Ahmed Hafnaoui wegen drei verpasster Dopingtests vorläufig gesperrt: Tokio-Olympiasieger akzeptiert Strafe

Tokio-Olympiasieger Ahmed Hafnaoui wird wegen drei verpasster Dopingtests vorläufig gesperrt. Das berichten übereinstimmend mehrere Medien. Der Tunesier habe die Entscheidung der "International Testing Agency" (ITA) bereits akzeptiert. Der genaue Zeitraum, für den der 22-Jährige zum Zuschauen verurteilt ist, stehe noch nicht fest. Als wahrscheinlich gelte eine Sperre zwischen ein und zwei Jahren.

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Quelle: Eurosport

Laut einer Meldung des Portals "Swimswam" habe Hafnaoui die dritte Dopingprobe verpasst, weil er aufgrund von Visaproblem nicht rechtzeitig in sein Heimatland Tunesien einreisen konnte.
Der Freistilspezialist lebt und studiert in den USA. Dort sei er in den vergangenen Monaten bereits bei zwei geplanten Dopingtests am College nicht auffindbar gewesen.
Hafnaoui sorgte für eine große Überraschung, als er bei den Sommerspielen in Tokio die Goldmedaille über 400 Meter Freistil gewann. Auf Bahn acht schwamm der damals 19-Jährige in 3:43,36 Minuten völlig unerwartet zum Titel.
Bei den Weltmeisterschaften 2023 im japanischen Fukuoka schwamm er über 800 und 1500 Meter zu Gold. Nach gesundheitlichen Problemen musste er seine Teilnahme bei den Olympischen Spielen in Paris im Sommer absagen. Zuvor verpasste er bei den Weltmeisterschaften Anfang des Jahres in Doha die Spitzenränge deutlich.
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Quelle: Eurosport


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