Darja Varfolomeev verpasst bei EM in Warna überraschend das Einzelfinale mit den Keulen - noch vier Medaillenchancen

Ungewohnter Dämpfer für Olympiasiegerin Darja Varfolomeev: Die 19-Jährige hat bei den Europameisterschaften der Rhythmischen Sportgymnastik in Warna das Einzelfinale mit den Keulen verpasst. Nach der Qualifikation reichte es für die Vorzeigeathletin des Deutschen Turner-Bundes mit 28,150 Punkten gesundheitlich etwas geschwächt nicht für einen Platz unter den ersten acht, Varfolomeev wurde Elfte.

Darja Varfolomeev – hier bei der WM in Brasilien – hat das Finale mit den Keulen bei der WM verpasst

Fotocredit: Getty Images

Dennoch kann sie in Bulgarien noch vier Goldmedaillen gewinnen. Denn mit dem Band zeigte Varfolomeev eine gewohnt starke Leistung, mit 29,400 Punkten gewann sie die Qualifikation. Tags zuvor hatte sie bereits zwei weitere Einzel-Endkämpfe erreicht. Mit dem Reifen gelang Varfolomeev mit 29,750 Punkten der Bestwert, mit dem Ball kam die Schmidenerin auf 27,400 Punkte, was Rang sechs bedeutete.
Tags zuvor hatte sie bereits zwei weitere Einzel-Endkämpfe erreicht. Mit dem Reifen gelang Varfolomeev mit 29,750 Punkten der Bestwert, mit dem Ball kam die Schmidenerin auf 27,400 Punkte, was Rang sechs bedeutete.
"Vor dem ersten Tag der Qualifikation ging es mir in der Nacht gar nicht gut und ich habe kaum schlafen können", räumte Varfolomeev am Freitagmittag ein: "Trotzdem habe ich versucht, mich im Wettkampf durchzubeißen, auch weil es für die Teamwertung der Heim-WM wichtig war."
Am Donnerstag sei es "ganz gut" gelaufen, am Tag darauf aber war sie vor allem wegen ihrer zwei Gerätverluste bei der Keulenübung "sehr unzufrieden".

Fokus auf die Heim-WM

Die Goldmedaillengewinnerin im Mehrkampf von Paris will sich am Schwarzen Meer Schwung für die Heim-Weltmeisterschaften in Frankfurt am Main Mitte August holen.
Am Samstag steigen der Einzel-Mehrkampf sowie die Qualifikation in der Gruppe und der Mehrkampf.
Den Abschluss bilden am Sonntag die Einzel-Gerätefinals und die Gerätefinals in der Gruppe.
Varfolomeev darf sich in ihrer jungen Karriere bereits elfmalige Welt- und dreimalige Europameisterin nennen.
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(SID)
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