Loch musste sich am Freitag mit Rang vier begnügen, die österreichischen Brüder Nico und David Gleirscher holten Gold und Bronze, dazwischen landete der Russe Semen Pawlitschenko.
"Ich hatte oben einen riesigen Fahrfehler, der sich runterzog und unten dann richtig auswirkte", sagte Loch, "da hatte ich kurz Angst, dass mir der Schlitten nach oben geht und in die Bretter greift. Ich bin froh, dass ich heil unten angekommen bin." Max Langenhan (Friedrichroda) wurde Sechster, Johannes Ludwig (Oberhof) kam nicht über den enttäuschenden neunten Rang hinaus.
Die Titelkämpfe im Berchtesgadener Land bringen die fünfte Austragung des Sprints auf WM-Niveau, für Loch bleibt es bei nur einem Triumph in dieser nicht-olympischen Disziplin: 2016 hatte er bei der Premiere gewonnen, die ebenfalls am Königssee stattfand.
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Nach zuletzt vier schwierigen Jahren präsentierte sich Loch in diesem Winter bislang wieder extrem stark und feierte in acht klassischen Weltcups acht Siege. Von den drei Weltcup-Sprints entschied er in dieser Saison allerdings nur einen für sich.
In diesem noch recht neuen Wettbewerb fällt die Entscheidung nicht wie üblich in zwei, sondern in nur einem Lauf. Die Zeitmessung beginnt mit fliegendem Start etwa 100 Meter nach der Startrampe. Am Freitag folgen noch die Sprints der Doppelsitzer (13.40 Uhr) und der Frauen (14.35).
Am Wochenende stehen dann die klassischen Rennen der Doppelsitzer, Männer (jeweils Samstag) und Frauen (Sonntag) an. Abgeschlossen wird die WM am Sonntagnachmittag mit der Teamstaffel. "Ich weiß, dass das Material passt, ich muss nur ordentlich runterkommen", sagte Loch mit Blick auf die klassischen WM-Rennen.
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