Olympia 2016: Kritik an Schwimm-"Betrüger" Sun löst vermeintliche Cyberattacke aus

Auf die Internetseite des australischen Schwimm-Verbandes ist nach der öffentlichen Kritik von Olympiasieger Mack Horton an Chinas umstrittenem Star Sun Yang offenbar ein Cyberangriff verübt worden. Nach Angaben des TV-Senders "ABC" sei versucht worden, die Plattform mit einer Flut von Klicks lahmzulegen. Der Verband informierte die australische Regierung.

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Fotocredit: Eurosport

Horton hatte vor seinem Sieg in Rio de Janeiro über 400 Meter Freistil seinen Konkurrenten als "Betrüger" bezeichnet. Daraufhin hatten unzählige User, vor allem aus China, die Accounts des Schwimmers bei Facebook, Twitter und Instagram mit Kommentaren regelrecht überflutet. Sun, der hinter Horton Silber gewann, war vor zwei Jahren des Dopings überführt, aber nur für drei Monate gesperrt worden.
"Ich wäre sehr überrascht, wenn vom chinesischen Staat unterstützte Hacker für den Angriff verantwortlich wären", sagte Internetexperte Marco Ostini, "es ist wahrscheinlicher, dass eine große Anzahl interessierter Leute ihre Meinung äußern wollten."
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