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Olympia: Hundertstel-Krimi im Skeleton - Deutsche Teams holen im Mixed-Team nächste Medaillen im Eiskanal von Cortina
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Update 15/02/2026 um 21:44 GMT+1 Uhr
Die deutschen Skeleton-Asse haben auch bei der Olympia-Premiere im Mixed-Team Medaillen gewonnen. Axel Jungk und Susanne Kreher rasten in Cortina d'Ampezzo zu Silber und mussten sich nur Tabitha Stoecker/Matt Weston aus Großbritannien geschlagen geben. Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer sicherten sich zudem die Bronzemedaille, eine Hundertstelsekunde hinter ihren deutschen Teamkollegen.
Silber-Garanten unter sich: Kreher/Junkg schlagen wieder zu
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"Es tut ein bisschen mehr weh, als im Einzelrennen", gestand Jungck am Eurosport-Mikrofon nach seinem zweiten Olympia-Silber in Cortina: "Ich habe schon gehofft, dass wir zusammen Matt schlagen können. Susi (Susanne Kreher) hat gut vorgelegt. Bei mir war es heute der Start, da ging nicht ganz so viel, wie im Einzelrennen. Aber, mein Gott - zweimal Silber. Es hat so viel Spaß gemacht."
Kehrer war angesichts der Belastungen happy mit dem Podestplatz. "Ich war gestern erst um 23:30 Uhr zurück im Village, habe heute den ganzen Tag Schlitten gemacht. Ich habe schon gemerkt, dass ich heute nicht 100 Prozent fit bin. Aber ich habe versucht, alles aus mir rauszuholen, was noch drin war. Über Silber bei Olympia kann man sich auf jeden Fall nicht beschweren."
Kreher räumte bei ihrem Olympiadebüt gleich zwei Medaillen ab, wie Jungk hatte sie im Einzel von Cortina bereits Silber gewonnen. Jungk schaffte es nach zweimal Olympiasilber im Einzel (Peking 2022 und nun Cortina) zum insgesamt dritten Mal auf das Treppchen bei Winterspielen. Zusammen hatten beide im Januar bereits den Europameistertitel im Mixed gewonnen.
Olympia: Skeleton sorgt für sechs Medaillen
Durch die zusätzliche Bronzemedaille für Grotheer und Pfeifer, die auch im Einzel jeweils den dritten Platz belegt hatten, schraubte das deutsche Skeleton-Team seine Bilanz auf überragende sechs Medaillen in drei Rennen.
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Bronze statt Silber: Pfeifer und Grotheer jubeln dennoch
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"Damit war überhaupt nicht zu rechnen", sagte Thomas Schwab, Vorstand des deutschen Schlittenverbands BSD: "Das war eine großartige Performance unserer Skeletonis, wie sie hier in Cortina die Medaillen gesammelt haben." Eine goldene war nach fünf Renntagen nicht dabei, "das wäre schon schön gewesen", bekannte Schwab: "Wir haben schon ein bisschen drauf spekuliert. Aber hey - wir müssen zufrieden sein mit dem, was wir haben. Das ist ja unfassbar."
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Großbritannien-Duo unschlagbar: Gold im Mixed-Team
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Olympia im Eiskanal: Jetzt legen die Bobs los
Wie die Rodler zuvor sicherten sich die Skeletonis in jedem Rennen mindestens eine Medaille, der Eiskanal bleibt für das Team Deutschland ein sicherer Medaillenlieferant. Auch die Aussichten bei den Bobs sind in der zweiten Olympiawoche glänzend.
Die Skeletonis hatten mit großer Vorfreude auf die Olympia-Premiere geblickt. "Diese zusätzliche Medaillenchance, der zusätzliche Wettkampf, ist einfach auch mega gut für unsere Sportart", sagte Pfeifer. Erstmals gab es pro Athlet zwei Medaillen bei Winterspielen zu gewinnen.
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(SID)
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