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Russen dürfen künftig wieder unter eigener Flagge und mit eigener Hymne starten - auch Belarussen ohne Einschränkungen
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Publiziert 13/04/2026 um 15:51 GMT+2 Uhr
Russische und belarussische Schwimmer können künftig wieder ohne Einschränkungen auf der internationalen Bühne starten. Das teilte der Weltverband World Aquatics mit. Demnach dürfen Athleten aus den beiden Ländern "auf dieselbe Weise teilnehmen wie ihre Kollegen, die andere Sportnationalitäten vertreten, und zwar mit ihren jeweiligen Trikots, Flaggen und Hymnen", hieß es in dem Statement.
Schwimmen: Die russische Flagge wird künftig wieder bei Wettkämpfen zu sehen sein
Fotocredit: Getty Images
In den vergangenen drei Jahren hätten World Aquatics und die Aquatics Integrity Unit (AQIU) "erfolgreich dazu beigetragen, dass Konflikte von den Sportwettkampfstätten ferngehalten werden können", so der Weltverbandspräsident Husain Al Musallam am Montag: "Wir sind entschlossen, dafür zu sorgen, dass Schwimmbecken und Freiwasser weiterhin Orte bleiben, an denen Athleten aus allen Nationen in friedlichem Wettkampf zusammenkommen können."
Nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine hatten Russen und Belarussen ab 2023 als neutrale Athleten wieder starten können, später galt diese Regelung auch für Mannschaften.
Laut Weltverband dürfen die Sportler nun erst dann wieder an Wettkämpfen teilnehmen, wenn sie mindestens vier aufeinanderfolgende Anti-Doping-Kontrollen, die in Zusammenarbeit mit der International Testing Agency (ITA) durchgeführt wurden, erfolgreich bestanden und die Hintergrundüberprüfungen durch die AQIU abgeschlossen haben.
Des Weiteren teilte World Aquatics mit, dass Russland und Belarus nun auch wieder die vollen Mitgliedsrechte gemäß Artikel 6 der Satzung erhalten würden. Dieser umfasst unter anderem die Möglichkeit, sich für die Austragung von Veranstaltungen zu bewerben.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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