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Kurzbahn-WM: Olympiasieger Florian Wellbrock schwimmt als Dritter locker ins 1500-m-Finale
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Publiziert 20/12/2021 um 13:00 GMT+1 Uhr
Olympiasieger Florian Wellbrock hat bei der Kurzbahn-WM in Abu Dhabi seine Medaillenambitionen unterstrichen. Der 24-Jährige zog über 1500 m Freistil nach 14:25,79 Minuten als Vorlaufdritter ins Finale am Dienstag ein. Lediglich der ukrainische Olympiazweite Michailo Romantschuk und der Tunesier Ahmed Hafnaoui waren knapp schneller.
Florian Wellbrock
Fotocredit: Getty Images
Olympiasieger Florian Wellbrock greift zum Abschluss der Kurzbahn-WM in Abu Dhabi nach einer Medaille. Der 24-Jährige schwamm am Montag auf seiner Paradestrecke 1500 m Freistil als Vorlauf-Dritter souverän ins Finale, wo er in seinem letzten Rennen des Jahres einen heißen Kampf um Edelmetall erwartet.
"Ich freue mich auf ein schönes Finale", sagte der Doppel-Weltmeister gut gelaunt nach seinem ersten Sprung ins WM-Becken, bei dem "alles im Lot" gewesen sei. Für die Entscheidung am Dienstag wolle er technisch bei den Wenden "das ein oder andere verändern", um nochmal schneller als im Vorlauf (14:25,79 Minuten) zu sein.
"Da bin ich ganz zuversichtlich", sagte der 24-Jährige, der sich bei einem Weltrekord (14:08,06) eine Extra-Prämie von 50.000 US-Dollar verdienen würde. Doch Wellbrock denkt nicht an Geld, er denkt an Gold - auch wenn starke Konkurrenz auf ihn wartet. Vor allem den Vorlaufschnellsten Michailo Romantschuk (Ukraine), den dreimaligen Weltmeister Gregorio Paltrinieri (Italien) und den 400-m-Olympiasieger Ahmed Hafnaoui (Tunesien) hat Wellbrock auf der Rechnung.
Der Magdeburger will einen krönenden Abschluss eines für ihn herausragenden Jahres, das mit Platz zwei bei der Wahl zum "Sportler des Jahres" hinter Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev am Sonntag ein weiteres Highlight parat hatte.
DSV-Staffel auf Rang sechs
Im einzigen Finale am Montag mit deutscher Beteiligung schwamm die 4x200-m-Freistilstaffel der Frauen auf Rang sechs. Für Startschwimmerin Isabel Gose war es bereits das dritte WM-Finale, zuvor war die Olympiasechste über 800 und 400 m auf die Plätze vier und sechs gekrault.
Neben Wellbrock buchte auch Brustschwimmer Fabian Schwingenschlögl ein Finalticket. Als Halbfinal-Vierter über 50 m darf er sich sogar Hoffnungen auf eine Medaille machen. Lucas Matzerath schied dagegen auf Platz 14 aus. Für einen weiteren Weltrekord sorgte die Kanadierin Margaret MacNeil, die für ihren WM-Titel über 50 m Rücken nur 25,27 Sekunden benötigte.
Für die bislang einzige Medaille der Titelkämpfe auf der 25-m-Bahn für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) sorgte Christian Diener. Der Rückenschwimmer hatte am Sonntag Silber über 50 m geholt. Eine offizielle Medaillenvorgabe seitens des Verbandes gibt es nicht. Alle Athleten im DSV-Team seien aber "heiß, im olympischen Jahr einen vernünftigen Abschluss zu finden", hatte Bundestrainer Bernd Berkhahn vor dem Startschuss gesagt.
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(SID)
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Quelle: SID
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