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Heim-WM kann kommen: Natalie Geisenberger gewinnt nach 694 Tagen - Felix Loch mit historischer Serie
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Publiziert 17/01/2021 um 14:30 GMT+1 Uhr
Gute Nachrichten für Rodeldeutschland: Kurz vor der Heim-WM siegen Natalie Geisenberger und Felix Loch endlich wieder im Gleichschritt - und schreiben damit nebenbei zwei besondere Geschichten fort. "Es war jetzt einfach mal Zeit, ich habe ja lange genug darauf gewartet", sagte Geisenberger am Sonntag in Oberhof lachend. Nach 694 Tagen der Warterei reichte es endlich wieder für einen Weltcupsieg.
Natalie Geisenberger
Fotocredit: Getty Images
Es war bereits der 50. ihrer Karriere. Zwar musste Geisenberger 694 Tage warten, aber es war ja weiß Gott keine quälende Zeit. Ihr erster Sohn kam zur Welt, und zurück auf dem Rodelschlitten fuhr sie dann in jedem einzelnen Rennen auf Rang zwei. Aber ein Leben so ganz ohne sportliche Siege - daran konnte sich die Olympiasiegerin dann doch nicht gewöhnen. "Ich bin diesen ganzen Winter sehr locker angegangen, und für die Voraussetzungen bin ich schon unglaublich weit", sagte sie.
Deutlich emotionaler noch als Geisenberger stand Bundestrainer Norbert Loch an der Eisbahn. "Ich kenne Natalie, seitdem sie zehn Jahre alt ist, sie hat bei mir das Rodeln gelernt", sagte er beinahe entschuldigend, "sie hat sich das jetzt verdient, sie hat sich sehr, sehr gut zurückgekämpft. Und wir können in Zukunft noch einiges von ihr erwarten."
Der beste Loch aller Zeiten
Dass es für Loch ein ziemlich entspannter Winter ist, liegt auch an seinem Sohn, von dem ist bei der WM nämlich noch etwas mehr zu erwarten. In den vergangenen Jahren war Rekordweltmeister Felix Loch durch einige Täler gegangen, war regelmäßig zu langsam für die Weltspitze. In diesem Winter wirkt er beinahe stärker als je zuvor.
Am Samstag holte Loch im siebten Einzel-Rennen des Winters den siebten Sieg, die Kristallkugel des Weltcup-Besten ist ihm nur noch theoretisch zu nehmen. In der "ARD" sagte Loch:
Und hatte recht mit seiner Einschätzung. Er hat eine solche Serie noch nie geschafft. Und auch kein anderer Rodler.
Auch nicht Georg Hackl, Lochs Trainer und Förderer. "Ich freue mich brutal für den Felix", sagte der dreimalige Olympiasieger:
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(SID)
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"Wir verneigen uns alle": Loch rast zum nächsten Sieg
Quelle: Eurosport
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