Olympia in Rio 2016: Bruhn trotz Bestzeit draußen, Phelps hält sich zurück

Auch Freistilschwimmerin Annika Bruhn ist bei den Olympischen Spielen von Rio de Janeiro wie erwartet bereits im Vorlauf ausgeschieden. Die deutsche Meisterin aus Saarbrücken scheiterte trotz persönlicher Bestzeit in 1:58,48 Minuten als 20. über 200 m. Damit verpassten elf der ersten zwölf Einzelstarter des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) die Endläufe.

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Einzig Weltrekordler Paul Biedermann zog über 200 m Freistil ins olympische Finale ein.
"Das war gut fürs Reinkommen. Ich hätte noch zwei Sekunden schneller schwimmen müssen, um weiterzukommen", sagte die 23-Jährige: "Aber man muss auch Realist bleiben." Die WM-Dritte 2015 mit der Mixed-Lagenstaffel blieb sieben Hundertstel unter ihrer bisherigen Bestmarke von 2015, für das Halbfinale reichte es dennoch nicht.

Erst dritte persönliche Bestzeit

Damit war sie erst die Dritte im deutschen Team, die im olympischen Becken so schnell war wie nie zuvor. Jacob Heidtmann (Elmshorn) hatte über 400 m Lagen in deutscher Rekordzeit angeschlagen, wurde danach aber disqualifiziert. Sarah Köhler (Frankfurt/Main) überzeugte trotz ihres Ausscheidens im Vorlauf über 400 m Freistil.
Superstar Michael Phelps schonte sich 14 Stunden nach seinem 19. Olympiasieg noch ein wenig. Auf seiner Lieblingsstrecke über 200 m Schmetterling begnügte sich der 31-Jährige im Vorlauf mit Platz fünf. Am späten Sonntagabend hatte der Rekord-Olympiasieger mit der amerikanischen 4x100-m-Freistilstaffel sein erstes Gold in Rio gewonnen - die 23. olympische Medaille seiner Karriere. Sein Rivale Chad le Clos (Südafrika), der ihm in London vor vier Jahren den Sieg vor der Nase weggeschnappt hatte, war 16 Hunderstelsekunden schneller.
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