Dabei lag Keisinger fünf Hundertstelsekunden vor Auftaktsieger Axel Jungk. Jacqueline Lölling hatte schon im Vorjahr auf der schwierigen US-Bahn am Ort der Olympischen Winterspiele 1932 und 1980 triumphiert, am Freitag wies die Vize-Weltmeisterin 1,12 Sekunden Rückstand auf die bärenstarke Russin Jelena Nikitina auf.

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Weltmeisterin Tina Hermann (Königssee) musste sich mit Platz sechs (1,37 Sekunden zurück) zufrieden geben, in der Vorwoche war sie in Lake Placid noch auf Platz drei gefahren. Die WM-Dritte Sophia Griebel (Suhl) landete mit deutlichem Abstand (+2,38) nur auf dem 15. Platz. Hermann, Lölling und Griebel hatten im vergangenen März bei der WM in Whistler Gold, Silber und Bronze für Deutschland geholt und damit für ein Novum in der Geschichte der Frauen-WM gesorgt.

Felix Keisinger fuhr im zweiten Durchgang die viertbeste Laufzeit und musste sich am Ende nur Sotschi-Olympiasieger Alexander Tretjakow aus Russland und Rekord-Weltmeister Martins Dukurs aus Lettland geschlagen geben. Alexander Gassner (Winterberg) wurde Neunter.

(SID)

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