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Skeleton: Christopher Grotheer startet Gold-Jagd auf Olympiabahn von Cortina d'Ampezzo bei "80 Prozent"
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Publiziert 20/11/2025 um 17:17 GMT+1 Uhr
Bereits mit den ersten Rückschlägen im Gepäck startet Deutschlands Skeleton-Goldhoffnung Christopher Grotheer in den Olympia-Winter. Beim Saisonauftakt tragen die weltbesten "Kopf-voran-Rodler" als erste Athleten einen Weltcup auf der komplett erneuerten Bahn für die Winterspiele in Cortina d'Ampezzo aus - Grotheer, Olympiasieger von 2022, hat verletzungsbedingt einen Trainingsrückstand.
Christopher Grotheer und Co. eröffnen in Cortina
Fotocredit: SID
Die Gold-Form von Peking ist noch fern, Bundestrainer Christian Baude sieht Grotheer bei "circa 80 Prozent". In der Vorbereitung verletzte sich der 33-Jährige bei einem Trainingsunfall in Lillehammer - und erst vor wenigen Wochen zog er sich in Winterberg einen leichten Muskelfaserriss zu. Ein äußerst holpriger Start in eine Saison, in der eine olympische Medaille im Februar in Italien doch "auf jeden Fall das Ziel" ist, wie Grotheer im MDR-Interview erklärte.
Auch wenn ihm die Farbe dabei "egal" sei, "am schönsten wäre natürlich Gold", fügte Grotheer hinzu. Angesichts der "durchwachsenen" Herbstvorbereitung will der dreimalige Einzel-Weltmeister aber erstmal "wieder richtig in die Spur" kommen. Bei den ersten offiziellen Trainingsläufen in Cortina konnte er mit seinen Teamkollegen Axel Jungk und Lukas Nydegger, die vielversprechende Zeiten hinlegten, noch nicht mithalten.
Schon im vergangenen Winter hatte den bis dahin äußerst dominanten Skeletoni vom BRC Thüringen eine Adduktorenverletzung in der Weltcupwertung so weit zurückgeworfen, dass der Titel außer Reichweite geriet - und an den Briten Matt Weston ging. Bei der WM in Lake Placid/USA enttäuschte er zudem abschließend auf ganzer Linie.
Dieses Schicksal teilt er sich mit Hannah Neise, die sich in Peking 2022 überraschend ebenfalls Gold gesichert hatte. "Es ist natürlich jetzt eine ganz andere Situation als vor vier Jahren", sagte die 25-Jährige vom BSC Winterberg, im vergangenen Winter Gesamtweltcup-Dritte: "Ich versuche, die Saison einfach mit Spaß anzugehen, sie zu genießen, mein Bestes zu geben und mich hoffentlich zu qualifizieren."
Für die Frauen startet die Saison ebenfalls am Freitag. Titelverteidigerin im Weltcup ist die Österreicherin Janine Flock.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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