rallye auf uns. Eines kann ich versprechen: Wir werden trotz des Vorsprungs nicht den Fehler machen, jetzt zwei Gänge zurückzuschalten. Die Gefahr, dann die Konzentration zu verlieren, ist zu hoch."

Jari-Matti Latvala, Volkswagen Polo R WRC: "Wenn man gewinnen will, dann muss man den Führenden unter Druck setzen. Dennoch war mir bewusst, dass ich dabei nicht volles Risiko gehen konnte. Ich hatte auf der zwölften Prüfung einen guten Rhythmus. Auf der Innenseite einer Kurve war ein Schlagloch und um es zu umfahren, bin ich ein wenig von der Linie abgewichen und an dieser richtig engen Stelle auf losen Untergrund gekommen. Dabei habe ich hinten links die Böschung getroffen und meine Aufhängung beschädigt. Ich habe gehofft, dass wir es am Ende der Prüfung noch reparieren können, aber da war leider nichts mehr zu machen."

Andreas Mikkelsen, Volkswagen Polo R WRC: "Wir bleiben bei unserem Plan und weichen davon nicht ab: Für uns geht es darum, unseren eigenen Rhythmus zu fahren, uns von Ärger fernzuhalten und das Ziel jeder einzelnen Wertungsprüfung ohne Zwischenfälle zu erreichen. Wir haben nicht gerade viel Mexiko-Erfahrung und viele Prüfungen sind neu für uns. Der erste Durchgang der WPs am Morgen war deshalb nicht so gut wie der am Nachmittag. Wir haben stets ausreichend Luft nach oben gelassen und erst auf der Nachmittagsschleife etwas mehr attackiert. Ich bin sehr zufrieden, wie die Rallye für uns verläuft. So weit, so gut - morgen steht uns ein weiterer harter Tag mit kniffligen Wertungsprüfungen bevor. Auch dann müssen wir bei unserem Rallye-Konzept bleiben."

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