Olympia 2016: Philip Heintz schwimmt ersten deutschen Rekord - schneller als Phelps

Philip Heintz hat dem gebeutelten deutschen Schwimmteam nach den herben Enttäuschungen der ersten Olympia-Tage einen Lichtblick beschert. Der Lagenschwimmer glänzte im Vorlauf über 200 Meter mit dem ersten deutschen Rekord (1:57,59) bei den Wettbewerben in Rio de Janeiro, der Heidelberger stach dabei sogar Rekord-Olympiasieger Michael Phelps aus.

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Am späten Mittwochabend kämpft zudem Weltmeister Marco Koch im Finale über 200 m Brust um die erste deutsche Schwimm-Medaille.
"Überrascht bin ich nicht. Das ist eine Zeit, die ich seit zwei Jahren in mir drin habe. Ich bin froh, dass es jetzt endlich gepasst hat", sagte Heintz selbstbewusst. Der EM-Zweite von 2014 fügte mit Blick auf das Halbfinale am späten Mittwochabend an:
Im Vorlauf war nur US-Superstar Ryan Lochte (1:57,38) schneller. Dessen Landsmann Phelps, der im Olympic Aquatics Stadium bereits seine Goldmedaillen Nummer 19, 20 und 21 gefeiert hatte, war als Dritter dagegen um fast eine Sekunde langsamer als Heintz.

Glania und Diener überzeugen

Aber nicht nur Heintz überzeugte. Auch die Rückenschwimmer Jan-Philip Glania und Christian Diener überstanden über 200 Meter die Vorlauf-Hürde. Der deutsche Meister Glania (Frankfurt) schlug nach 1:56,50 Minuten als Sechster an, der WM-Neunte Diener (Potsdam) qualifizierte sich auf Rang neun in persönlicher Bestzeit (1:56,62) für die Vorschlussrunde.
Dagegen hatte die 4x200-Meter-Freistilstaffel der Frauen mit Annika Bruhn (Saarbrücken), Sarah Köhler (Frankfurt), Paulina Schmiedel (Berlin) und Leonie Kullmann (Berlin) auf Vorlaufplatz zwölf wenig überraschend keine Chance auf einen Finalplatz.
"Ich bin noch nicht über meine Grenzen hinausgegangen", sagte Diener und kündigte für das Halbfinale am Abend eine deutsche Bestmarke an. Rekordinhaber Glania hielt dagegen: "Den Kampf nehme ich an!". Der Frankfurter ist aber schon froh, überhaupt bei Olympia dabei zu sein:
Bundestrainer Henning Lambertz hatte zuvor ein deutlich negatives Halbzeitfazit gezogen. "Ich muss mich nicht verstellen und so tun, als wäre ich noch immer total optimistisch und froh", sagte Lambertz, der vor allem mit den Wettkämpfen am Dienstag mit zwei klar verpassten Medaillenchancen haderte:
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