Schwimm-WM: Mary-Sophie Harvey bei Schwimm-WM offenbar unter Drogen gesetzt und misshandelt

Die kanadische Schwimmerin Mary-Sophie Harvey hat in einem Instagram-Post veröffentlicht, dass sie im Rahmen der Schwimm-Weltmeisterschaften in Budapest gegen ihren Willen unter den Einfluss von Drogen gesetzt wurde. Die 22-Jährigen habe eine Gehirnerschütterung, Prellungen und Schürfwunden davon getragen. "Ich habe mich noch nie so geschämt", schrieb sie in dem Beitrag.

Mary-Sophie Harvey

Fotocredit: Getty Images

Der Vorfall habe sich in der letzten Nacht der WM ereignet. "Ich kann mich an nichts erinnern. Es gibt dieses Vier- bis Sechs-Stunden-Fenster, in dem ich mich an nichts mehr erinnern kann", schilderte die Kanadierin die Ereignisse.
Ärztliche Hilfe erhielt die Schwimmerin sofort in einem Krankenhaus. "Sie sagten mir, dass so etwas öfter vorkommt, als man denkt, und dass ich in gewisser Weise Glück hatte: mit einer Rippenverstauchung und einer leichten Gehirnerschütterung davonzukommen", schrieb die Schwimmerin.
Mental leidet Harvey noch immer unter dem Vorfall aus der Nacht zum 3. Juli.
"Ich habe noch immer Angst davor, an das Unbekannte zu denken, das in dieser Nacht geschah. Ich schäme mich immer noch für das, was passiert ist", schrieb sie und gab sich kämpferisch: "Ich versuche immer noch, die 'glückliche Mary' zu finden, die vor diesem Vorfall ihr Glück fand. Aber ich werde nicht zulassen, dass dieser Vorfall mich bestimmt."
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Quelle: Eurosport

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