Olympische Spiele 2024: Isabell Werth erfüllt sich Traum von Paris mit Fabelleistung mit Shootingstar Wendy

Mit einer Fabelleistung hat sich Dressur-Ikone Isabell Werth ihren Traum von den siebten Olympischen Spielen erfüllt. Gemeinsam mit Shootingstar Wendy verzauberte die siebenmalige Olympiasiegerin das Publikum in Aachen, in ihrem "Wohnzimmer". Nach dem Turnier in Rotterdam vor gut zwei Wochen war es erst die zweite Kür von Werth und Wendy überhaupt -

Isabell Werth bedankt sich beim Publikum

Fotocredit: Imago

Trotz aller Olympia-Euphorie lehnte sich Isabell Werth in ihrem Aachener "Wohnzimmer" keineswegs zurück. "Ich weiß, es steckt immer noch etwas mehr drin", sagte die Dressurikone.
Die siebenmalige Olympiasiegerin verdiente sich durch den 15. Triumph beim CHIO ihr Ticket für Paris eindrucksvoll - und stieg mit Shootingstar Wendy schlagartig in den Kreis der Medaillenkandidatinnen auf.
Bis zu ihrer starken Kür am Sonntag, in der sie mit Wendy ein in dieser Höhe überraschendes Spitzenergebnis von 89,095 Prozent erzielte, hatten die Goldanwärterinnen Jessica von Bredow-Werndl, Charlotte Dujardin und Charlotte Fry (beide Großbritannien) geheißen.
Nun scheint es, als würde Werth bei ihrer siebten Teilnahme an Sommerspielen tatsächlich noch ein Wörtchen um den Sieg mitreden.

Werth und Wendy: Maximum noch nicht erreicht

Die Konkurrentinnen schonten sich in Aachen, einzig Weltmeisterin Fry erlebte hautnah, wie Werth und Wendy ein Ausrufezeichen setzten. Vom Maximum, da ist sich Werth sicher, ist sie mit Wendy aber noch ein gutes Stück entfernt.
Das neue deutsche Traumpaar wächst "Tag für Tag mehr zusammen", schwärmte sie. Und die beiden haben ja noch drei Wochen Zeit, bis die Medaillenmission vor dem Schloss von Versailles beginnt.
Aber nicht nur für ihre Solo-Mission war das starke Ergebnis in Aachen ein Hoffnungsschimmer. Ein Auftritt wie beim CHIO könnte auch den fast schon abgehakten Traum vom erneuten Gold mit der Mannschaft möglich machen.
"Auf Augenhöhe mit den stärksten Nationen" sieht Werth das Team, sagte sie bei der Olympia-Einkleidung am Montag: "Wir werden alles geben, um vorne zu stehen."
Nach dem deutlichen EM-Triumph Großbritanniens 2023 in Riesenbeck, als "JBW" und Dalera gerade noch die Silbermedaille für Deutschland retteten, schien das undenkbar. Auch dieses Rennen eröffneten Werth und Wendy nochmal neu.
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(SID)
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Quelle: Eurosport


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