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Olympia 2026 - Rodeln: Max Langenhan liegt nach zwei Durchgängen auf Goldkurs - Felix Loch droht herbe Enttäuschung
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Update 07/02/2026 um 21:40 GMT+1 Uhr
Für Rennrodler Felix Loch scheint der Traum von der dritten olympischen Goldmedaille im Einsitzer schon nach dem ersten Wettkampftag geplatzt zu sein - dafür greift Max Langenhan nach dem Sieg: Nach einem schweren Patzer am Start des ersten Laufes liegt Altmeister Loch (36) nach zwei von vier Durchgängen in Cortina d'Ampezzo bereits 0,919 Sekunden hinter dem führenden Weltmeister Langenhan.
Langenhan auf Goldkurs - Loch muss Medaille wohl abschreiben
Quelle: Eurosport
Felix Loch stand frustriert im Zielbereich und sah sich auf der großen Leinwand den zweiten Spitzenlauf von Max Langenhan an.
Für den Rodel-Altmeister scheint der Traum vom dritten Olympiasieg im Einsitzer schon nach dem ersten Wettkampftag in Cortina geplatzt zu sein - dafür greift Weltmeister Langenhan umso beherzter nach Gold.
Mit zwei starken Läufen inklusive Bahnrekord distanzierte der Thüringer (26) seinen zehn Jahre älteren Teamkollegen bereits um 0,919 Sekunden. Für den achtplazierten Loch scheint selbst eine Medaille nach zwei von vier Läufen in weiter Ferne.
Verantwortlich waren im neu gebauten Cortina Sliding Centre nach Startrekord einerseits ein Fahrfehler im ersten Lauf, vor allem aber wohl ein falsches Setup des Schlittens.
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"Ziemlich verhauen": Geisenberger analysiert Loch-Läufe
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Loch hadert: "Es wollte einfach nicht"
"Es wollte einfach nicht", sagte Loch: "Es ist bitter, wenn es bei Olympia passiert. Aber es geht morgen weiter, da müssen alle noch zweimal runter."
Nun werde er sich "bei einem Bierchen" überlegen, was er noch verändern kann. Loch mutmaßte, das Setup sei nicht das richtige gewesen: "Vielleicht finden wir irgendwo noch eine Zehntel, aber mehr wird am Ende nicht möglich sein. Die Zeit verliere ich von oben bis unten." Langenhan sei "stark gefahren", ergänzte er anerkennend - nun werde er ihm "die Daumen drücken".
Langenhan wiederum war trotz Führung keineswegs zufrieden: "Die Startzeiten nerven mich schon ein bisschen. Das Resultat ist okay, aber es hätte besser sein können. Ich wollte vier perfekte Läufe fahren, jetzt habe ich nur noch die Chance auf zwei", sagte er, gehandicapt von Nackenschmerzen, und warnte mit Blick auf den Entscheidungstag: "Auf 3600 Meter kann noch sehr viel passieren."
Langenhan führt vor dem Österreicher Jonas Müller (+0,162), Dritter ist der Italiener Dominik Fischnaller (+0,298). Der Chemnitzer Timon Grancagnolo belegt Rang neun (+1,018). Die Medaillen werden nach den abschließenden zwei Läufen am Sonntag (17:00, 18:31 Uhr live bei Eurosport und HBO Max) vergeben.
Loch droht herbe Enttäuschung
Loch, der nach einer starken Weltcup-Saison mit vier Siegen in sieben Rennen als Mitfavorit angereist war, droht bei Olympischen Spielen die dritte große Enttäuschung in Folge.
2018 hatte er in Pyeongchang nach einem Fehler im vierten Lauf das sicher geglaubte Gold aus der Hand gegeben und wurde Fünfter, vor vier Jahren in Peking landete er auf dem undankbaren vierten Rang. 2010 und 2014 hatte er im Einsitzer jeweils Gold gewonnen.
Langenhan hingegen peilt sein erstes olympisches Edelmetall an. 2022 in Peking war er bei seiner ersten Teilnahme auf Rang sechs gefahren.
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(SID)
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Halbe Sekunde zurück! Loch kassiert Packung im ersten Lauf
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